Beim White House Correspondents' Dinner fallen Schüsse, ein Mann wird überwältigt. Was über ihn bekannt ist. Beim traditionellen Abendessen der Korrespondenten des Weißen Hauses sind Samstagabend in Washington (Ortszeit) Schüsse gefallen. Präsident Donald Trump und seine Frau Melania blieben unverletzt. Ein Mann wurde festgenommen. Er soll nach Polizeiangaben der einzige Verdächtige sein. Der mutmaßliche Täter sei nach ersten Erkenntnissen Gast im Hotel gewesen. Laut dem Secret Service, der unter anderem für die Sicherheit des Präsidenten zuständig ist, sei er im Foyer des Saales neben einem Metalldetektor "neutralisiert" worden. Laut Polizei und FBI habe der Verdächtige mit einer Schrotflinte auf einen Beamten des Secret Service geschossen. Dieser habe eine schusssichere Weste getragen. Schüsse in Washington: Dann ruft ein Beamter: "Wir haben einen Verwundeten" Korrespondentendinner in Washington: An dieser Veranstaltung nahm Trump teil Der US-Sender CNN berichtete, dass es sich um einen 31-jährigen Mann namens Cole Tomas A. handeln soll. Er soll in einem Vorort von Los Angeles leben und als Lehrer und Videospielentwickler arbeiten. Laut Aufzeichnungen der Federal Election Commission spendete A. im Oktober 2024 25 US-Dollar an die Präsidentschaftskampagne der Demokratin Kamala Harris , so CNN. Angreifer soll mehrere Waffen bei sich gehabt haben Donald Trump erklärte bei einer Pressekonferenz, der Mann sei eine "kranke Person" aus Kalifornien . Derzeit werde eine Wohnung durchsucht. Laut Trump soll er mehrere Waffen besessen und die Absicht gehabt haben, zu töten. Er sei sehr schnell gewesen und losgerannt. Die Polizei bestätigte später, dass der Mann eine Schrotflinte, eine Handfeuerwaffe und mehrere Messer bei sich gehabt habe. Der Chef der Washingtoner Polizei, Jeffery W. Carroll, sagte, der Mann sei von Polizisten überwältigt und zu Boden gerissen worden. Er sei nicht durch Schüsse verletzt worden. Laut "Washington Post" wurde er ins Howard-University-Krankenhaus gebracht. Carroll zufolge war der Mann zuvor der Polizei nicht bekannt gewesen. Man gehe zudem von einem isolierten Vorfall aus, sodass keine anderen Veranstaltungen in der Stadt gefährdet gewesen seien. Ob der Angreifer Trump als Ziel hatte, wisse er nicht, sagte der Präsident. Er sei noch relativ weit weg gewesen. "Die Reaktionszeit war hervorragend", sagte er mit Blick auf das Vorgehen der Sicherheitsbeamten. Auf Videos von der Veranstaltung ist eine Person zu sehen, die am Boden neben einem Detektor liegt und mit einer Rettungsdecke bedeckt ist. Nach einem Bericht der "Washington Post" soll er verletzt sein. Die US-Staatsanwältin für den District of Columbia, Jeanine Pirro, erklärte demnach, dass der Verdächtige wegen zweifachen Gebrauchs einer Schusswaffe bei einem Gewaltverbrechen sowie wegen tätlichen Angriffs auf einen Bundesbeamten unter Verwendung einer gefährlichen Waffe angeklagt werde. Er soll am Montag einem Haftrichter vorgeführt werden.