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Trump attackiert den Papst: Weiß er, worauf er sich da einlässt?

Der US-Präsident attackiert Papst Leo ungewohnt deutlich. Das könnten ihm seine Wähler übel nehmen. David Schafbuch berichtet aus New York Am Sonntagabend hatte Donald Trump dann genug. Er veröffentlichte einen langen Post auf seiner Plattform Truth Social , in dem er Papst Leo XIV. scharf angriff: Das Oberhaupt der katholischen Kirche sei "schwach" und betreibe eine schreckliche Außenpolitik . Und Leo sei ohnehin nur der Papst geworden, weil sich der Vatikan erhofft habe, durch die Wahl eines Amerikaners einen besseren Draht zum US-Präsidenten zu erhalten. Wenig später veröffentlichte Trump dann ein mithilfe Künstlicher Intelligenz erstelltes Bild, das den Präsidenten offenbar als Jesus darstellen sollte: Während Trump in rot-weißem Gewand einen Kranken durch das Aufhalten seiner Hand heilt, sind im Hintergrund unter anderem Kampfflugzeuge, die US-Flagge und ein Weißkopfseeadler, der Wappenvogel der Vereinigten Staaten, zu sehen. "Ich bin kein großer Fan von Papst Leo", ließ Trump zudem Journalisten wissen, nachdem er von seinem Wohnsitz Mar-a-Lago in Florida nach Washington zurückgereist war. Am Montag war das Bild dann allerdings wieder verschwunden. Darauf angesprochen, sagte Trump vor Journalisten, es habe ihn nicht als Jesus gezeigt, sondern als Arzt, da er das Rote Kreuz unterstütze. Nur die "Fake News"-Medien hätten behauptet, dass er sich auf dem Bild als Jesus dargestellt habe. Eine Erklärung, warum das Bild entfernt wurde, gab der Präsident allerdings nicht. Auch schulde er dem Papst für seine Kritik keine Entschuldigung. Trump im Weißen Haus: Alle Informationen im Newsblog Ökonom: "Trump macht unglaubliche Geschäfte" Verliert Trump sein Gespür für die Maga-Basis? Auch wenn es Trump persönlich nicht so formuliert, ist die Löschung des Bildes ein Indiz dafür, dass sich der Präsident mit Blick auf seine eigene Basis erneut verrechnet haben könnte. Wie beim zögerlichen Umgang mit den Epstein-Dokumenten und dem Iran-Krieg könnte Trump mit seinen jüngsten Äußerungen erneut eine wichtige Gruppe seiner Unterstützer verprellt haben – nämlich die Christen. Verliert der Präsident langsam sein Gespür für seine Basis? Noch vor einem Jahr hatte sich Trump darüber gefreut, dass auf dem Heiligen Stuhl im Vatikan erstmals ein US-Amerikaner Platz nehmen durfte. "Es ist solch eine Ehre, sich zu vergegenwärtigen, dass er der erste amerikanische Papst ist", schrieb Trump auf Truth Social, nachdem der Amerikaner Robert Prevost im Mai 2025 zum neuen Oberhaupt der Katholischen Kirche gewählt worden war. Er freue sich zudem, den neuen Papst zu treffen. Mit den netten Worten ist es allerdings schon länger vorbei. Denn der Papst hat bereits mehrfach die Praktiken der US-Regierung direkt oder indirekt kritisiert: Die Migrationspolitik Trumps nannte Leo etwa im vergangenen November "unmenschlich" und "extrem respektlos". "Schluss mit dem Krieg!" Zudem setzt sich der Papst, ähnlich wie seine Vorgänger, weltweit für Frieden und das Ende von Kriegen ein. "Schluss mit der Selbstvergötterung und mit der Vergötzung des Geldes! Schluss mit der Zurschaustellung von Macht! Schluss mit dem Krieg!", sagte Leo etwa am Samstag im Petersdom . Zudem kritisierte er, dass der Name Gottes mittlerweile für "Todesreden herangezogen" werde. Zuvor hatte der Papst auch direkt Trumps Drohung, die USA könnten die iranische Zivilisation auslöschen , als "inakzeptabel" kritisiert. Am Samstag in Rom erwähnte Leo den US-Präsidenten mit keiner Silbe. Allerdings dürfte Trump seine Worte als deutliche Kritik an sich und seiner Regierung aufgefasst haben. So bemüht vor allem US-Verteidigungsminister Pete Hegseth bei seinen öffentlichen Statements regelmäßig religiöse Vergleiche. Der Minister vermischt in seinen Pressekonferenzen zum Krieg häufig die Erfolge des US-Militärs mit religiösen Motiven. Die jüngste Rettung eines US-Piloten aus dem Iran am Osterwochenende verglich Hegseth etwa mit der Auferstehungsgeschichte von Jesus Christus. Auch zitierte Hegseth in der Vergangenheit bereits bei seinen Auftritten Bibelverse. Ende März schloss der Minister seine Ausführungen auf einer Pressekonferenz mit der christlichen Formel "Amen". Der Streit zwischen US-Regierung und Kirche hatte allerdings schon lange vor dem Wochenende Fahrt aufgenommen. Bereits im Januar soll es laut Berichten mehrerer US-Medien zu einem ungewöhnlichen Treffen in Washington gekommen sein: Im Pentagon war ein Gesandter des Vatikans empfangen worden. Für Aufsehen sorgte das Treffen allerdings erst in der vergangenen Woche, als es durch einen Artikel des Portals "The Free Press" publik wurde. Offiziell teilten beide Seiten mit, dass das Gespräch in angenehmer Atmosphäre verlaufen sei. Laut dem Bericht soll Staatssekretär Elbridge Colby dem Gesandten Kardinal Christophe Pierre dort allerdings eine "bittere Standpauke" gehalten haben. Demnach sagte Colby, die USA hätten "die militärische Macht zu tun, was immer sie wollen" und die Kirche "täte gut daran, sich auf ihre Seite zu stellen". Ein Vertreter des Vatikan sagte der "Washington Post", der Termin sei alles andere als ein "Spaziergang im Park" gewesen. Der Papst zeigte sich bislang allerdings unbeeindruckt von der Kritik aus dem Weißen Haus. "Ich habe keine Angst vor der Trump-Regierung" , sagte Leo jüngst vor seiner mehrtägigen Reise nach Afrika. Zudem sei er kein Politiker und habe kein Interesse an einer Debatte mit dem US-Präsidenten. Kritik aus den USA – auch von Trumps Basis Der Pontifex wurde auch durch die eigene Kirche gestärkt. Erzbischof Paul Coakley, Vorsitzender der US-Bischofskonferenz, kritisierte etwa am Sonntagabend die Ausführungen des Präsidenten: "Ich bin bestürzt darüber, dass der Präsident sich zu solch abfälligen Äußerungen über den Heiligen Vater hinreißen ließ. Papst Leo ist nicht sein Rivale; der Papst ist auch kein Politiker", teilte der Erzbischof von Oklahoma City mit. Auch die Ministerpräsidentin Italiens, Giorgia Meloni, sprang dem Papst bei und nannte Trumps Kritik an ihm "inakzeptabel". Gefährlicher für Trump dürfte allerdings die Tatsache werden, dass sein Jesus-Bild auch Kritik in der Maga-Basis hervorgerufen hat. Riley Gaines, eine konservative Aktivistin und Moderatorin beim Sender Fox News, schrieb etwa auf X: "Man soll sich nicht über Gott lustig machen." Die ehemalige Fox-Moderatorin Megyn Kelly repostete Trumps Arzt-Erklärung zu dem Jesus-Bild mit dem Kommentar eines anderen Nutzers: "Er denkt wirklich, dass ihr so dumm seid." Der rechtsradikale Aktivist Nick Fuentes hatte auf der Plattform am Montag eine Reihe von Verfehlungen Trumps aufgelistet: Fuentes führte nicht nur den Krieg im Iran an, sondern auch Trumps Blasphemie gegenüber Jesus, die Angriffe auf die katholische Kirche und die Androhung eines Völkermordes am Osterwochenende. Großer Rückhalt unter Christen Erwähnenswert ist solche Kritik auch deshalb, weil es nicht das erste Mal ist, dass Trump mit religiösen Symbolen spielt. Im Mai 2025, wenige Tage vor der Wahl von Papst Leo, hatte das Weiße Haus eine KI-Grafik veröffentlicht, die Trump selbst als Oberhaupt der katholischen Kirche darstellte. Kritik aus dem eigenen Lager blieb damals allerdings aus. Das Bild ist bis heute abrufbar. Sollte sich dieser Unmut auch auf die Wähler Trumps übertragen, wäre das keine gute Nachricht für den Präsidenten: Denn ein Grund seines bisherigen Erfolgs ist die Unterstützung durch christliche Wähler. Trump schnitt etwa 2024 mit Rekordwerten unter Wählern ab, deren Wurzeln in Mittel- und Südamerika liegen. Laut einer Erhebung des Pew Research Center waren 2023 fast zwei Drittel der Latinos in den USA Christen. Fast 50 Prozent von ihnen sind wie der Papst katholisch. Evangelikalen verlieren Vertrauen Eine weitere religiöse Gruppe, die bislang stark auf Trump gesetzt hat, sind weiße Evangelikale. In seiner ersten Amtszeit hatte Trump mit Mike Pence einen von ihnen zu seinem Vizepräsidenten gemacht. Eine Umfrage des Pew Research Centers aus dem Januar zeigte, dass Trump in der protestantischen Gruppe, die ihren Glauben stark nach den Evangelien der Bibel ausrichtet, an Rückhalt verliert: Demnach war die Zahl der Evangelikalen, die Trump in nahezu all seinen politischen Plänen unterstützen, innerhalb eines Jahres von 66 Prozent auf 58 Prozent gesunken. Aktuellere Zahlen hat das Institut bislang nicht veröffentlicht. Für David Gibson vom Zentrum für Religion und Kultur an der Fordham University ist es noch offen, ob sich christliche Wähler von Trump abwenden. Allerdings sei Trumps Motiv für den Angriff auf Papst Leo und die Veröffentlichung des Bildes nur schwer nachzuvollziehen. "Dies ist eine Zäsur – werden sich die Katholiken in Amerika für den Papst oder den Präsidenten entscheiden?"

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