Macht, Überreiche und eine Trompete: Die fünf besten Sachbücher im April
1. Man liest sich fest: „Trümmertänze. Deutschland 1946 -1955“
Auf den ersten Blick wirkt Trümmertänze wie eine Doublette zu Harald Jähners Wolfszeit, auf den zweiten wie ein sprödes Imitat zu Florian Illies. Auf den dritten liest man sich dennoch fest, weil es die deutschen Jahre von 1946 bis 1955 mit viel überraschendem Material zu einem ansehnlichen Patchwork aus Politik- und Wirtschaftsteil, Feuilleton und Vermischtem vernäht. Beispiele à la Bibelstechen: Günter Eich, der vor 1945 durch Opportunismus üppig lebte, ist 1948 bitter auf Unterstützung angewiesen; Elisabeth Langgässer lässt ihm freundliche Worte zukommen, obwohl sie seine Gedichte nicht mag. Sie hält eine Begrüßungsrede für S
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