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Mannheim: Drei Krankenhäuser wehren sich gegen die Kritik

Von Alexander Albrecht

Mannheim. "Unzureichend": Das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen in Berlin hat drei Mannheimer Krankenhäuser auf eine Negativliste gesetzt. Das Uniklinikum, die St.-Hedwig-Klinik und das Diakonissenkrankenhaus sollen bei Brustkrebs-Operationen einen der elf Kriterien nicht erfüllt haben. Nach den Recherchen des Instituts führten die Häuser eine bestimmte Untersuchung von Brustgewebe - im Fachjargon "Präparatradiografie bei sonografischer Drahtmarkierung" genannt - nicht in allen Fällen durch.

Vertreter von zwei Kliniken sehen die Einrichtungen zu Unrecht an den Pranger gestellt und üben ihrerseits Kritik an dem Institut, das der Bund 2014 ins Leben gerufen hatte.

St. Hedwig-Klinik: "Patientinnen werden diese Informationen verständlicherweise als Manko in der Versorgung empfinden", sagte der RNZ Prof. Markus Haass, Ärztlicher Direktor des Theresienkrankenhauses, zu dem die St. Hedwig-Klinik gehört. Dann schiebt er ein "Aber" hinterher: "Dies halten wir für unangemessen, da wir längst alle Kriterien des Instituts erfüllen." Das Institut verlange, dass nach einem Eingriff das entnommene Gewebe mittels Ultraschall oder Röntgen untersucht werde. Dabei werde festgestellt, ob der Tumor vollständig entfernt wurde.

Dieses Verfahren wende die Klinik seit September 2017 bei allen Brustkrebsoperationen an. Die von den Medizinern zuvor praktizierte Methode sei "qualitativ höherwertiger" als die Kontrolle mit Ultraschall- oder Röntgengeräten, erklärt Chefarzt Axel Gebhardt. "Damals sind die Gewebeproben nach der Entnahme einem Pathologen vorgelegt worden. Der hat dann ebenfalls beurteilt, ob der Tumor vollständig beseitigt wurde", berichtet Gebhardt.

Lediglich um den geforderten Standards zu entsprechen, habe man das vorherige Verfahren an die Vorgaben des Instituts angepasst. Dass die Klinik bei der Untersuchung in diesem Punkt negativ aufgefallen sei, ist laut Haass der Statistik geschuldet. Das Institut berücksichtige alle Patientinnen, die sich in den vergangenen vier Quartalen einem Eingriff in der Hedwig-Klinik unterzogen hätten. Erreicht werden müsse dabei eine Quote von mehr als 80 Prozent. Wegen der späten Umstellung des Verfahrens lag sie in dem Krankenhaus deutlich darunter. "Dies ist aus unserer Perspektive sehr unglücklich, da Patientinnen von der St. Hedwig-Klinik einen schlechten Eindruck erhalten, der nicht der derzeitigen Behandlungsqualität entspricht", ärgert sich Haass.

Uniklinikum: Die Frauenklinik lasse das bei Brustkrebs-Operationen entnommene Gewebe schon seit vielen Jahren noch während Eingriffs im hauseigenen Pathologischen Institut mikroskopisch untersuchen, teilt Sprecher Dirk Schuhmann. Der Pathologe könne nicht nur feststellen, ob der Tumor entfernt wurde, wie das per Röntgen und Ultraschall möglich ist. "Er kann zusätzlich untersuchen, ob auch ausreichend gesundes Gewebe als Mindestabstand zum Tumor beseitigt wurde", so Schuhmann.

Dieses Verfahren biete im Vergleich zu den vom Institut geforderten Standards eine "deutlich höhere Sicherheit" für die Patientinnen. Um den Vorgaben aber gerecht zu werden, führe die Uniklinik aber seit Mitte 2017 parallel auch die "minderwertigere" Untersuchung mittels Ultraschall und Röntgen durch.

Diakonissenkrankenhaus: Der Klinik ist nach Angaben von Geschäftsführer Wolfgang Walter nur eine fehlerhafte Dokumentation anzulasten. So sei im vergangenen Jahr in vier von 23 Fällen vergessen worden, eine bestimmte Leistung in den OP-Berichten aufzunehmen. Daher sei die vorgegebene Erfüllungsquote von 95 Prozent unterschritten worden. Die Qualität der Eingriffe sei aber nicht beeinträchtigt gewesen, versichert Walter. Zu Beginn dieses Jahres habe man den Dokumentationsmangel behoben.

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