Gefährliche Bleche: Sinsheimer Stolperfallen werden entschärft
Sinsheim. (fro) Wer durch das Weihergässchen in der Innenstadt läuft, dem sind sie vermutlich schon aufgefallen: Beetbegrenzungen aus circa zehn Zentimeter hohen Stahlblechen, die Asphalt und Grünfläche trennen. Aufgrund von Sicherheitsbedenken einiger Bürger, die auch bei der RNZ vorstellig wurden, sollen diese nun bis Weihnachten ausgetauscht oder mit einem Kunststoffschutz versehen werden, um Verletzungen bei einem eventuellen Sturz vorzubeugen. Dies teilte Baudezernent Tobias Schutz auf Nachfrage der RNZ mit.
Die Bleche haben scharfe Kanten und sind bei Dunkelheit leicht zu übersehen, was ein Risiko für Fußgänger oder Fahrradfahrer darstellen kann. Im Weihergässchen, das Grabengasse und Werderstraße auf Höhe des Amtsgerichts verbindet und unmittelbar an einem Kindergarten vorbeiführt, verläuft die Grenze zur Grünfläche, auf der zwei Kastanien stehen, außerdem schräg und verengt den Weg.
"Wir haben von nicht wenigen Bürgern Hinweise und Anmerkungen zu den Begrenzungen erhalten", sagt Schutz. Deshalb sollen die Kanten der Bleche entweder entfernt oder mit Kunststoff versehen werden. "Auch im Hinblick auf den Kindergarten werden wir diese Sicherheitsmängel auf jeden Fall entfernen", sagt der Baudezernent. "Wenn wir etwas verbessern können, dann tun wir das auch."
Ähnliche Begrenzungen seien auch am "Alla-Hopp"-Park und in der Nähe des Katharinenstifts verbaut worden, Orte, die ebenfalls von Kindern und Senioren frequentiert werden. Auch dort möchte die Stadt das Gefahrenpotenzial der Bleche bis Weihnachten entschärfen.