Es war ein hartes Stück Arbeit, härter noch, als es sich die Spieler und Verantwortlichen von Borussia Dortmund im Vorfeld ohnehin ausgemalt hatten: Erst nach teils dramatischen 120 Minuten plus Nachspielzeit und gleich zwei Last-Minute-Treffern zog der BVB am Montagabend bei der SpVgg Greuther Fürth in die zweite DFB-Pokalrunde ein. Die Art und Weise des späten 2:1-Siegs durch Tore von Neuzugang Axel Witsel (90.+5) und Marco Reus (120.+1) dürfte den Dortmundern Mut machen, dass der nach dem ausgerufenen Neustart eingeschlagene Weg der richtige ist - denn es war in erster Linie ein Erfolg der Mentalität.