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Weihnachtsmärkte in der Region: Hochsaison für Taschendiebe

Heidelberg/Mannheim/Rhein-Neckar. (pol/mare) Glühweinduft und Lichterzauber locken in den kommenden Wochen wieder zahlreiche Menschen auf die Weihnachtsmärkte in der Region. Da kann es zwischen den Buden auch mal gemütlich eng werden. Und das ist dann ein Schlaraffenland für Taschendiebe. Daher warnt die Polizei und gibt Tipps, wie der Bummel über den Budenzauber ohne böse Überraschung endet.

Die Masche der Langfinger ist so simpel wie effektiv: Während die Besucher an den zahlreichen Ständen stöbern oder sich angeregt bei einer Tasse Glühwein unterhalten, schlagen die Diebe blitzschnell zu. Sie nutzen am liebsten das unübersichtliche Gedränge und Ansammlungen von Menschen.

In den engen Gassen zwischen den Buden ist der Drängel-Trick sehr beliebt. "Ein Dieb rückt unangenehm dicht an das Opfer heran, bis es sich ärgerlich abwendet und dadurch eine umgehängte Tasche oder die Geldbörse in der Manteltasche quasi ,griffbereit' anbietet", so Gerhard Klotter, Vorsitzender der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes. "Innerhalb weniger Sekunden sind Brieftasche, Kreditkarte oder das Handy verschwunden." Die Diebe folgen dabei einem Schema: Einer lenkt das Opfer ab, der Zweite stiehlt die Beute und gibt sie an einen Dritten weiter, der dann verschwindet.

Taschendiebe lassen sich manchmal schon am typisch suchenden Blick erkennen. Sie meiden den direkten Blickkontakt zum potenziellen Opfer und schauen eher nach der Beute, also etwa einer Hand- oder Umhängetasche). Dabei suchen die Diebe gerne die Enge - die Gänge zwischen den Buden auf dem Weihnachtsmarkt bieten sich dazu besonders an.

Eine weitere erfolgreiche Masche der Diebe ist, die Kleidung des potenziellen Opfers angeblich versehentlich mit Ketchup, Senf oder einer Flüssigkeit zu beschmutzen. Beim anschließenden Reinigungsversuch lenken sie das Opfer wortreich vom zeitgleichen Diebstahl der Wertsachen ab.

Werden die Diebe nicht auf frischer Tat ertappt, sind sie meist nur schwer ausfindig zu machen - zumal die Opfer den Verlust meist erst spät bemerken und die Täter in vielen Fällen nicht beschreiben können.

Das durch die Weihnachtsmärkte Hochsaison der Taschendiebe ist, lässt sich auch statistisch nachweisen: Seit Jahren ist deshalb der Dezember der Monat mit den meisten Taschendiebstählen. Im Bereich des Polizeipräsidiums Mannheim wurden im Jahr 2016 insgesamt 2333 solcher Diebstähle angezeigt, 2015 waren es 2651. Die Aufklärungsquote lag bei 12,4 Prozent. 

Die Polizei in der Region ist daher auf die Weihnachtsmärkte vorbereitet. Insbesondere auf den größeren Weihnachtsmärkten wird sie verstärkt sowohl sichtbar als auch verdeckt Präsenz- und Überwachungsmaßnahmen durchführen. Die beiden Ermittlungsgruppen "Unbarer Zahlungsverkehr" (UBZ) der Polizeireviere Mannheim-Oststadt und Heidelberg-Mitte unterstützen dabei die Beamten und haben ein besonderes Augenmerk auf Taschendiebe.

Für Bürger gibt es bei den großen Märkten in Heidelberg und Mannheim zwei zusätzliche Anlaufpunkte: die Sonderwache auf dem Bismarckplatz in Heidelberg und den Container auf dem Paradeplatz in Mannheim.

Aber es gibt auch Dinge, die die Weihnachtsmarktbesucher selbst beachten können, um einen unbeschwerten Bummel zu genießen:

> Bargeld: Besucher sollten bei einem Bummel über den Weihnachtsmarkt nur so viel Bargeld mit, wie sie tatsächlich benötigen.

> Wertsachen in Innentaschen: Geld, Zahlungskarten und Papiere sollten immer in verschiedenen, verschlossenen Innentaschen der Kleidung möglichst dicht am Körper.

> Verschlusseite zum Körper: Hand- und Umhängetaschen sollten immer mit der Verschlussseite zum Körper getragen werden.

> Achtsamkeit: Gerade in einem Gedränge sollte verstärkt auf Wertsachen geachtet werden. Außerdem sollte man misstrauisch sein, wenn man plötzlich angerempelt oder "in die Zange" genommen wird.

> Keine Pins notieren: Die PIN sollte irgendwo im Portemonnaie, schon gar nicht auf der Zahlungskarte notiert werden.

> Karten sperren: Sollten die Zahlungskarten abhandengekommen sein, lsollten diese sofort für den weiteren Gebrauch gesperrt werden, zum Beispiel telefonisch über den bundesweiten Sperr-Notruf 116 116.

Info: Die Klappkarte "Schlauer gegen Klauer" enthält neben den Tipps auch einen Notfallpass zum Heraustrennen mit allen wichtigen Telefon- und Sperrnummern von Debit- und Kreditkarten sowie eine Checkliste mit Sofortmaßnahmen für Opfer und Zeugen. Die Klappkarte ist kostenlos bei jeder (Kriminal-)Polizeilichen Beratungsstelle erhältlich oder im Internet unter http://www.polizei-beratung.de/medienangebot/medienangebot-details/detail/23.html

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