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Experte zu Iran: "Im schlimmsten Fall nutzt Trump dies als Vorwand"

Neue Eskalation in der Straße von Hormus: Der Iran greift Ölanlagen in den Emiraten an, die USA versenken iranische Schnellboote. Was steckt dahinter? Erstmals seit Beginn der Waffenruhe im Iran-Krieg vor knapp vier Wochen haben sich die Spannungen am Persischen Golf wieder deutlich zugespitzt. Nach dem Versuch der US-Marine, die iranische Blockade der Straße von Hormus zu durchbrechen, ist es am Montag zu schweren wechselseitigen Angriffen gekommen. Iranische Angriffe trafen mehrere Schiffe und setzten einen Ölhafen in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) in Brand. Insgesamt habe die Flugabwehr zwölf ballistische Raketen, drei Marschflugkörper und vier Drohnen bekämpft, hieß es in einer Mitteilung des Verteidigungsministeriums der VAE. In mehreren Regionen des Golfstaats war am Montag die Flugabwehr zu hören gewesen. Die Bevölkerung wurde aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen. In der emiratischen Hafenstadt Fudschaira brach nach einer weiteren Attacke ein Feuer in einer Ölanlage aus. Auch der Oman meldete einen Angriff auf ein Wohngebäude. Die staatliche Nachrichtenagentur Oman News Agency berichtete, dass der Angriff die Region um Buch getroffen habe. Dabei handelt es sich um eine vom übrigen Staatsgebiet getrennte Exklave an der Straße von Hormus. Zunächst war nicht klar, von wem der Angriff ausging. Dabei seien ausländische Arbeiter verletzt worden. Straße von Hormus: Trump kündigt "Projekt Freiheit" an – Iran reagiert scharf Waffenruhe bröckelt: Trump droht Iran erneut mit Vernichtung US-Präsident eskaliert: Trump macht Deutschland zum Opfer Doch damit nicht genug der Eskalation: Die britische Seeschifffahrtsbehörde UKMTO registrierte nach eigenen Angaben Treffer auf zwei Schiffe vor der Küste der Emirate. Der dortige Ölkonzern ADNOC bestätigte einen Drohnenangriff auf einen leeren Tanker. Die Regierung Südkoreas sprach zudem von einer Explosion auf einem seiner Handelsschiffe. Trump fordert Südkorea zum Kriegseintritt auf Präsident Trump nutzte die Gelegenheit und forderte Südkorea auf, sich mit den USA zu verbünden. "Der Iran hat im Zusammenhang mit der Operation 'Project Freedom' auf unbeteiligte Staaten geschossen, darunter auf ein südkoreanisches Frachtschiff", erklärte Trump bei Truth Social . "Vielleicht ist es für Südkorea an der Zeit, sich der Mission anzuschließen!" Trump hatte in der Nacht zum Montag das "Project Freedom" ("Projekt Freiheit") angekündigt, um die für den globalen Energiehandel entscheidende Meerenge wieder für die Schifffahrt zu öffnen. Vor dem Krieg wurde ein Fünftel des weltweiten Erdöls und Flüssigerdgases durch die Straße von Hormus transportiert. "Projekt Freiheit ist Projekt Sackgasse", schrieb der iranische Außenminister Abbas Araghtschi in der Nacht auf der Plattform X. Der Iran bestätigte den Angriff auf Ölanlagen im Hafen von Fudschaira. Als Begründung nannte er eine "illegale Passage" von US-Kriegsschiffen durch die Straße von Hormus. Der mächtige Chef der iranischen Revolutionsgarden, Ahmad Vahidi, erklärte, jedes US-Schiff in der Straße von Hormus sei fortan ein "legitimes Ziel" für seine Truppen. Eine Erklärung kam aus Teheran bezüglich der Angriffe auf die VAE. So sei es nicht die Absicht Teherans gewesen, die Emirate anzugreifen, sagte ein iranischer Militärvertreter im Staatsfernsehen. Die Attacken seien vielmehr "das Ergebnis des Draufgängertums der USA", die "illegale Durchfahrten" durch die Straße von Hormus ermöglichen wollten. Merz: "Verurteilen Angriffe scharf" Bundeskanzler Friedrich Merz schrieb zu den Vorgängen auf X: "Diese Angriffe verurteilen wir scharf. Unsere Solidarität gilt den Menschen in den Vereinigten Arabischen Emiraten und unseren Partnern in der Region." Die Emirate waren schon zu Kriegsbeginn besonders von iranischen Angriffen betroffen, mit denen Teheran seinerseits auf Angriffe der USA und Israels reagiert hatte. Weiter schrieb Merz: "Teheran muss an den Verhandlungstisch zurückkehren und aufhören, die Region und die Welt zur Geisel zu nehmen: Die Blockade der Straße von Hormus muss enden. Teheran darf keine Nuklearwaffe bauen. Es darf keine weiteren Drohungen und Angriffe gegen unsere Partner geben." Die USA bestätigten unterdessen, mehrere Schnellboote der Islamischen Republik zerstört zu haben. Präsident Donald Trump nannte auf Truth Social die Zahl von sieben Booten, der Kommandeur des Regionalkommandos Centcom, Admiral Brad Cooper, berichtete hingegen von sechs versenkten Booten. Teheran will US-Schiffe getroffen haben Nachdem Trump am Sonntag den Start seiner Initiative zur Befreiung von Schiffen angekündigt hatte, sollen US-Zerstörer durch die Straße von Hormus in den Persischen Golf eingefahren sein, wie das US-Kommando Centcom mitteilte. Zwei Handelsschiffe unter US-Flagge hätten das Seegebiet verlassen können. Unabhängige Bestätigungen gab es nicht. "Die Straße von Hormus wird nicht durch einen Tweet des US-Präsidenten geöffnet; die Verwaltung und Kontrolle dieser Wasserstraße liegt in den Händen des Iran", erklärte Ahmad Vahidi in einem Beitrag auf X. Die iranischen Revolutionsgarden feuerten nach eigenen Angaben mehrere Raketen als Warnung in Richtung von US-Kriegsschiffen ab, die sich im Meer vor der Südküste befunden haben sollen. Aus Teheran kamen auch Berichte, wonach zwei Raketen ein US-Schiff getroffen hätten. Die USA dementierten diese Angaben. Zweifel an Trumps Vorstoß Für die Ölpreise brachte Trumps erneuter Vorstoß bislang nicht die erhoffte Entlastung. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juli kletterte im Verlauf des Nachmittags deutlich, auf mehr als 114 US-Dollar . Händler bezweifelten, dass der US-Plan funktioniert und es ein baldiges Ende des Krieges sowie eine dauerhafte Öffnung der Straße von Hormus geben wird. In der vergangenen Woche waren die Ölpreise auf den höchsten Stand seit dem Jahr 2022 gestiegen. Der Iran kontrolliert die Wasserstraße seit Kriegsbeginn und hat den Schiffsverkehr mit Drohungen und Angriffen praktisch zum Erliegen gebracht. Die USA wiederum haben ihrerseits eine Seeblockade gegen Schiffe verhängt, die iranische Häfen anlaufen oder verlassen. Welche Absicht verfolgt Trump? Beobachter halten es für möglich, dass Trump mit dem "Projekt Freiheit" noch etwas ganz anderes erreichen will: einen Bruch der Waffenruhe und die Wiederaufnahme der Kämpfe. Eine Reaktion des Iran zu provozieren, "könnte die überzeugendste Rechtfertigung für die Wiederaufnahme der Feindseligkeiten liefern", schrieb etwa Hamidreza Azizi, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Institut für Internationale Politik und Sicherheit, auf X. Weiter meinte der Wissenschaftler, dass Trumps sogenannter Freiheitsplan "im besten Fall nur ein weiterer Versuch" sein könnte, "die Märkte vor der Öffnung am Montag (US-Zeit) zu manipulieren". Im schlimmsten Fall könne es sich um einen Vorwand handeln, erneut zu einer heißen Phase des Krieges zurückzukehren. So gibt Azizi zu bedenken, dass Trump durch die 60-Tage-Frist, nach deren Ablauf er nun eine Genehmigung des US-Kongresses benötigt, die Hände gebunden seien. Er könnte also den Iran zu kriegerischen Handlungen provozieren, um einen Grund zu haben, die US-Armee auch ohne Zustimmung des Parlaments wieder einzusetzen. Offenbar wird diese Gefahr auch in Teheran gesehen. So teilte der iranische Außenminister Abbas Araghtschi am Dienstagabend mit, es gebe für die Krise in der Straße von Hormus keine militärische Lösung. Die Gespräche unter Vermittlung Pakistans machten Fortschritte. Zugleich warnte er die USA und die Vereinigten Arabischen Emirate davor, sich von "Übelwollenden in einen Sumpf" ziehen zu lassen.

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