Der gefühlte Bike-Boom: Wie geht es der Fahrradindustrie nach Corona?
Wer regelmäßig mit dem Rad durch eine deutsche Großstadt fährt, bekommt gelegentlich den Eindruck, dass der Siegeszug des Fahrrads unaufhaltsam sei: Regelmäßig entstehen neue Fahrradstraßen, es gibt farblich abgesetzte, verbreiterte Radwege, Leihräder stapeln sich am Wegesrand und es gibt neue Typen von Rädern, die man noch vor wenigen Jahren nicht auf den Straßen gesehen hat.
Doch der Eindruck täuscht ein wenig: Die Fahrradbranche steckt seit vier Jahren in einer Absatzkrise. Während der Corona-Pandemie explodierte die Nachfrage, plötzlich bestand Bedarf nach einer Million zusätzlicher Räder. Der Handel reagierte, baute seine Kapazitäten aus und kaufte zusätzliche Teile.
Die Jahre 2020 bis 2022 stellen im N
Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag.