Nach einer mehr als 13-stündigen hitzigen Debatte hat das französische Parlament in der Nacht auf Freitag das den „Gelbwesten“ versprochene milliardenschwere Sozialpaket verabschiedet. Da ab Jänner auch die Polizisten einen höheren Lohn erhalten sollen, braucht Präsident Emmanuel Macron nun dringend Geld. Laut Ökonomen kostet das Sozialpaket rund zehn Milliarden Euro. Aus diesem Grund borgt sich die Regierung in Paris nun so viel Geld vom Kapitalmarkt wie noch nie. Erste Stimmen in der EU-Kommission werden bereits laut, die sich für ein Defizitverfahren gegen Frankreich aussprechen.