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Ergiebiger Trip nach Kanada: "Cowboy Camembert" beim Internationalen Filmfestival

Von Stefan Otto

Mannheim/Heidelberg. Dieppe ist eine französische Kleinstadt in der Normandie. Hier leitet Nicolas Bellenchombre ein kanadisches Filmfestival, und hier arbeitet Cédric Tanguy als Künstler. In Dieppe beginnt auch ihr gemeinsamer, unberechenbar schillernder Film "Cowboy Camembert", der jetzt beim Filmfestival Mannheim-Heidelberg gezeigt wird. "Western Camembert", nennt man analog zu den italienischen "Spaghetti-Western" die seltenen französischen Beiträge zum eigentlich uramerikanischen Genre. "Es ist ein Roadmovie-Western", sagen unisono der bärtige Festivalmacher und der exzentrisch auftretende Künstler. Der gebürtige Bretone gestaltet das äußere Erscheinungsbild von Bellenchombres "Festival du Film Canadien de Dieppe".

Cowboy Camembert - Trailer from IFFMH on Vimeo.

"Wir wollten ursprünglich nur nach Québec fahren, um dort unser Festival zu vertreten, stattdessen sind wir weiter nach Alberta gereist und haben dort unseren eigenen Film gedreht", fasst Bellenchombre ihren filmkünstlerisch ergiebigen Trip zusammen. "Québec fanden wir nicht so schön", ergänzt Tanguy. "Wir dachten uns, wenn wir schon den ganzen weiten Weg nach Kanada auf uns nehmen, dann gehen wir auch gleich in den Westen, wo uns die Landschaft auch besser gefallen hat."

In die kanadische Provinz Alberta, nach Calgary, Lethbridge und in den Banff-Nationalpark, reisen auch Candy Blondel (Miss Ming) und ihre Mutter Gisèle (Marianne Garcia) in der vielgestaltigen Tragikomödie "Cowboy Camembert". Candy ist Kunststudentin, Gisèle Witwe mit einem Faible für Kanada. Zu Fuß und in einer Rostlaube, mit unhandlichen Rollkoffern und einem ebensolchen Trauerkranz ziehen sie zum Grab des Vaters und Gatten, der hier auf einer Reise starb. Unterwegs begegnen sie dem Indianer Jacques, dessen Großvater in Dieppe begraben liegt.

In Mannheim und Heidelberg berichten die Filmemacher von den Verbindungen zwischen Dieppe und Kanada. Bereits 1524 habe der Seefahrer Giovanni da Verrazzano von Dieppe aus Kanada erkundet und das Land "Nouvelle-France" getauft. Jacques Newashish, der kanadische Darsteller ihres Indianers Jacques, sei tatsächlich schon einmal in Dieppe gewesen, weil dort auf dem Soldatenfriedhof seine Vorfahren liegen, die im Zweiten Weltkrieg 1942 bei einem Landungsversuch der Westalliierten ums Leben gekommen waren.

Info: 25. November, 21.30 Uhr, Kino Atlantis in Mannheim

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