Der siebente Tag des Korruptionsprozesses gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser und 13 weitere Angeklagte hat am Donnerstag viele Details ans Licht gebracht. So schilderte der einzig teilgeständige Angeklagte Peter Hochegger bei seiner Einvernahme durch Richterin Marion Hohenecker die Scheinrechnungen für sein Buwog-Millionenhonorar. Interessant auch: Hocheggers Lobbying gab es nur gegen Bares. Das als Teil der Buwog-Provision gebotene Schloss Leopoldstein hätte Hochegger eigenen Angaben zufolge abgelehnt. Der Prozess im Wiener Straflandesgericht geht nun in die Weihnachtspause und wird am 9. Jänner fortgesetzt.