Landtag Baden-Württemberg: FDP-Fraktionsvize besuchte Eberbach
Eberbach. (red) Jochen Haußmann, stellvertretender Vorsitzender der FDP-Fraktion im baden-württembergischen Landtag, besuchte vor kurzem die GRN-Klinik in Eberbach und die Firma Krauth Technology. Das teilte der Eberbacher FDP-Vertreter Sebastian Löb mit. Begleitet wurde er bei seinem Besuch im Krankenhaus vom FDP-Kreisvorsitzenden Alexander Kohl und Kreisrat Hartmut Kowalinski.
GRN-Geschäftsführer Rüdiger Burger und der stellvertretende Klinikleiter Ralf Geiger führten die Besucher durchs Haus und informierten über die Situation in Eberbach. Das kleinste Krankenhaus im GRN-Klinikverbund mit 130 Betten habe einen wichtigen Versorgungsauftrag am Rande des Rhein-Neckar-Kreises. Burger beklagte, dass die Finanzierung vom Land für Gebäude und Ausstattung nicht ausreichend sei und der Bedeutung der Klinik für die Region Eberbach nicht gerecht werde.
Wenn fünfundvierzig Prozent aller baden-württembergischen Kliniken defizitär arbeiteten, habe das nicht nur mit dem zu niedrigen Landesbasisfallwert, den die Krankenkassen für die Behandlung zahlen, zu tun, sagte Haußmann der Pressemitteilung zufolge, sondern auch mit der zu geringen Krankenhausfinanzierung durch das Land. Ihm sei klar, dass Gebäude- und Geräteinvestitionen teilweise aus den für Heilung und Pflege vorgesehenen Betriebsmitteln beglichen werden müssten, was die Kosten der Krankenhäuser steigere. Für den aktuellen Doppelhaushalt 2018/2019 fordere die FDP-Fraktion im Landtag, wenigstens die bisherige Förderhöhe des Landes beizubehalten und nicht um fünfundzwanzig Millionen zu kürzen. Haußmann begrüßte es, dass Kreistag und Verwaltung zum Erhalt des Klinikstandorts Eberbach stünden.
Bei der Betriebsbesichtigung bei Krauth Technology gaben die Geschäftsführer Kai Horn und Gerd Neureuter Haußmann, seinem Landtagskollegen Jürgen Keck, dem Bundestagsabgeordneten Christian Jung und Vertretern der örtlichen FDP Einblicke in die Welt der modernen Bezahlsysteme.