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Architektursozietät: Nach Peking und Hanoi jetzt die Mannheimer Kunsthalle (plus Fotogalerie)

Von Gabriele Booth

Für die Realisierung des Kunsthallen-Neubaus haben die Stadt Mannheim und die Stifter eines der renommiertesten Architekturbüros beauftragt. Die 1965 von Meinhard von Gerkan und Volkwin Marg gegründete Architektursozietät hat über 500 Mitarbeiter an elf Standorten weltweit. Bei nationalen wie internationalen Wettbewerben erhielt das Team mehr als 380 erste Preise. Mehr als 410 Projekte sind bis heute realisiert worden. In Deutschland zählt der Berliner Hauptbahnhof, aber auch der neue Berliner Flughafen zu ihren Bauten. Mit dem Neuen Nationalmuseum in Peking, dem Qingdao Grand Theater und dem Hanoi Museum in Vietnam haben sich die Hamburger auch in Asien einen Namen gemacht. Für die Mannheimer Kunsthalle war Nikolaus Goetze, Partner bei gmp, der verantwortliche Architekt. Er hat das Projekt von Anfang an begleitet, zeitweise mit einem Team von bis zu 20 Architekten. Die RNZ sprach mit ihm über seine Erfahrungen und Eindrücke.

Herr Goetze, was hat Sie an der Aufgabe gereizt, sich am Wettbewerb zu beteiligen?

Als Architekt liebe ich es, Museen zu bauen, Räume für Kunstwerke zu gestalten, mir vorzustellen, wie diese auf die Besucher wirken, wenn sie durch das Museum gehen, das ist eine besondere Herausforderung. Architektur darf die Kunstwerke nicht erdrücken, das halte ich für ganz wichtig. Das besonders Reizvolle an der Mannheimer Aufgabe war, immer wieder Verbindungen zu der Stadtarchitektur herzustellen, zur Quadratestruktur, zum Wasserturm, zur Jugendstilanlage Friedrichsplatz. Ziel war zudem, ein Museum mit einer möglichst niedrigen Hemmschwelle zu bauen, daher das großzügige, eintrittsfreie Atrium. Wir wollten ein Museum schaffen, das einladend ist, offen und transparent, das neugierig macht - in das man unbedingt hinein möchte.

Wie war die Zusammenarbeit mit den vielen Akteuren: der Stadt Mannheim, der Stiftung, der Kunsthallendirektorin Ulrike Lorenz, den Stadträten?

Zusammengefasst, einfach super. Man hat gemerkt, dass die Verantwortlichen mit viel Sachverstand und gutem Willen an diese besondere Aufgabe herangehen. Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz war ein extrem konstanter, verlässlicher Partner bei allen Entscheidungen. Der Stiftungsrat unter Vorsitz von Manfred Fuchs begleitete uns mit Leidenschaft, der große Mäzen Hans Werner Hector hielt sich im Hintergrund, hat sich ganz selten eingemischt, die Baubehörden selbst waren unkompliziert und Ulrike Lorenz hat als Motor das Ganze vorangetrieben. Sie war Tag und Nacht erreichbar, wenn es sein musste. Dennoch war es nicht immer einfach. Aufgrund der vielen Akteure gab es viele Hausaufgaben für uns zu erfüllen. Überaus positiv war auch, dass Frau Lorenz die Künstler mit eingebunden hat.

Was war das größte Problem bei der Umsetzung?

Die Kosten. Nach dem Wettbewerb waren wir gezwungen, die Flächen im Nebenbereich zu verkleinern, das Gebäudevolumen im Untergeschoss wurde reduziert, die Anlieferungszone ins Erdgeschoss verlagert, ein zweites Untergeschoss musste entfallen. Die Einhaltung des Budgets hat uns wie ein roter Faden durch das ganze Gebäude verfolgt. Der Mäzen, Herr Hector, der 50 Millionen zur Verfügung gestellt hatte, machte gleich zu Beginn deutlich, dass es keine Nachforderungen geben dürfe. Daran haben wir uns gehalten.

Sind Sie zufrieden mit dem Ergebnis?

Sehr. Vor allem mit dem Atrium, das ist sogar noch größer und heller geworden, als ich es mir vorgestellt habe. Der Blick durch das hohe Glasdach zum Himmel, das Hereinholen des Tageslichts, das macht die Kunsthalle lebendig. Sehr zufrieden bin ich auch, dass es uns gelungen ist, den Bezug zum Umfeld herzustellen. Ein Riesenfenster ermöglicht den Blick auf den Wasserturm. Gleichzeitig wird eine Verbindung hergestellt in den Innenbereich, wo das Eiffelturm-Gemälde von Robert Delaunay seinen Platz findet: "Das Fenster zur Stadt".

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