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Eppelheimer Kindergärten: Eltern müssen zehn Euro mehr fürs Essen zahlen

Von Anja Hammer

Eppelheim. Für Eltern gibt es eine gute und eine schlechte Nachricht. Die gute zuerst: Die von der Verwaltung geplante Erhöhung der Essensgeldbeiträge in Kindergärten und Krippen kommt nicht. Das Rathaus wollte diese in zwei Schritten um insgesamt 20 Euro auf 80 Euro anheben. Dem schoben die Gemeinderäte in ihrer jüngsten Sitzung aber einen Riegel vor. Die schlechte Nachricht: Die Erhöhung war damit nicht vom Tisch. Bei zwei Enthaltungen seitens der Grünen setzte das Gremium durch, die Beiträge ab September 2019 um zehn Euro zu erhöhen.

Die Kosten für das Essen - also Einkäufe und Zubereitung - schwanken stark. In einer Einrichtung sind es nach Angaben von Renate Schmidt (SPD) rund 71 Euro, in einer anderen rund 95 Euro. Das war auch einer der Gründe, weshalb sich ihre Fraktion dafür stark machte, die monatliche Pauschale für Eltern auf nur 70 Euro zu erhöhen. Würde man nämlich auf 80 Euro erhöhen, würden die Eltern des Kindergartens mit der Pauschale von 71 Euro den Rest subventionieren. "Und das kann ja wohl nicht sein", so Schmidt. Zudem bemängelte die Sozialdemokratin die Transparenz bei den Kalkulationen. Diese müsse bei einer weiteren Erhöhung gegeben sein. Ein weiterer Vorschlag Schmidts: "Ebenso ist zu prüfen, ob nicht ein einheitlicher Caterer für alle Einrichtungen gefunden werden kann, um die Kosten möglicherweise zu reduzieren."

Dieser Idee schloss sich die "Opa-Fraktion" an. So nannte Linus Wiegand (CDU) seine Reihen - und erntete dafür von der einzigen Frau der Christdemokraten, Martina Rubik-Kreutzfeldt, eine Rüge. Was Wiegand sagen wollte: Das Thema der Kosten rund um die Kinderbetreuung sei von zu Hause aus bekannt. Er war der Ansicht, dass gesundes Essen ruhig etwas kosten dürfe. "Die sachliche Diskussion im Kindergartenausschuss hat aber gezeigt, dass es manchen Eltern doch recht schwer fällt, den Beitrag und das Essensgeld aufzubringen", so Wiegand. Sicherlich würde die SPD-Lösung weiterhin zu einem Fehlbetrag in der Stadtkasse führen, der könne aber ausgeglichen werden, wenn man an anderer Stelle spare. Etwa beim provisorischen Brandschutz in der Rein-Neckar-Halle.

Wie Hauptamtsleiter Reinhard Röckle vorab erläutert hatte, subventioniert die Stadt das Essen jährlich mit 110.000 Euro. "Der Steuerzahler kommt also für ein persönliches Bedürfnis der Kinder auf", so Röckle. Der Gemeinderat habe sich vor vier Jahren schon einmal gegen eine Erhöhung der Essenspauschale ausgesprochen. Der jetzige Vorschlag würde zwar immer noch nicht alle Kosten decken, aber der Stadt zumindest knapp 100.000 Euro über zwei Jahre sparen. Röckle: "Die aktuelle finanzielle Situation der Kommune lässt ein weiteres Anwachsen der Subventionierung nicht zu." Was das "günstige" Kindergartenessen angehe, so werde es nicht bei 71 Euro bleiben, da in diesen beiden Einrichtungen das Personal aufgestockt werden soll.

Die Grünen brachten schließlich einen Kompromiss zwischen Verwaltungs- und SPD-Vorschlag ein: eine Erhöhung um zehn Euro, allerdings schon ab Januar. "Wir können es uns angesichts der angespannten Haushaltslage nicht leisten, auf die Erhöhung zu verzichten", meinte Christa Balling-Gündling. Die Eltern, die Probleme hätten, dies zu stemmen, sollten Hilfe aus dem Sozialfonds bekommen. Diese Idee fand allerdings keine Freunde - weder bei den anderen Fraktionen noch bei der Verwaltung. "Der Sozialfonds ist für Härtefälle gedacht - und auch nicht auf Dauer", erklärte Hauptamtsleiter Röckle.

Kurios: das Abstimmverhalten von Peter Schib (FDP). Der bekennende Opa fand: "Eppelheim hat sich das Sparen auf die Fahnen geschrieben - aber dann heißt es immer, dass wir in diesem Punkt aber nicht anfangen." Der Liberale sprach sich für den Verwaltungsvorschlag aus - stimmte aber letztlich wie die breite Ratsmehrheit für den SPD-Vorschlag.

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