Saudi-Arabien gerät nach dem gewaltsamen Tod des saudiarabischen Journalisten Jamal Khashoggi international immer stärker Druck. Zahlreiche Staaten halten die offizielle Darstellung, wonach Khashoggi im Konsulat des Königreichs in Istanbul bei einer Schlägerei zu Tode kam, für unglaubwürdig. US-Präsident Donald Trump warf Riad „Lügen“ vor. Berlin, Paris und London erklärte, es bestehe weiterhin dringender Klärungsbedarf. Recep Tayyip Erdogan kündigte eine vollständige Aufklärung des Falls an. Er werde am Dienstag im Parlament die „ganze Wahrheit“ enthüllen, sagte der türkische Präsident am Sonntag in Istanbul.