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Iran-Krieg: Trumps Seeblockade trifft das Regime an einem wunden Punkt

Mit der faktischen Sperrung der Straße von Hormus treibt der Iran weltweit die Öl- und Gaspreise in die Höhe. Doch nun gerät auch das Regime in Teheran unter Druck. Mit der Blockade iranischer Häfen und Öltanker haben die USA offenbar ein neues Druckmittel gegen das Regime in Teheran gefunden. Seit dem 13. April zwingt die US-Marine immer wieder Schiffe mit Verbindungen zum Iran zur Umkehr und reagiert damit auf die faktische Sperrung der Straße von Hormus durch iranische Kräfte. So hat sich der Krieg in Nahen Osten nach einer ersten Phase mit heftigen wechselseitigen Angriffen inzwischen zu einem Armdrücken auf wirtschaftlicher Ebene entwickelt. Den seit 8. April geltenden Waffenstillstand haben die Kriegsparteien kürzlich auf unbestimmte Zeit verlängert. Nun versuchen die Akteure, ihre Ziele durch wirtschaftlichen Zwang zu erreichen. Newsblog zum Krieg in Nahost : Alle Entwicklungen im Überblick Angst vor neuer Eskalation am Golf : "Das ist grotesk" Während Teheran mit der Sperrung der Straße von Hormus die Weltwirtschaft als Geisel nimmt und so Washington unter Druck setzen will, versuchen die USA, das Regime von seiner wichtigsten Einnahmequelle abzuschneiden. Und das offenbar nicht ganz ohne Erfolg. Iran muss Ölproduktion bereits senken Denn die Blockade seiner Ölexporte bringt Teheran in eine vertrackte Lage. Öl, das nicht auf Schiffen abtransportiert werden kann, muss in großen Tanks zwischengelagert werden. Der größte iranische Lagerkomplex befindet sich auf der Insel Charg im Persischen Golf . Schätzungen zufolge kann der Iran dort 20 bis 30 Millionen Fass Rohöl lagern. Während des jüngsten Waffengangs haben die USA auch Charg zwei Mal angegriffen, die Ölanlagen dabei aber verschont . Sobald seine Lagerkapazitäten ausgeschöpft sind, steht das Mullah-Regime vor schwierigen Entscheidungen – und der Punkt könnte schon bald erreicht sein. Nach Angaben der Analysefirma Kepler könnten die iranischen Öltanks Mitte Mai voll sein. Dann wäre das Regime gezwungen, die tägliche Ölförderung weiter zu drosseln. Laut Kepler ist die tägliche Ölproduktion im Land in Folge des Krieges im März bereits auf 3,68 Millionen Fass gefallen, im April könnte sie demnach auf 3,43 Millionen sinken. Noch stärker betroffen sind Kepler zufolge die iranischen Ölexporte, die von durchschnittlich 1,85 Millionen Fass pro Tag im März auf zuletzt etwa 567.000 Fass pro Tag zurückgegangen seien. Die iranischen Schiffe transportieren also deutlich weniger Öl ab, als das Land produziert – was die Lagersituation weiter verschärft. "Ölfelder lassen sich nicht einfach stilllegen" Doch die Drosselung der Förder- und Exportmengen bedeutet für den Iran nicht nur kurzfristig weniger Einnahmen, wie der Energieexperte Umud Shokri im unabhängigen Portal "Iran International" erklärt. "Ölfelder lassen sich nicht einfach stilllegen", so Shokri. "Vor allem bei älteren Feldern kann es durch den Druck des Öls zu Schäden an den Förderanlagen kommen, was langwierige und aufwendige Reparaturen nötig macht", schreibt der Experte von der George Mason University in Washington. Und genau auf diesen Effekt scheint die US-Regierung abzuzielen. So erklärte kürzlich US-Finanzminister Scott Bessent, dass die iranischen Öltanks bald voll sein würden "und dann müssen die Iraner ihre anfälligen Förderanlagen stilllegen". Unter Fachleuten ist allerdings umstritten, wann der Iran seinen Schmerzpunkt erreicht hat. Iran kann US-Blockade wohl teilweise umgehen So geht der Nahostexperte Jamie Ingram zwar davon aus, dass die Lagerkapazitäten des Iran in wenigen Wochen an ihre Grenzen kommen. "Aber der Iran hat in früheren Sanktionsrunden auch gezeigt, dass er heftige Einbrüche bei den Öleinnahmen verkraften kann", sagte der Chefredakteur des Fachportals "Middle East Economic Survey" (MEES) der Nachrichtenagentur AFP. "Ich würde die Widerstandskraft des Regimes in dieser Hinsicht nicht unterschätzen", so Ingram. Hinzu kommt, dass die US-Blockade gegen iranische Schiffe offenbar durchlässig ist. Nach jüngsten Angaben vom 25. April hat die US-Marine bis dahin 37 Schiffe daran gehindert, iranische Häfen zu verlassen oder anzusteuern. Doch nach Angaben verschiedener Trackingfirmen könnten zur selben Zeit bis zu 34 iranische Schiffe durch die Maschen geschlüpft sein, darunter auch große Öl- und Gastanker. So gelingt es iranischen Schiffen offenbar durch das Abschalten von Transpondern und die Manipulation von Positionsangaben, die Begegnung mit US-Kriegsschiffe zu verhindern. Macht China jetzt Druck auf Teheran? Trotz der Lücken in der US-Blockade zeigt sich der Iran inzwischen kompromissbereiter im Streit um die Seewege. In einem diplomatischen Vorstoß boten die Iraner voriges Wochenende an, im Gegenzug für ein Ende der US-Seeblockade über eine Lösung für die Straße von Hormus zu verhandeln. Bislang spielte die Seeblockade noch keine Rolle in den Forderungen Teherans – ihre Erwähnung legt nahe, dass das Regime ihre Auswirkungen inzwischen zu spüren bekommt. US-Präsident Donald Trump ist nach Angaben von Insidern dennoch unzufrieden mit dem Vorschlag, da Teheran die Gespräche über sein Atomprogramm so lange zurückstellen will, bis der Konflikt um die Seewege beigelegt ist. Die US-Regierung verlangt jedoch, dass die Nuklearfrage von Beginn an verhandelt wird. Ein weiterer Streitpunkt sind die etwa 400 Kilo angereichertes Uran des Regimes, deren Verbleib unklar ist. Trump: Iran soll "wirtschaftlich kollabieren" Doch womöglich klären Washington und Teheran den Streit um die Seewege ohnehin bereits früher. Und zwar, wenn sich ein mächtiger Akteur einschaltet: China . Knapp 90 Prozent der iranischen Ölexporte werden in die Volksrepublik verschifft, auch aus den übrigen Golfstaaten bezieht China große Mengen Öl und Gas. Bislang hat sich Peking mit diplomatischen Druck auf Teheran zurückgehalten, da die iranischen Exporte bis zur Errichtung der US-Seeblockade ungehindert weitergingen. Das aber könnte sich nun ändern, glaubt Nahostexperte Jamie Ingram: "Die wirtschaftlichen Turbulenzen in Folge des Krieges könnten China zwingen, Druck auf den Iran auszuüben und die Führung in Teheran zu Verhandlungen mit den USA zu drängen. US-Präsident Trump jedenfalls scheint von der Wirksamkeit der Seeblockade überzeugt zu sein. Einem Bericht des "Wall Street Journal" zufolge hat Trump eine Verlängerung des Marineeinsatzes auf unbestimmte Zeit angewiesen. Er wolle den Druck auf die iranischen Ölexporte so lange aufrechterhalten, bis das Land "wirtschaftlich kollabiert".

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