Die als Flexibilisierungsgesetz von der ÖVP-FPÖ-Regierung geplante Ausweitung der täglichen Arbeitszeit von zehn auf zwölf Stunden pro Tag wirbelt weiter viel Staub auf. Während die Gewerkschaft bereits erste Kampfmaßnahmen ankündigte, verteidigt Vizekanzler Heinz-Christian Strache die neue Regelung einmal mehr. „Das ist ein Gewinn für Arbeitgeber und Arbeitnehmer - und niemand wird mehr arbeiten“, sagte der FPÖ-Chef am Donnerstag. Erstmals werde so eine Vier-Tage-Arbeitswoche ermöglicht. Zudem würden der gesetzliche Acht-Stunden-Tag und die 40-Stunden-Woche gesichert bleiben. Er lege vor allem Wert auf die Feststellung, dass die Flexibilisierung der Arbeitszeit auf Freiwilligkeit basiere. „Das kann man auch gerne ins Gesetz schreiben“, so Strache.