Eine zu hohe mentale Hürde
Mit der höchsten Niederlage der Saison machen wir uns auf den Rückweg nach Potsdam. Der HSV Hannover war nach zuletzt zwei verlorenen Spielen auf Wiedergutmachung aus und traf heute Abend auf einen Gegner, der dabei nicht im Weg stehen wollte. Denn leider konnten wir den positiven Schwung der vergangenen Spiele, in denen wir jeweils auch spielerisch überzeugen konnten, zu kaum einer Zeit auf die Platte bringen. Unsere Führung in der ersten Halbzeit hätte eigentlich Sicherheit verleihen sollen, da der HSV eher bieder agierte. Was jedoch Wille, Einsatz und Kampf im Handball ausmachen können, bewiesen uns die um jeden Ball kämpfenden Gastgeber, die nach einem 9:11 Rückstand mit einer 16:13 Führung in die Halbzeit gingen. Die Verunsicherung auf Seiten unserer Adler setzte sich auch in den zweiten 30 Minuten fort und der HSV enteilte auf zeitweise 6 Tore. Um die 50. Minute gab es auf Seiten des Heimteams einen Wackler, der auch zum Kippen des Spiels hätte führen können. Nur nutzen konnten wir diesen nicht. Verdient jubelten am Ende nur die Hannoveraner, die mit dem 31:26 (16:13) eindrucksvoll zeigten, wer heißer auf die beiden Punkte war. Die mentale Hürde war für unsere junge Mannschaft heute sichtbar zu hoch.
Für die Adler spielten und trafen: Fabian Pellegrini, Angelo Grunz, Vicente Manuel Poveda, Christian Schwarz 1, Robin Huntz 5, Yannik Münchberger 7 (1), Joe Boede 1, Matti Spengler 3, Rolando Urios Gonzales 1, Moritz Ende 2, Philipp Jochimsen 1, Dominik Steinbuch 1, Marek Kovacech 1, Pille Winter 2, Levi Schwark 1