Schrecksekunde für den Kanzler von Österreich: Sein Fahrer kracht gegen ein anderes Auto. Dann scheppert es erneut. Der österreichische Bundeskanzler Christian Stocker ist am Freitag mit seiner Kolonne in einen Autounfall verwickelt worden. Dieser soll sich nach einem Bericht der "Kronen Zeitung" auf dem Heimweg aus Vorarlberg zugetragen haben. Demnach war Stocker in seiner Limousine, begleitet von Sicherheitsfahrzeugen, auf der West-Autobahn unterwegs. Im Nachmittagsverkehr bildete sich laut Bericht ein Stau, den der Fahrer des Kanzlers offenbar nicht rechtzeitig sah. Er konnte demnach nicht rechtzeitig bremsen und fuhr auf den Vordermann auf. Der Personenschutz, der hinter Stocker fuhr, soll dann ins Heck der Kanzler-Limousine gekracht sein. Ähnlicher Vorfall mit Innenminister An allen drei Fahrzeugen sei Sachschaden entstanden, so die "Krone". Verletzt wurde niemand, auch der Regierungschef sei wohlauf. "Dem Bundeskanzler geht es gut", lässt sein Büro auf "Krone"-Anfrage ausrichten. Bereits 2016 ereignete sich ein nahezu identischer Vorfall – ebenfalls auf der A1 in Oberösterreich und ebenfalls unter Beteiligung der Cobra-Personenschutzeinheit: Der Fahrer des damaligen Innenministers Wolfgang Sobotka musste wegen eines Rückstaus eine Vollbremsung einlegen. Das nachfolgende Fahrzeug mit Sobotkas Personenschützern konnte nicht rechtzeitig abbremsen und prallte auf den schwarzen Dienstwagen auf.