Добавить новость


World News


Новости сегодня

Новости от TheMoneytizer

Sri Lanka: Bisherige Informationen zu Opfern und Verdächtigen

Die Zahl der Todesopfer bei einer Serie von Anschlägen am Ostersonntag in Sri Lanka ist auf 215 gestiegen. Die Polizei meldete am späten Sonntagabend (Ortszeit) drei weitere Todesopfer als Folge der achten Explosion des Tages. Diese hatte sich in einer Wohngegend in einem Vorort der Hauptstadt Colombo ereignet. Unter den Toten seien zwei Kinder, hieß es. Drei Polizisten seien bei der Anschlagsserie ebenfalls getötet worden. Die Krankenhäuser meldeten zudem fünf weitere Tote.

Während der Großteil der Toten und Verletzten wohl Menschen aus Sri Lanka sein dürften, waren nach Angaben der sri-lankischen Tourismusbehörde unter den Todesopfern mindestens 32 Ausländer.

Deren Herkunft war zunächst nicht klar, bestätigt wurde mittlerweile jedoch, dass mindestens zwei Briten, drei Inder, zwei türkische Staatsbürger, eine Niederländerin, ein Portugiese und eine Person chinesischer Staatsbürgerschaft getötet wurden. Zudem wurde erwähnt, es habe Opfer aus Japan, Marokko, Pakistan, Bangladesch und Dänemark gegeben.

Russlands Außenamtssprecherin Maria Sacharowa gab am Sonntag bekannt, dass nach derzeitigem Kenntnisstand unter den Toten und Verletzten keine russischen Bürger seien, die Botschaft überprüfe diese Informationen jedoch weiterhin. 

Ob deutsche Staatsbürger unter den Opfern sind, versucht die deutsche Botschaft zusammen mit den örtlichen Behörden "mit Hochdruck" zu klären.

Eine Erklärung des sri-lankischen Außenministeriums besagt zudem, dass neun Ausländer als vermisst gemeldet wurden.

Verdächtige

Zunächst bekannte sich niemand zu den Angriffen. Staatspräsident Maithripala Sirisena, der auch Verteidigungsminister ist, sagte, die Streitkräfte und die Polizei gingen der "Verschwörung" auf den Grund. Die Oberbefehlshaber der Streitkräfte trafen mehrere Minister zu einer Krisensitzung. Premierminister Ranil Wickremesinghe sagte, die Anschläge "zielten klar darauf ab, das Land zu destabilisieren".

Mittlerweile wurden mehrere Verdächtige festgenommen. Vize-Verteidigungsminister Ruwan Wijewardene sprach zunächst von sieben Festgenommenen. Dann hieß es, acht Verdächtige seien festgenommen worden, bei denen es sich um Einwohner des Inselstaats handelt.

Dabei schlossen die Behörden auch mögliche Verbindungen ins Ausland nicht aus und gingen dem weiter nach, teilte der sri-lankische Regierungschef Ranil Wickremesinghe mit. Mithilfe der internationalen Gemeinschaft solle ermittelt werden, ob die Verdächtigen Verbindungen ins Ausland haben. Der Fernsehsender News 1st berichtete später, dass die Zahl der im Zusammenhang mit den Bombenanschlägen in Sri Lanka festgenommenen Personen auf 13 gestiegen sei.

Obwohl es in Sri Lanka bisher kaum radikalislamischen Terror gab, wird ein solcher Hintergrund nicht ausgeschlossen. Indische Medien berichten, dass einer der Selbstmordattentäter unter dem Namen Mohamed Azzam Mohamed im Cinnamon Grand Hotel in Colombo eincheckte und im geschäftigen Restaurant des Hotels eine Bombe gezündet haben soll, während er sich am Frühstücksbuffet am Ostersonntag anstellte. Laut einem Bericht des indischen Nachrichtensenders 18 TV wurden zwei weitere Verdächtige als Zahran Hashim und Abu Mohammed identifiziert, welche hinter den Angriffen auf das Shangri-La Hotel und eine Kirche in Batticaloa stecken sollen.

Vorwarnungen - Ermittlungen laufen weiter

Der Minister verhängte eine landesweite Ausgangssperre, die bis zum frühen Montagmorgen gelten soll. Zudem sperrte die Regierung nach seinen Angaben vorübergehend den Zugang zu sozialen Medien, Facebook und WhatsApp, und forderte die User auf, keine falschen Informationen über die Tragödie zu verbreiten. Die Schulen sollten für zwei Tage geschlossen bleiben, die Universitäten zunächst unbefristet.

Angeblich seien die Behörden im Vorfeld vor der Gefahr von Angriffen gewarnt worden. So hätten dem sri-lankischen Geheimdienst Hinweise auf einen möglichen Anschlag vorgelegen. Wickremesinghe räumte ein, dass "Informationen über mögliche Angriffe vorhanden waren."

Zehn Tage vor den Anschlägen hatte der der sri-lankische Polizeiinspektor Pujuth Jayasundara einen landesweiten Alarm ausgelöst, da Selbstmordattentäter geplant hätten, "wichtige Kirchen" im Land anzugreifen. Die Warnung war am 11. April an hochrangige Beamte verschickt worden.

Es müsse untersucht werden, warum keine entsprechenden Maßnahmen ergriffen worden seien, sagte Wickremesinghe in einer Fernsehansprache am Sonntagabend (Ortszeit).

Die Anschläge wurden von Regierungen auf der ganzen Welt verurteilt.

Mehr zum Thema - Trauriger Ostersonntag in Sri Lanka (Fotos)

Читайте на сайте


Smi24.net — ежеминутные новости с ежедневным архивом. Только у нас — все главные новости дня без политической цензуры. Абсолютно все точки зрения, трезвая аналитика, цивилизованные споры и обсуждения без взаимных обвинений и оскорблений. Помните, что не у всех точка зрения совпадает с Вашей. Уважайте мнение других, даже если Вы отстаиваете свой взгляд и свою позицию. Мы не навязываем Вам своё видение, мы даём Вам срез событий дня без цензуры и без купюр. Новости, какие они есть —онлайн с поминутным архивом по всем городам и регионам России, Украины, Белоруссии и Абхазии. Smi24.net — живые новости в живом эфире! Быстрый поиск от Smi24.net — это не только возможность первым узнать, но и преимущество сообщить срочные новости мгновенно на любом языке мира и быть услышанным тут же. В любую минуту Вы можете добавить свою новость - здесь.




Новости от наших партнёров в Вашем городе

Ria.city
Музыкальные новости
Новости России
Экология в России и мире
Спорт в России и мире
Moscow.media










Топ новостей на этот час

Rss.plus