Wenige Tage vor dem Zusammentreffen mit Russlands Präsidenten Wladimir Putin und während seines Besuchs bei Queen Elizabeth II. haben am Freitag US-Präsident Donald Trump schlechte Nachrichten aus Washington ereilt. Die US-Justiz hat zwölf russische Geheimdienstmitarbeiter angeklagt. Ihnen wird vorgeworfen, während des US-Präsidentschaftswahlkampfs 2016 E-Mails und Dokumente von Computern der Demokratischen Partei sowie des Wahlkampfteams von Hillary Clinton gestohlen zu haben. Die russischen Agenten organisierten demnach auch den Zeitplan der Veröffentlichung der internen Materialien. Dabei sei es darum gegangen, eine größtmögliche „Auswirkung auf die Wahl“ zu erzielen, sagte Vizejustizminister Rod Rosenstein bei der Präsentation der Anklageschrift.