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Parken in der Altstadt: Nicht genug Platz für Fußgänger und Autos

Von Holger Buchwald

Heidelberg. Es ging um drei Themen: den geplanten Radweg am Adenauerplatz, ein Lastenradkonzept für Lieferdienste und eine Neugestaltung der Landfriedstraße. Doch da bei all diesen Planungen auch Anwohnerparkplätze wegfallen sollten, platzte einigen Altstädter Bezirksbeiräten am Dienstagabend bei ihrer Sitzung der Kragen. "Diese Vorlage sollten wir zurück an den Absender schicken", empörte sich Michael Hug (Heidelberg pflegen und erhalten) darüber, dass ohne Anhörung der Bürger allein in der Landfriedstraße das Parkplatzangebot von 63 auf 31 Plätze verringert werden soll. Eine Abstimmung im Bezirksbeirat war nicht vorgesehen, vielmehr sollten die Stadtteilvertreter vor vollendete Tatsachen gestellt werden.

Die Landfriedstraße gehört zur Fußgängerzone und ist neben der Hauptstraße einer der wichtigsten Wege für die Friedrich-Ebert-Grundschüler. Doch das Gehwegparken ist auf beiden Seiten erlaubt. Sicherheitsauditor Jens Leven stellte bei einer Begehung mit den Kinderbeauftragten und Vertretern der Grundschule fest, dass die Straße neu geordnet werden müsse. Rein baulich sieht sie nicht wie eine Fußgängerzone aus, auf den Gehwegen ist aber durch die parkenden Autos zu wenig Platz für Passanten. Deshalb könne es hier zu gefährlichen Situationen für Kinder kommen. Das Amt für Verkehrsmanagement möchte deshalb das Parken nur noch auf der Südseite der Straße gestatten - und nur noch auf der Fahrbahn. Nur so sei gewährleistet, dass genug Platz für Müllabfuhr und Rettungswagen aber auch für Fußgänger ist.

"Wenn das Hölderlin-Gymnasium saniert wird, fallen auch in der Ebert-Anlage 87 Parkplätze weg", ärgerte sich Hug. Dort stünden wegen des geplanten Radweges noch einmal weitere 20 Abstellmöglichkeiten zur Diskussion. "Es kann doch nicht sein, dass wir 120 Stellplätze ohne Anhörung der Bürger einfach wegrasieren."

"Sie wollen ja angeblich die Stadt pflegen und erhalten", konterte Franz Bartholomé (Grüne) und spielte auf den Namen von Hugs Wählerinitiative an: "Doch welches Heidelberg wollen sie erhalten? Das der 1970er Jahre? Gott sei Dank sind die Autos seit damals reduziert worden." Es gehe doch hier um die Gewissensfrage: "Sicherheit oder Parkplätze?" Maria Funke (Bunte Linke) findet es ebenfalls gut, dass Parkplätze wegfallen: "Die Altstadt ist nicht für Autos gebaut. Wenn man sich eines leisten kann, kann man sich auch einen Garagenplatz leisten." Hug entgegnete daraufhin, dass auf der Warteliste für Dauerparkplätze in der Friedrich-Ebert-Tiefgarage bereits 300 Namen stünden.

"Mancher Wortbeitrag hier ist doch sehr ärgerlich", sprang Hannes Wendling (FDP) seinem Bezirksbeiratskollegen Hug zur Seite: "Sie können doch nicht einfach behaupten, wer für Parkplätze ist, sei gegen das Kindeswohl." Man müsse doch auch einmal sehen, wie viele Stellplätze in den letzten vier Jahren bereits in der Zwingerstraße, am "Faulen Pelz" und an vielen anderen Stellen gestrichen worden seien. "Die Parkplätze sind wichtig für Anwohner", sagte er in Richtung von Gerd Guntermann (GAL): "Auch wenn es ihr Lebenstraum ist, die Autos aus der Altstadt zu verbannen." Auch wegen der Kanalsanierung Hauptstraße Ost fallen 50 Parkplätze weg. Ersatz soll am Karlstor und auf dem Karlsplatz geschaffen werden.

Am Ende durften die Bezirksbeiräte doch noch ein Stimmungsbild abgeben, was sie von der Neugliederung der Landfriedstraße halten: Sechs Räte konnten mit der Informationsvorlage leben, zwei nicht, zwei enthielten sich. Nun wird sich der Stadtentwicklungs- und Verkehrsausschuss am 7. März mit dem Thema befassen.

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