Brückenneubau Dielheim/Rauenberg: Die K4170 ist wieder frei
Dielheim/Rauenberg. (rnz/mare) "Endlich", werden nicht nur die Dielheimer und Rauenberger sagen. Seit Donnerstagnachmittag ist die Kreisstraße K4170 zwischen Dielheim und Rauenberg wieder frei.
Die Unterführung unter der Autobahn A6 wurde offiziell für den Verkehr freigegeben - nach mehr als einem halben Jahr Vollsperrung. Damit wird die angespannte Verkehrssituation in Alt-Wiesloch und auf den Umleitungsstrecken entschärft, schließlich ist die Kreisstraße wichtige Verbindung und Autobahnzufahrt für die beiden Gemeinden. Neben der witterungsbedingten Verzögerung – die RNZ berichtete – gab es bei dieser Großbaustelle gleich mehrere Herausforderungen, wie Dipl. Ing. Stefan Swatek, verantwortlicher Oberbauleiter für diesen Streckenabschnitt des A6-Ausbaus, erklärt.
„Eigentlich waren es drei Maßnahmen, die wir gleichzeitig unter einen Hut bringen mussten,“ erklärt er. Denn neben der Autobahnunterführung musste zeitgleich neben der Kreisstraße K4170 das Regenrückhaltebecken für die A6 gebaut werden. Mit einem Fassungsvermögen von 6000 Kubikmetern gehört es zu den größten Rückhaltebecken in diesem Bauabschnitt.
Und nicht zuletzt sind im gleichen Atemzug die die ganzen Stützen für die Lärmschutzwände entlang der A6 bei der Ortslage Dielheim gestellt worden, „auch logistisch eine Herausforderung“, wie Stefan Swatek weiter erklärt.
Letztlich ist auch Pressesprecher Michael Endres von der ViA6West erleichtert, dass der Freigabetermin punktgenau eingehalten werden konnte, „ die beteiligten Bauunternehmen haben sich in den letzten Wochen mit Doppelschichten und Wochenendarbeit noch einmal ins Zeug gelegt“, erklärt er.
Nach der jetzt erfolgten Freigabe rollt der Verkehr mit Tempolimit auf 30 km/h wieder unter der Autobahn durch. Ein Kompromiss ist für die Fußgänger und Radfahrer notwendig, für sie gibt es an der westlichen Seite des Bauwerks einen Weg. Dieser ist mit einem Geländer zur Straße hin abgesichert.
Beim Brückenbauwerk geht es mit der südlichen Seite Ende 2019 in die zweite Runde, erklärt Michael Endres weiter. Hier will man vonseiten der ViA6West alles daransetzen, dass beim Abbruch und Neubau auf Rauenberger Seite die Einschränkungen so gering wie möglich gehalten werden können.