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Walldorfer Westernreiterin: "Das Pferd ist wie ein Familienmitglied"

Von Nicoline Pilz

Walldorf/Rhein-Neckar. Frisch gewaschen trottet "Hilde" aus der Dusche im Stall der Astoria Ranch in Walldorf. In der Mähne der braunen Stute glitzern noch Wassertropfen, passend zum glänzenden Zaumzeug, das ihr Besitzerin Anna Maisch gleich überstreifen wird. Die sechsjährige Stute strahlt direkt fürs Pressefoto draußen im Grünen.

Hilde und ihre 32-jährige Besitzerin Anna Maisch haben über Umwege zueinander gefunden. Das war vor drei Jahren und Hilde, die eigentlich "Watch Sarkis Su" heißt und somit Vater- und Mutternamen trägt, fühlte sich gleich heimisch in ihrer neuen Umgebung im Stall mit Paddockbox.

Auch mit den Nachbarn klappte es auf Anhieb. Zu ihrem Spitznamen "Hilde" kam sie, weil er einfach zu ihr gepasst habe, wie Anna Maisch meint. Sie sei noch ein richtiges Baby gewesen, das die Welt entdeckte. "Wir haben dann begonnen, zu trainieren", erzählt Westernreiterin Anna Maisch. Und ergänzt lachend: "Das war wie bei der ersten Fahrstunde. Und Hildes Lenkung funktionierte noch nicht so."

Das hat sich nach vielen Stunden des Trainings und der Zuwendung längst geändert: Letztes Jahr wurde "Hilde" mit Anna Maisch "Bestes Jungpferd" in der Kategorie "Basis", im Jahr zuvor im "Reining", als sie beim Jungpferdeprogramm der "Erste Westernreiter Union", kurz EWU, für ab vierjährige Pferde in den dafür geltenden speziellen Disziplinen an den Start ging.

Im August wartet nun die Landesmeisterschaft im Saarland und im Oktober die große Chance, bei der Deutschen Meisterschaft (DM) im bayerischen Kreuth vorne mitzumischen. Die Qualifikationen für die DM hat Anna Maisch bereits in der Tasche.

Sie selbst begann bereits in jungen Jahren mit dem Voltigieren und kam dann nach einem kurzen Abstecher ins "Englische" als Ferienkind im Odenwald zum Westernreiten. Und blieb dabei. Westernreiten unterscheidet sich stark von der traditionellen englischen Reitweise, bei der mehr mit Schenkeln, Zügeln und anderen Hilfen auf das Pferd eingewirkt wird.

Das Westernreiten hat sich aus der Arbeit der Cowboys entwickelt. Cowboys mussten beim Viehtreiben täglich über viele Stunden im Sattel sitzen und zumindest eine Hand für das Lassowerfen frei haben.

Deshalb sind Westernpferde darauf trainiert, auf Impulse des Reiters weitgehend ohne Zügel und auf kleinste Schenkelhilfen und Gewichtsverlagerungen zu reagieren und möglichst eigenständig zu arbeiten.

"Westernreiten ist vielseitig und das Training abwechslungsreich durch die verschiedenen Disziplinen. Und es ist eine ganz alte Tradition - entspannt und ohne Druck", erklärt Anna Maisch. Sicher, es stecke viel Arbeit, Geduld und Zeit hinter den Erfolgen, die sie und Hilde feiern.

"Am Anfang hat es mich tatsächlich Nerven gekostet", gibt sie offen zu. Zumal sich Jungpferde gerne ausprobieren und testen, wer Chef im Ring ist. "Und Hilde ist schon manchmal eine kleine Zicke. Wenn da ein Blatt ist, was vorher nicht da ist, dann geht sie schon mal nicht dran vorbei", erzählt ihre Besitzerin, die vor Hilde noch zwei andere Pferde hatte, von denen "Taps" sich im hohen Alter noch ihres Lebens auf einer Koppel freut.

Das Pferd sei wie ein Familienmitglied, betont Anna Maisch. "Hilde ist für mich ein ganz besonderes Pferd, weil sie immer da ist, wenn sie gefordert wird und wenn man sie braucht. Und ihre Begrüßungen sind immer sehr herzlich, weil sie weiß und spürt, wenn ich in ihrer Nähe bin."

Täglich ist Anna Maisch im Stall und trainiert mit Hilde drei-, viermal in der Woche für jeweils bis zu 45 Minuten. "Das reicht dann, weil die Konzentration nachlässt", sagt sie. Dankbar ist sie, dass ihr anfänglich Felix Schnabel, der Besitzer der Anlage in Walldorf, als Trainer zur Seite stand.

Fünf bis sechs Turniere im Jahr reiten sie und Hilde, wobei ihre gute Zusammenarbeit auch auf Vertrauen beruht. Geritten wird am losen Zügel, fast unsichtbare Bewegungen des Reiters lenken das Pferd in die gewünschte Richtung. Auch die Stimme ist wichtig. "Whoa" bedeutet, dass ein Pferd anhalten soll, schnalzt man mit der Zunge, man nennt es "Küsschen geben", galoppiert es an.

Anna Maisch, Verwaltungsangestellte in der Finanzbuchhaltung der Universität Heidelberg, schätzt an Hilde ihre Zuverlässigkeit und ihren Willen, sich anzustrengen. "Hilde", so sagt ihre Besitzerin, "ist lernwillig und brav". Sie hat für sich mit "Hilde" das richtige Pferd gefunden.

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