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IHK Verkehrsstudie: "Autos raus" aus Mannheim ist nicht die Lösung

Von Olivia Kaiser

Mannheim. Als "bedeutendstes Handels- und Wirtschaftszentrum in der Metropolregion Rhein-Neckar" gehört Mannheim neben Heidelberg und Mosbach zu den Städten, die bei der Studie zur "verkehrlichen Erreichbarkeit der innerstädtischen Wirtschaft" der IHK Rhein-Neckar besonders unter die Lupe genommen wurden. In Sachen Verkehrsplanung ist in Mannheim in den vergangenen Jahren einiges umgesetzt worden: Das Radschnellwegenetz wird seit den Vorbereitungen auf das Fahrradjubiläum im vergangenen Jahr kontinuierlich ausgebaut, die vor eineinhalb Jahren an den Start gegangene Stadtbahn Nord befördert jetzt schon ein Drittel mehr Fahrgäste als angenommen. Das neue Stadtquartier Franklin, das auf dem ehemaligen Kasernengelände nahe des Stadtteils Käfertal entsteht, ist ein Vorzeige-Projekt in Sachen Elektromobilität.

Ein Ziel der Planer im Rathaus ist es aber auch, die Verkehrsbelastung vor allem in der Innenstadt deutlich zu reduzieren. Bald könnten beispielsweise 750 Gehwegparkplätze wegfallen. Das soll für mehr Aufenthaltsqualität sorgen, gehört aber wohl kaum zu den Ideen, die die IHK Rhein-Neckar erfreuen dürfte. Dort sieht man Optimierungspotenzial für die Mannheimer City, aber unter Einbeziehung der Interessen der innerstädtischen Wirtschaft. Und die möchte, dass die Infrastruktur der Innenstadt möglichst autofahrerfreundlich gestaltet wird. Denn die Mehrheit der Kunden kommt mit dem Auto nach Mannheim, wie die Zahlen der Studie im Folgenden belegen.

Mannheim ist eine Einkaufsstadt. Immerhin 71 Prozent der Befragten gaben an, zum Einkaufen und Bummeln in die City zu kommen. 61 Prozent der Befragten nutzen zur Fahrt in die Innenstadt ihren Privatwagen. Immerhin mehr als die Hälfte von ihnen bewerten laut der Studie die Erreichbarkeit als "schlecht oder "befriedigend". Bei den befragten Unternehmern ist die Erreichbarkeit der wichtigste Standortfaktor. Sie schätzen, dass mehr als die Hälfte ihrer Kunden von außerhalb kommt. Bei den Lieferanten, die die Waren in die Innenstadt bringen, ist die Unzufriedenheit weit höher: 31 Prozent bewerten die Erreichbarkeit als "schlecht", 46 Prozent als "befriedigend".

Aufgrund dieser Ergebnisse sieht die IHK Rhein-Neckar Handlungsbedarf und formuliert "konkrete Handlungsempfehlungen". So dürfe der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs und der Radwege nicht auf Kosten des motorisierten Verkehrs erfolgen. Wichtig sei zudem, den Verkehr auf die Hauptachsen zu lenken und die Quadrate vom Durchgangsverkehr frei zu halten. Dazu solle die Stadt die Möglichkeiten der Digitalisierung ausschöpfen, beispielsweise mit einer technisch optimierten Ampelschaltung oder entsprechenden Verkehrsapps.

Der verstärkte Einsatz von Elektrobussen und Elektrofahrzeugen zählt ebenfalls zum Maßnahmenkatalog. Da gerade für Mannheimer das Fahrrad eine Alternative zum Privatwagen darstellt, müsse die Qualität der Abstellmöglichkeiten verbessert werden. So könnten Autoparkhäuser auch für Elektrofahrräder oder Lastenräder nutzbar gemacht werden. Um mehr Parkraum zu schaffen, könnten tagsüber ungenutzte Stellflächen wie beispielsweise der Taxistand vor dem Nationaltheater freigegeben werden. Ein weiterer Vorschlag ist die Kooperation mit ansässigen Forschungseinrichtungen oder Start-ups, um innovative und ökologische Lösungsansätze zu entwickeln.

Zudem wirbt man für eine bessere Verzahnung von städtischen Planern und Wirtschaftsakteuren, um beispielsweise Baumaßnahmen besser zu koordinieren. Die konkreten Vorschläge von Seiten der IHK Rhein-Neckar: Ein Wirtschaftsverkehrsbeauftragter soll Belange des Wirtschaftsverkehrs bündeln und frühzeitig in städtische Planungen eingebunden werden. Auch die Gründung eines Arbeitskreises Innenstadt-Logistik mit Stadtverwaltung, Verbänden, Händlern und Speditionen könne helfen. Die Stadtverwaltung kommentierte diese Pläne zunächst nicht. Dort will man sich erst eingehend mit der Studie und deren Ergebnissen befassen. Um Verwechslung vorzubeugen, stellte ein Stadtsprecher jedoch klar, dass die IHK-Studie nichts mit der erst im Januar durchgeführten Befragung innerhalb der Mannheimer Bürgerschaft zu tun habe.

Die fand im Zug der Aktualisierung der Erhebung "Mobilität in Städten SrV" (wobei SrV für das System repräsentativer Verkehrsbefragungen steht) der Technischen Universität Dresden statt. Um mehr über das Mobilitätsverhalten ihrer Bürger zu erfahren, nimmt die Stadt Mannheim seit 2008 an dieser Studie teil. Dabei werden alle fünf Jahre Bürger befragt, die per Zufallsprinzip ausgewählt werden. Im Januar hatte eine solche Befragung stattgefunden, um die Ergebnisse von 2013 zu aktualisieren.

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