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Krieg in Nahost – Iran: Gespräche "unsinnig" – Straße von Hormus dicht

Der Iran sperrt offenbar wieder die Straße von Hormus. Israels Regierungschef äußert sich zu Irans hochangereichertem Uran. Alle Entwicklungen im Newsblog. Mittwoch, 8. April Iran: Gespräche mit USA "unsinnig" – Straße von Hormus wieder dicht Im iranischen Staatsfernsehen heißt es, die Straße von Hormus sei vollständig geschlossen worden. Öltanker müssten wieder umkehren. Hintergrund sind aus Sicht des Iran offenbar wiederholte Verstöße gegen die Waffenruhe. So bezeichnete der ianische Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf das Waffenruhe-Abkommen und weitere Verhandlungen mit den USA am Abend als "unsinnig". Als Grund nannte er auf der Plattform X Verstöße der USA und Israels gegen den iranischen Zehn-Punkte-Plan, mit dem die Führung in Teheran in die Gespräche gegangen war. Konkret führte Ghalibaf die fortdauernden israelischen Angriffe im Libanon , das Eindringen einer Drohne in den iranischen Luftraum am Mittwoch und den Widerstand Washingtons gegen das Recht des Iran auf die Anreicherung von Uran. "Das tiefe historische Misstrauen, das wir den Vereinigten Staaten gegenüber hegen, rührt von ihren wiederholten Verstößen gegen alle Arten von Verpflichtungen her – ein Muster, das sich leider noch einmal wiederholt hat", führte Ghalibaf aus. "In einer solchen Situation sind eine bilaterale Waffenruhe oder Verhandlungen unsinnig". Fast 200 Festnahmen nach Schießerei vor israelischem Konsulat in Istanbul Nach dem Schusswechsel vor dem israelischen Konsulat in Istanbul am Dienstag haben türkische Sicherheitskräfte nach eigenen Angaben am Mittwoch fast 200 Verdächtige festgenommen. Justizminister Akin Gürlek sprach im Onlinedienst X von einer "zeitgleichen Operation in 34 Provinzen gegen die Terrororganisation Daesh" – die arabische Abkürzung für die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS). Die Zahl der Festgenommenen gab er mit 198 an. Vor der diplomatischen Vertretung Israels im Geschäftsviertel Levent hatten am Dienstag mehrere Angreifer das Feuer auf Polizisten eröffnet, die daraufhin zurückschossen. Ein Angreifer wurde der Regionalverwaltung zufolge getötet, zwei weitere wurden verletzt. Sie sind unter den Festgenommenen. Zwei Polizisten erlitten leichte Verletzungen. Israelische Diplomaten befanden sich nicht in dem Gebäude. Zuvor hatten bereits türkische Medien berichtet, der getötete Angreifer habe Verbindungen zur IS-Miliz gehabt. Das israelische Außenministerium und der US-Botschafter in der Türkei waren ebenfalls davon ausgegangen, dass ein gezielter Angriff auf das Konsulat geplant gewesen war. US-Delegation will Samstag Gespräche mit Iran in Pakistan führen Nach der Vereinbarung einer Waffenruhe im Iran-Krieg sollen dem Weißen Haus zufolge am Samstag direkte Verhandlungen mit dem Iran in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad stattfinden. US-Präsident Donald Trump entsende dafür eine Delegation um Vizepräsident JD Vance, den Sondergesandten Steve Witkoff sowie Jared Kushner , sagte Regierungssprecherin Karoline Leavitt in Washington . Erste Gespräche sollen demnach am Samstagmorgen (Ortszeit) stattfinden. In Pakistan ist es drei Stunden später als in Deutschland. Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif hatte zuvor Delegationen der USA und des Irans für Gespräche eingeladen, um über ein endgültiges Abkommen zur Beilegung des Konflikts zu beraten. Pakistanischen Quellen zufolge könnten auch Vertreter aus Saudi-Arabien , der Türkei und Ägypten an den Gesprächen teilnehmen. Nahost-Experte: "Das war eines Staatschefs vollkommen unwürdig" Trump verkauft die Waffenruhe im Iran-Krieg als Sieg der USA. Nahostexperte Jan Busse hält das für zu kurz gedacht und warnt vor schwierigen Verhandlungen in den kommenden Tagen. Lesen Sie das ganze Interview hier . Netanjahu: "Finger bleibt am Abzug" Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat betont, die Waffenruhe im Iran-Krieg sei "nicht das Ende des Kampfes". Es sei vielmehr eine "Station auf dem Weg zum Erreichen aller unserer Ziele", sagte Netanjahu in einer Ansprache. Im Krieg mit dem Iran habe der Staat Israel "enorme Erfolge erzielt – Erfolge, die bis vor kurzem völlig unrealistisch schienen", sagte Netanjahu. "Der Iran ist schwächer als je zuvor, Israel ist stärker als je zuvor." Gleichzeitig sagte der Premier, Israel habe "noch Ziele zu erreichen, und wir werden dies tun". Dies könne entweder durch eine Einigung oder eine Wiederaufnahme der Kämpfe geschehen. "Wir sind bereit, jederzeit die Kämpfe wieder aufzunehmen.", sagte der Regierungschef. Man habe weiter den "Finger am Abzug". Die Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran sei in Abstimmung mit Israel erzielt worden. "Nein, sie haben uns nicht im letzten Moment überrascht", sagte Netanjahu, offenbar als Reaktion auf Kritik an seinem Vorgehen im Krieg. Kritiker hatten ihm vorgeworfen, keines der Ziele Israels in dem fast sechswöchigen Krieg erreicht zu haben. Netanjahu sagte dagegen, die Fähigkeit des Irans zur Herstellung neuer Raketen sei zerstört worden. Die verbliebenen Vorräte gingen ebenfalls langsam zur Neige. Auch das iranische Atomprogramm sei schwer beschädigt worden. Die mehr als 400 Kilogramm an hoch angereichertem Uran, die noch im Iran verblieben, würde noch vollständig aus dem Land entfernt, kündigte Netanjahu an. Dies könne im Rahmen einer Einigung oder einer Wiederaufnahme des Kriegs geschehen. Bei dem Thema sei man sich mit den USA einig. Angriffe im Libanon: Iran verlangt von USA klare Positionierung Der Iran macht mit Verweis auf die Waffenruhe-Vereinbarung Druck auf die USA, Israel zur Einstellung der Angriffe im Libanon zu bewegen. "Die Bedingungen für die Waffenruhe zwischen dem Iran und den USA sind klar und eindeutig: Die USA müssen sich entscheiden – entweder Waffenruhe oder Fortsetzung des Krieges via Israel. Sie können nicht beides haben", schrieb Außenminister Abbas Araghtschi auf der Plattform X. Der Iran sieht in den andauernden Angriffen Israels gegen die mit dem Iran verbündete Hisbollah-Miliz im Libanon einen Verstoß gegen die Vereinbarung mit den USA. Auch nach Angaben des Vermittlers Pakistans gilt die Feuerpause ausdrücklich auch für den Libanon. Israels Premier Benjamin Netanjahu widersprach jedoch und betonte, der Waffenstillstand beziehe sich nur auf den Konflikt zwischen den USA und dem Iran – nicht aber auf den Einsatz gegen die Hisbollah. Israel wirft dem Iran vor, nach Inkrafttreten der Feuerpause seine Angriffe auf das Land fortgesetzt zu haben. "Noch nichts vorbei": Israels Außenminister zweifelt an Waffenruhe Nach der Einigung zwischen den USA und Teheran auf eine Waffenruhe hat Israels Außenminister Gideon Saar erhebliche Zweifel an deren Bestand geäußert. Es sei "noch nichts vorbei", sagte Saar am Mittwoch in einem Interview mit dem öffentlich-rechtlichen Sender Channel 11. Zwischen Washington und Teheran bestünden weiterhin erhebliche Differenzen. "Ich sehe nicht, wie es möglich sein soll, die Positionen der USA und des Iran anzunähern." Handwerkspräsident: "Niemand wartet mehr ab, alle Betriebe reagieren sofort" Fachkräfte fehlen, Insolvenzen nehmen zu, Energiepreise steigen: Zahlreichen Handwerksbetrieben geht es derzeit schlecht. Verbandspräsident Dittrich erklärt, was passieren muss, um die Branche zu retten. Lesen Sie das ganze Interview hier . Zahl der Toten im Libanon steigt auf 112 Bei den israelischen Luftangriffen im Libanon sind nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums mindestens 112 Menschen getötet worden. Mehr als 800 weitere Menschen seien verletzt, sagte ein Sprecher des Ministeriums. Nach Angaben des libanesischen Zivilschutzes ist die Zahl der Toten noch höher. Viele seien noch unter den Trümmern begraben, berichteten Augenzeugen. Die israelische Luftwaffe hatte in einem überraschenden Großangriff trotz einer Feuerpause im Iran-Krieg zahlreiche Ziele im nördlichen Nachbarland bombardiert, darunter auch in der Hauptstadt Beirut. Nach Angaben des israelischen Militärs galt der Angriff der mit dem Iran verbündeten Hisbollah-Miliz. Trump: Führen zeitnah direkte Gespräche mit dem Iran Nach der vereinbarten Waffenruhe im Iran-Krieg wird die US-Seite ab Samstag direkte Verhandlungen mit Teheran führen. US-Präsident Donald Trump sagte der "New York Post" in einem Telefoninterview: "Es wird schon sehr bald dazu kommen". Auf US-Seite seien Trumps Schwiegersohn Jared Kushner, der Sondergesandte Steve Witkoff sowie Vizepräsident JD Vance dabei. Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif hatte zuvor Delegationen der USA und des Iran für weitere Gespräche am Freitag in die Hauptstadt Islamabad eingeladen, wo sie über ein endgültiges Abkommen zur Beilegung des Konflikts beraten sollen. Pakistanischen Quellen zufolge könnten auch Vertreter aus Saudi-Arabien, der Türkei und Ägypten an den Gesprächen teilnehmen. Diese Staaten hatten schon früher in dem Konflikt mit Pakistan beraten, wie die Lage deeskaliert werden könnte. Iranische Revolutionsgarden drohen Schiffen mit Zerstörung Die iranischen Revolutionsgarden (IRGC) haben die Straße von Hormus erneut blockiert. Wie die BBC berichtet, erhalten Schiffe im Persischen Golf und im Omanischen Meer aktuell folgende Nachricht von der Marine der IRGC: "Die Durchfahrt durch die Straße von Hormus bleibt gesperrt und Sie benötigen die Genehmigung der IRGC, bevor Sie die Meerenge durchfahren. Jedes Schiff, das die Durchfahrt versucht, wird angegriffen und zerstört.“ Straße von Hormus: IEA-Chef warnt vor jahrelangen Folgen Die Auswirkungen des Iran-Kriegs werden nach Einschätzung des Chefs der Internationalen Energieagentur (IEA), Fatih Birol, noch lange andauern. "Wir werden die Folgen viele Monate spüren, wenn nicht Jahre", sagte er der "Süddeutschen Zeitung". Zwar sei die vereinbarte Waffenruhe eine "sehr erfreuliche Nachricht". Entscheidend bleibe jedoch, dass die Straße von Hormus wieder vollständig geöffnet werde. Mehr dazu lesen Sie hier . Iran droht mit Ausstieg aus Waffenruhe Der Iran erwägt nach Angaben der Nachrichtenagentur Fars, aus der vereinbarten zweiwöchigen Feuerpause mit den USA auszusteigen. Hintergrund seien die anhaltenden israelischen Angriffe auf die Hisbollah im Libanon, berichtet Fars unter Berufung auf eine informierte Quelle. Die Hisbollah gilt als wichtigster Verbündeter des Iran in der Region. Zugleich drohte ein anonymer Militärvertreter laut Nachrichtenagentur Fars Israel mit weiteren Angriffen, sollte die Offensive gegen die Hisbollah weitergehen. Nach Angaben von Fars passierten nur zwei Öltanker die Straße von Hormus, bevor der Schiffsverkehr aus Protest wieder eingestellt wurde. Diese Blockade widerspricht der Vereinbarung mit den USA. Nach Einschätzung der iranischen Führung verstößt Israel mit seinen andauernden Angriffen auf die Hisbollah gegen die mit den USA abgestimmte Waffenruhe. Pakistans Premier, Shehbaz Sharif, schrieb auf X, die Feuerpause gelte ausdrücklich auch für den Libanon. Israels Premier Benjamin Netanjahu widersprach und betonte, der Waffenstillstand beziehe sich nur auf den Konflikt zwischen den USA und dem Iran – nicht aber auf Israels Einsatz gegen die Hisbollah. Zudem wirft Israel dem Iran vor, nach Inkrafttreten der Feuerpause seine Angriffe auf das Land fortgesetzt zu haben. Der zitierte Militärvertreter deutet die Lage so, dass Teheran sich in seiner Vermutung bestätigt sieht: Entweder habe Washington keinen Einfluss auf Israels Regierung – oder das US-Zentralkommando Centcom dulde die israelischen Angriffe stillschweigend. Öltanker in der Straße von Hormus gestoppt Der Iran hat in der Straße von Hormus Öltanker gestoppt. Dies sei nach einer Verletzung der Feuerpause durch Israel erfolgt, meldet die Nachrichtenagentur Fars. Israel hat erklärt, der Waffenstillstand gelte nicht für seine Vorstöße im Südlibanon. Trump über den Libanon: "Das ist ein anderes Scharmützel" Donald Trump hat erklärt, dass der Waffenstillstand nicht für die Kampfhandlungen im Libanon gelten würde. In einem Interview mit dem Nachrichtensender PBS sagte der US-Präsident, der Grund sei die Hisbollah. Er sei damit einverstanden, dass Israel weiter angreifen würde. "Das ist ein ganz anderes Scharmützel", sagte Trump demnach. Hegseth: Iran kann weiter Raketen und Drohnen feuern Der US-Verteidigungsminister feiert am Tag nach der Waffenruhe einen Sieg über den Iran. Doch bei einer entscheidenden Frage herrscht noch Unklarheit. Lesen Sie den ganzen Artikel hier . Israel weitet Krieg im Libanon aus – Dutzende Opfer Ungeachtet der Waffenruhe im Iran-Krieg greift Israel den Libanon weiterhin massiv an. Die Armee berichtete am Nachmittag vom "größten koordinierten Angriff" seit dem Wiederaufflammen des Konflikts mit der Hisbollah Anfang März. Das libanesische Gesundheitsministerium meldete Dutzende Tote und Hunderte Verletzte. Demnach sind noch Menschen unter Trümmern nach Angriffen verschüttet. Auch aus einem Krankenhaus hieß es, die Klinik behandle eine große Zahl von Opfern. Israels Armee berichtete am Nachmittag, sie habe innerhalb von zehn Minuten in der libanesischen Hauptstadt Beirut, im Osten sowie im Süden des Nachbarlandes mehr als 100 Kommandozentralen und Militärstützpunkte der Hisbollah ins Visier genommen. Auch aus libanesischen Sicherheitskreisen hieß es, es habe mehr als 150 Angriffe gegeben, viele in Beirut. Augenzeugen berichteten von Chaos, Menschen seien auf den Straßen gerannt, Kinder hätten geschrien. Viele Menschen aus der Hauptstadt Beirut machten sich demnach auf den Weg in den Norden. Krankenhäuser im Land riefen Menschen dazu auf, Blut zu spenden. Ein Reporter der Deutschen Presse-Agentur meldete Chaos in den Kliniken in der Hauptstadt Beirut. Iran greift offenbar wichtige Pipeline in Saudi-Arabien an Die saudi-arabische Ölleitung zur Umgehung der Straße von Hormus ist einem Insider zufolge bei einem iranischen Angriff getroffen worden. Das Ausmaß des Schadens an der Ost-West-Pipeline werde geprüft, sagte ein Branchenvertreter der Nachrichtenagentur Reuters. Auch andere Anlagen seien angegriffen worden. Die Pipeline verläuft quer über die Arabische Halbinsel zum Roten Meer. Nur über sie kann das Königreich bei einer Sperrung der Straße von Hormus Rohöl exportieren. Trotz Waffenruhe: Passage durch Hormus bleibt eingeschränkt Der Iran hält weiterhin an einer Kontrolle des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus fest. Der staatliche Sender Irib verwies auf X auf eine Erklärung von Außenminister Abbas Araghtschi. Demnach unterliegt der Schiffsverkehr nach wie vor "technischen Beschränkungen und der Abstimmung mit den iranischen Streitkräften". Schiffe dürfen erst nach Erhalt einer offiziellen Genehmigung zwischen zwei iranischen Inseln hindurchfahren und iranische Hoheitsgewässer durchqueren. Die US-Zeitung "Wall Street Journal" zitierte ein Besatzungsmitglied eines Schiffes. Demnach sei per Funk mitgeteilt worden, dass eine Genehmigung der Sepah-Marine für eine Passage eingeholt werden müsse. "Jedes Schiff, das versucht, ohne Genehmigung durchzufahren, wird zerstört." Die Sepah-Marine ist der maritime Arm der Iranischen Revolutionsgarden. US-Präsident Trump hatte zuvor erklärt, die Bedingung für die "beidseitige Waffenruhe" sei die "vollständige, unverzügliche und sichere" Öffnung der Straße von Hormus. Iran kündigte an, den Schiffsverkehr unter Einschränkungen zu ermöglichen. Nach Angaben des Schiffsverfolgungsdienstes Marine Traffic nimmt der Schiffsverkehr in der Straße von Hormus wieder Fahrt auf. Es seien in der Straße von Hormus erste Anzeichen dafür zu beobachten. Trump: 50-Prozent-Zölle für iranische Waffenlieferanten US-Präsident Donald Trump droht Ländern, die den Iran mit Waffen beliefern, mit Strafzöllen von 50 Prozent. Ein entsprechender Zollsatz solle mit sofortiger Wirkung auf alle Waren gelten, die in die USA verkauft würden, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social . Das gelte ab sofort und ohne Ausnahme. Trump: Iran wird kein Uran mehr anreichern US-Präsident Donald Trump zufolge wird der Iran in Zukunft kein Uran mehr anreichern. Zudem würden die USA und der Iran das verschüttete Uran ausgraben und entfernen, schreibt Trump auf seinem Kurznachrichtendienst Truth Social. Bei vielen der 15 Punkte des US-Plans für den Iran gebe es bereits eine Übereinkunft. Man werde sehr eng mit der Regierung in Teheran zusammenarbeiten, heißt es weiter. Der Iran habe einen sehr produktiven Regimewechsel durchlaufen. Eine Stellungnahme der Islamischen Republik liegt zunächst nicht vor. Syrien nimmt Flugverkehr wieder auf Angesichts einer Waffenruhe im Iran-Krieg hat auch Syrien den Flugverkehr wieder aufgenommen. Alle geschlossenen Luftkorridore seien wieder geöffnet, teilte die syrische Zivilluftfahrtbehörde mit. Der internationale Flughafen in Damaskus habe ebenfalls wieder den Betrieb aufgenommen. Alle Flüge starteten und landeten planmäßig. Die syrischen Luftfahrtbehörden hatten den Flugverkehr Anfang März aufgrund israelischer und iranischer Luftangriffe eingestellt. Seit Beginn des Iran-Krieges am 28. Februar war der Flugverkehr in der Region stark eingeschränkt. Zuvor hatte der Irak die Wiedereröffnung des Luftraums verkündet. TUI Cruises prüft Rückkehr der Kreuzfahrtschiffe vom Golf Die Kreuzfahrttochter des Reisekonzerns TUI prüft mögliche Optionen für ihre beiden noch in der Golf-Region festsitzenden Passagierschiffe. "Wir bewerten die Lage mit Behörden, Sicherheitsexperten und unseren Partnern", erklärte TUI Cruises. Entscheidend für die Abfahrt der Mein Schiff 4 und 5, die seit Ausbruch des Iran-Krieges in Abu Dhabi und Doha vor Anker liegen, sei die Sicherheit von Crew und Schiffen. Eine Rumpfbelegschaft hält demnach die Kreuzfahrtschiffe betriebsbereit. Eine Verlegung zu den geplanten nächsten Zielgebieten im Mittelmeer werde, abhängig von Routen, Wetter und operativen Rahmenbedingungen, rund vier Wochen dauern. Union fordert Kartellamt zur Prüfung der Spritpreise auf Die Unions-Fraktion im Bundestag fordert angesichts hoher Kraftstoffpreise ein Eingreifen des Bundeskartellamts. Dessen Präsident Andreas Mundt müsse die Preisgestaltung an den Tankstellen konsequent prüfen, erklärt Unions-Vizefraktionschef Sepp Müller. "Unzulässige Aufschläge müssen sofort unterbunden werden." Die vereinbarte Waffenruhe sei "kein Freifahrtschein für Entwarnung – die Lage an der Straße von Hormus und die zerstörte Infrastruktur im Nahen Osten wirken weiterhin als Preistreiber." Oberstes Ziel bleibe: "Wir federn die Preisexplosion gezielt dort ab, wo die Hilfe am dringendsten gebraucht wird." Trotz Waffenruhe: Länder melden Beschuss Im Nahen Osten ist nach einer Einigung zwischen Iran, USA und Israel eine fragile Waffenruhe in Kraft getreten. Trotzdem melden mehrere Länder neue Angriffe. Mehr dazu lesen Sie hier . Maersk: Waffenruhe reicht nicht für Normalbetrieb in Hormus Die dänische Reederei Maersk will trotz der vereinbarten Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran den Normalbetrieb in der Straße von Hormus vorerst nicht wieder aufnehmen. Man verfolge einen vorsichtigen Ansatz und nehme zunächst keine Änderungen an bestimmten Diensten vor, teilte der Schifffahrtskonzern mit. Die Waffenruhe schaffe zwar Möglichkeiten für den Transit, biete aber noch keine vollständige Sicherheit für die Seefahrt. Maersk hatte im vergangenen Monat Buchungen für viele Häfen in der Golfregion ausgesetzt. Hapag-Lloyd: Schifffahrt weiter stark beeinträchtigt Sechs Schiffe von Deutschlands größter Containerreederei Hapag-Lloyd sitzen nach Angaben des Unternehmens weiterhin im Persischen Golf fest. Hapag-Lloyd hoffe, die Schiffe und vor allem die Crews möglichst bald aus der Region herauszubekommen, sagt Konzernchef Rolf Habben Jansen. Die Schifffahrt sei derzeit noch stark beeinträchtigt und für das Unternehmen entstünden vor allem durch Umleitungen hohe Kosten, die auch an die Kunden weitergegeben werden müssten. Die jüngste Entwicklung sei aber positiv. "Wir hoffen, in den nächsten Monaten zur Normalität zurückkehren zu können." Irak öffnet Luftraum wieder für Flugverkehr Nach der Verkündung einer Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran hat der Irak seinen Luftraum wieder geöffnet. Die Lage habe sich stabilisiert und die Bedingungen seien wieder normal, teilte die irakische Zivilluftfahrtbehörde am Morgen mit. Mit sofortiger Wirkung dürften alle zivilen Flüge wieder aufgenommen werden, einschließlich Überflüge und Start- und Landungen auf irakischen Flughäfen. Israels Militär: Haben Angriffe auf Iran eingestellt Das israelische Militär hat nach eigenen Angaben seine Angriffe auf den Iran eingestellt. Es folge damit der Anweisung der politischen Führung Israels nach der Vereinbarung einer zweiwöchigen Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran, teilt das Militär mit. Es sei weiterhin in höchster Alarmbereitschaft und bereit, auf jede Verletzung der Waffenruhe zu reagieren. Der Kampfeinsatz gegen die Hisbollah im Libanon werde hingegen fortgesetzt, teilt das israelische Militär mit. Erholung bei Kerosin könnte Monate dauern Auch nach der Öffnung der Straße von Hormus wird es dem Weltverband der Fluggesellschaften IATA zufolge Monate dauern, bis die Versorgung mit Kerosin sich erhole. Er rechne zwar mit einem Rückgang der Rohölpreise, sagt IATA-Chef Willie Walsh in Singapur. Die Kosten für Flugbenzin blieben wegen der Auswirkungen auf die Raffinerien aber wahrscheinlich auf einem leicht erhöhten Niveau. Das treffe nicht nur auf Kerosin, sondern auch auf andere Produkte zu. Waffenruhe im Iran treibt Börsen in Ostasien an Die Börsenkurse in Ostasien sind nach der angekündigten Waffenruhe im Iran kräftig gestiegen. Der japanische Leitindex Nikkei 225 legte am Mittwochnachmittag (Ortszeit) um 5,4 Prozent zu. Der südkoreanische Kospi lag zum selben Zeitpunkt um 8,3 Prozent im Plus. Die Börse in Südkorea musste aufgrund der starken Kursbewegung sogar vorübergehend den Handel aussetzen, um die extreme Volatilität zu dämpfen. Der Hongkonger Hang Seng Index kletterte bis zum frühen Nachmittag Ortszeit um 2,9 Prozent nach oben. Der in Shanghai gehandelten CSI 300, der die wichtigsten Aktien der chinesischen Festlandbörsen abbildet, verzeichnete ein Plus von 2,8 Prozent. Der australische S&P ASX 200 beschloss den Handelstag mit einem Zuwachs von 2,6 Prozent. Trump bezeichnet Einigung mit dem Iran als "totalen und vollständigen Sieg" Die Einigung zwischen den USA und dem Iran auf eine zweiwöchige Feuerpause im Iran-Krieg ist nach den Worten von US-Präsident Donald Trump ein "totaler und vollständiger Sieg" für Washington. "100 Prozent, daran besteht kein Zweifel" sagte Trump am Dienstag (Ortszeit) in einem Telefoninterview mit der Nachrichtenagentur AFP. Teheran hatte sich im Gegenzug für die Feuerpause bereiterklärt, die Straße von Hormus für vorerst zwei Wochen wieder zu öffnen. Auf die Frage, was mit dem angereicherten Uran Teherans geschehen werde, antwortete Trump: "Darum wird sich bestens gekümmert, sonst hätte ich der Vereinbarung nicht zugestimmt." Ein 10-Punkte-Vorschlag aus Teheran sieht nach Angaben iranischer Staatsmedien vor, dass die USA dem Iran die Anreicherung von Uran erlauben. Der Westen wirft dem Iran seit Jahren vor, an einer Atombombe zu arbeiten. Washington und Teheran hatten kurz vor Ablauf des US-Ultimatums an den Iran einer zweiwöchigen Feuerpause zugestimmt. Waffenruhe beflügelt Börsen: Ölpreis bricht ein Die Einigung auf eine zweiwöchige Waffenruhe im Nahen Osten hat am Mittwoch eine Erleichterungsrally an den Finanzmärkten ausgelöst. Die Hoffnung auf eine Wiederaufnahme der Öl- und Gaslieferungen durch die Straße von Hormus ließ die Ölpreise einbrechen und beflügelte die Aktienmärkte. Mehr dazu lesen Sie hier. Jubel über Waffenruhe von Regierungsanhängern in Teheran In der iranischen Hauptstadt Teheran sind nach Verkündung der Feuerpause zahlreiche Menschen auf die Straßen geströmt. Am Revolutionsplatz im Stadtzentrum versammelten sich Regierungsanhänger mitten in der Nacht, wie der iranische Sender SNN TV berichtete. US-Präsident Donald Trump habe sich den iranischen Forderungen gebeugt, sagte der Reporter des Senders, der den paramilitärischen Basidsch-Milizen nahesteht. Regierungsanhänger jubelten über die kurz zuvor verkündete Waffenruhe mit den USA. Eine Frau sagte dem Sender: "Dass unsere Position in der Straße von Hormus gefestigt wurde, bedeutet den Sieg des Iran. Das ist unsere Vergeltung gegenüber jemandem, der behauptete, die größte und fortschrittlichste Armee der Welt zu haben", sagte sie mit Blick auf Trump. Israel: Feuerpause im Iran-Krieg gilt nicht für den Libanon Die zwischen Washington und Teheran vereinbarte zweiwöchige Feuerpause im Iran-Krieg gilt nach Angaben der israelischen Regierung nicht für den Libanon. Israel unterstütze zwar die Feuerpause im Iran, diese umfasse jedoch "nicht den Libanon", erklärte das Büro von Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu am Mittwoch. Zuvor hatte der Vermittler Pakistan erklärt, die Feuerpause gelte für den gesamten Nahen Osten, einschließlich des Libanons. Netanjahus Büro erklärte zudem, Israel unterstütze die Bemühungen Washingtons, "sicherzustellen, dass der Iran keine atomare, Raketen- und Terrorbedrohung mehr für die USA, Israel, Irans arabische Nachbarn und die Welt darstellt". US-Spitzenpolitiker reagiert mit Spott auf Zehn-Punkte-Plan Einige Spitzenpolitiker in den USA haben verhalten auf die Verkündung einer zweiwöchigen Waffenruhe im Iran-Krieg reagiert. "Eine Waffenruhe ist eine gute Nachricht – allerdings nur, weil dieser sinnlose Krieg so schnell wie möglich beendet werden sollte", schrieb etwa der demokratische Senator Richard Blumenthal auf der Plattform X. US-Präsident Donald Trump könne weiterhin nicht erklären, warum er den Krieg begonnen habe. "Eine Waffenruhe ist für das amerikanische Volk kein Sieg", fügte Blumenthal hinzu. Der demokratische Kongressabgeordnete Gregory Meeks betonte indes, dass eine Waffenruhe nicht genug sei. Trump müsse dem Kongress erklären, warum er die USA in den Krieg mit dem Iran geführt habe, in dem 13 Militärangehörige gestorben seien. Spöttischer zeigte sich der demokratische Minderheitsführer im Senat, Chuck Schumer. Er sei froh, dass Trump einen "Rückzieher" gemacht habe und "nun verzweifelt nach einem Ausweg aus seinem lächerlichen Getöse" suche, schrieb er auf X. Berichte über erste Details aus Zehn-Punkte-Plan des Iran Im Zuge der Einigung auf eine zweiwöchige Feuerpause haben Vertreter des Iran der US-Regierung in Washington einen Zehn-Punkte-Plan als Vorschlag für ein dauerhaftes Kriegsende übermittelt. US-Präsident Donald Trump schrieb auf Truth Social, dass dieser eine "praktikable Grundlage für Verhandlungen bietet". Offiziell hat die Regierung des Iran die Forderungen bislang nicht öffentlich gemacht. Nachrichtenagenturen, die den mächtigen Revolutionsgarden nahestehen, berichten jedoch bereits über Details. Laut der Nachrichtenagentur Tasnim beinhaltet der Entwurf die Forderung nach einer dauerhaften Einstellung von Aggressionen. Der Iran soll die Kontrolle über die Straße von Hormus behalten und Uran anreichern dürfen. Die politische Führung in Teheran fordert die Aufhebung der harten internationalen Sanktionen und Strafmaßnahmen des UN-Sicherheitsrats. Auch Resolutionen des Gouverneursrats der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA will Teheran aufgehoben sehen, wie Tasnim weiter berichtet. Zudem werden Kriegsentschädigungen und ein Abzug der US-Streitkräfte aus der Region gefordert. Der Krieg soll an allen Fronten enden, einschließlich im Libanon. Auch die Nachrichtenagentur Fars berichtet über die zehn Punkte. Ihre Informationen decken sich weitgehend mit dem Bericht bei Tasnim. In ihrem Bericht heißt es jedoch auch, dass sich der Iran gemäß dem Plan verpflichten werde, niemals Atomwaffen herzustellen. Die Urananreicherung soll nach Verhandlungen eingeschränkt werden. Teheran stimme außerdem zu, mit anderen Ländern in der Region über Friedensabkommen zu sprechen. US-Vertreter: Israel stimmt Feuerpause mit dem Iran zu Die israelische Regierung hat der zweiwöchigen Feuerpause mit dem Iran nach Angaben aus Washington ebenfalls zugestimmt. Ein Vertreter des Weißen Hauses bestätigte dies der Nachrichtenagentur AFP am Dienstag (Ortszeit) unter Bedingung der Anonymität. Die israelische Regierung reagierte zunächst nicht auf die Einigung auf eine Feuerpause. Israel auch nach Waffenruhe-Verkündung unter Beschuss Auch nach der Verkündung einer Waffenruhe durch die USA und den Iran ist Israel in der Nacht weiter unter Raketenbeschuss geraten. Aus den Städten Petach Tikva und Bnei Brak gebe es Berichte über Einschläge, meldete die israelische Nachrichtenseite "ynet". Kurz darauf heulten im Zentrum und Süden des Landes erneut die Sirenen. Die Bewohner berichteten von heftigen Explosionen. Die Luftabwehr sei im Einsatz, um die Bedrohung abzuwehren, teilte die israelische Armee auf Telegram mit. Beirut: Mindestens acht Tote bei israelischem Angriff im Südlibanon Im Libanon hat es derweil israelische Angriffe gegeben. Dort sind nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums mindestens acht Menschen getötet worden. "Nach einer vorläufigen Bilanz" seien 22 weitere Menschen dabei verletzt worden, teilte das Ministerium am Mittwoch mit. Ein Fotograf der Nachrichtenagentur AFP vor Ort sah Flammen aus einem Café aufsteigen und Glasscherben auf der Straße davor. Feuerwehrleute kämpften gegen den Brand an der Uferpromenade der Küstenstadt an, wie der AFP-Fotograf beobachtete. In der Nähe geparkte Autos wurden bei dem Angriff ebenfalls beschädigt. Ein Sanitäter sagte der AFP, Rettungskräfte hätten mindestens sechs Verletzte vom Ort des Geschehens abtransportiert. Pakistan: Waffenruhe zwischen USA und Iran ab sofort Dem Vermittler Pakistan zufolge greift die Waffenruhe zwischen dem Iran und den USA mit sofortiger Wirkung. Die Islamische Republik Iran und die Vereinigten Staaten von Amerika sowie ihre Verbündeten hätten einer sofortigen Waffenruhe einschließlich im Libanon und andernorts zugestimmt, schrieb Premierminister Shehbaz Sharif auf der Plattform X. Sharif lud Delegationen beider Länder für weitere Gespräche am Freitag in die pakistanische Hauptstadt Islamabad ein, wo Vertreter aus Washington und Teheran ein endgültiges Abkommen zur Beilegung des Konflikts aushandeln sollen. Beide Seiten hätten in den Gesprächen "bemerkenswerte Weisheit und Verständnis" bewiesen und sich konstruktiv für Frieden und Stabilität eingesetzt. Pakistan, ein Nachbarland des Iran, hatte im Krieg zwischen Vertretern aus Washington und Teheran vermittelt. Iran kündigt Gespräche mit den USA an Iran kündigt Gespräche mit den USA ab Freitag in Pakistan an, das berichtet die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf den Nationalen Sicherheitsrat des Landes. Iran kündigt Öffnung der Straße von Hormus an Der Außenminister des Iran hat eine Öffnung der Straße von Hormus im Rahmen einer Waffenruhe angekündigt. In Abstimmung mit den iranischen Streitkräften und unter Berücksichtigung technischer Einschränkungen soll der Schiffsverkehr in der für den weltweiten Ölhandel wichtigen Meerenge ermöglicht werden, schrieb Abbas Araghtschi in einer Erklärung. Mehr dazu lesen Sie hier. Trump stoppt Angriffe auf Iran vorübergehend Donald Trump setzt die Angriffe auf den Iran für zwei Wochen aus. Er habe zugestimmt, "die Bombardierung und den Angriff auf den Iran für einen Zeitraum von zwei Wochen auszusetzen", sagt Trump. Mehr dazu lesen Sie hier. Chef der iranischen Justiz ruft zu "beschleunigten" Todesurteilen auf Der Chef der iranischen Justiz hat die Gerichte des Landes dazu aufgerufen, schneller Todesstrafen im Zusammenhang mit dem Krieg gegen die USA und Israel zu verhängen. "Sie müssen die Verhängung von Todesstrafen und die Beschlagnahmung von Besitztümern beschleunigen", sagte Gholam Hossein Mohseni Ejei am Dienstag während einer im Fernsehen übertragenen Versammlung von ranghohen Justizverantwortlichen. Es sei "notwendig, weiterhin und mit größerer Schnelligkeit Urteile gegen Elemente und Agenten des feindlichen Aggressors zu fällen," fügte er mit Hinblick auf die Gesetzgebung zur Spionage hinzu. Seit Beginn des Krieges Ende Februar wurden sieben Menschen gehängt. Sie waren im Zusammenhang mit den gewaltsam unterdrückten Anti-Regierungsprotesten im Januar verurteilt worden. Sechs von ihnen wurde die Zugehörigkeit zur verbotenen Oppositionsgruppe Volksmudschaheddin vorgeworfen. Ein iranisch-schwedischer Doppelstaatsbürger wird der Spionage für Israel und die USA bezichtigt. Vizepräsident des Iran: Teheran ist für "alle Szenarien" vorbereitet Angesichts der Drohungen von US-Präsident Donald Trump ist der Iran nach den Worten des iranischen Vizepräsidenten Mohammed Resa Aref für "alle Szenarien" vorbereitet. "Die Regierung hat die notwendigen Maßnahmen für alle Szenarien bis ins Detail ausgearbeitet", erklärte Aref am Dienstag im Onlinedienst X. "Keine Drohung übersteigt unsere Bereitschaft und unsere Geheimdienstfähigkeiten", fügte er hinzu. Katar: Vier Verletzte nach iranischem Raketenbeschuss Das Innenministerium von Katar teilt mit, vier Menschen, darunter ein Kind, seien nach einem iranischen Raketenbeschuss verletzt worden. Die iranischen Raketen seien abgefangen worden, es seien aber Trümmer auf ein Haus im Gebiet Muraikh gefallen. Dienstag, 7. April Pakistan sendet dringenden Appell an USA und Iran Die Friedensverhandlungen im Iran-Krieg machen nach Angaben des Vermittlers Pakistan Fortschritte. Die diplomatischen Bemühungen schritten "stetig, entschlossen und kraftvoll voran und könnten in naher Zukunft zu substanziellen Ergebnissen führen", teilte der pakistanische Premierminister Shehbaz Sharif auf X mit. Er bitte daher US-Präsident Donald Trump eindringlich darum, sein Ultimatum um zwei Wochen zu verlängern. Das Ultimatum, mit dem Trump den "Untergang einer ganzen Zivilisation androhte", soll nach deutscher Zeit um 2 Uhr morgens in der Nacht zu Mittwoch auslaufen. Der Sender Fox News zitierte Trump mit den Worten, die USA befänden sich in "hitzigen Verhandlungen." An den Iran richtete der pakistanische Premierminister die Bitte, die Straße von Hormus als Geste des guten Willens für zwei Wochen zu öffnen. Außerdem forderte er einen Waffenstillstand. Neben Pakistan vermitteln Saudi-Arabien, Ägypten und die Türkei zwischen Washington und Teheran. Aus den USA hieß es: "Der Präsident wurde über den Vorschlag informiert, und es wird eine Antwort folgen", sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, dem US-Portal "Axios". Golfstaat verhängt Ausgangssperre Donald Trump eskaliert seine Drohungen, in wenigen Stunden läuft das Ultimatum des Präsidenten ab. Jetzt reagieren die ersten Golfstaaten. Mehr dazu lesen Sie hier . Papst: Drohung gegen iranisches Volk "wirklich inakzeptabel" Papst Leo XIV. hat jüngste Drohungen gegen das iranische Volk als inakzeptabel bezeichnet. "Wie wir alle wissen, gab es heute auch diese Drohung gegen das gesamte Volk des Irans, und das ist wirklich nicht akzeptabel", sagte das Oberhaupt von etwa 1,4 Milliarden Katholiken vor Journalisten vor seiner Residenz in Castel Gandolfo bei Rom. Leo sagte, dies sei eine Frage des Völkerrechts, aber vielmehr auch eine moralische Frage. "Ich möchte alle einladen, wirklich im Herzen an die vielen Unschuldigen zu denken, an die vielen Kinder, viele ältere Menschen, völlig Unschuldige", sagte der Pontifex weiter. Sie seien alle Opfer des Krieges. Angesichts der militärischen Eskalation mahnte er in seinen Ausführungen vor Reportern eine diplomatische Lösung des Konflikts an: "Kehren wir an den Verhandlungstisch zurück. Sprechen wir miteinander. Suchen wir auf friedliche Weise nach Lösungen." Er fügte hinzu: "Wir sind ein Volk, das den Frieden liebt, und es gibt einen großen Bedarf an Frieden in der Welt." Iranischer Hackerangriff auf US-Infrastruktur Hacker mit Verbindungen zum Iran führen laut der US-Behörde für IT-Sicherheit Cyberangriffe auf kritische Infrastruktur der Vereinigten Staaten durch. Die Gruppen griffen gezielt Industrieanlagen an, die über das Internet erreichbar seien, teilte die zuständige Behörde CISA mit. Demnach sind unter anderem Regierungsbehörden sowie Anlagen der Wasserversorgung und des Energiesektors betroffen. In der Folge würden auf Bedienoberflächen häufig falsche Daten angezeigt. Es komme zu Störungen und finanziellen Schäden. Nähere Angaben zum Ausmaß waren zunächst nicht bekannt. Erst vor anderthalb Wochen war der Direktor der US-Bundespolizeibehörde FBI, Kash Patel, Medienberichten zufolge Opfer eines Hackerangriffs geworden. Eine Gruppe mit Verbindungen zum Iran habe den Cyberangriff für sich reklamiert, schrieb unter anderem die "New York Times". Das US-Außenministerium setzte eine Belohnung von bis zu zehn Millionen US-Dollar für Hinweise aus, die zur Identifizierung des iranischen Hackerteams führen. Iranische Regierung ruft zu Menschenketten vor Infrastruktur auf Im Irak entführte US-Journalistin soll freikommen In den Wirren des Iran-Kriegs ist im Irak die US-Journalistin Shelly Kittleson entführt worden. Nun kommt sie offenbar frei. Mehr dazu lesen Sie hier . Iran: Millionen Menschen bereit zum Kriegsdienst Rund 14,4 Millionen Iraner sollen sich nach Angaben von Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf für einen freiwilligen Kriegsdienst registriert haben. Ghalibaf veröffentlichte die Zahl auf der Plattform X. Die Aktion trägt den Namen "Leben opfern". Die Angaben lassen sich derzeit nicht unabhängig überprüfen. Im Iran leben rund 90 Millionen Menschen. Laut dem staatlichen Sender Irib sollen die Freiwilligen im Konflikt mit den USA und Israel zusätzlich zu den Revolutionsgarden und der Armee eingesetzt werden. Zudem seien Menschenketten zum Schutz möglicher Angriffsziele geplant. Die Nachrichtenagentur Tasnim veröffentlichte Aufnahmen von einer Menschenkette auf der Sefid-Brücke in der Stadt Ahwas im Südwesten, die Ziel von Angriffen werden könnte. Zu den Registrierten sollen Irib zufolge auch Präsident Massud Peseschkian, die meisten seiner Minister sowie zahlreiche Amtsträger, Sportler und Künstler gehören. Auch der derzeit einflussreiche Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf hat sich registrieren lassen. Insbesondere nach dem Ultimatum von US-Präsident Donald Trump sei die hohe Zahl der Freiwilligen ein Zeichen nationaler Einheit und Verteidigungsbereitschaft, so der Irib-Bericht. Trump verschärft Rhetorik gegen Iran massiv Trumps Ultimatum an den Iran läuft aus. Mit immer schärferen Drohungen will der US-Präsident Teheran nun zum Einlenken zwingen – bislang erfolglos. Mehr dazu lesen Sie hier . Iran kappt offenbar alle direkten Kontakte zur US-Regierung Die Führung in Teheran hat offenbar mit einem drastischen Schritt auf die jüngsten Drohungen von US-Präsident Donald Trump reagiert. Wie das "Wall Street Journal" unter Berufung auf Beamte aus dem Nahen Osten berichtet, hat der Iran am Dienstag alle direkten Gesprächskanäle zur US-Regierung eingestellt. Nach Angaben eines Regierungsvertreters aus der Golfregion wolle Teheran damit ein Signal des Missfallens und der Wehrhaftigkeit setzen. Dem Bericht zufolge ist unklar, wann der Iran wieder für direkte Gespräche offen ist. US-Präsident Trump hat dem Regime in Teheran eine Frist bis 2 Uhr MESZ in der Nacht zu Mittwoch gesetzt, um seine Angriffe auf die Golfstaaten und auf Schiffe in der Straße von Hormus einzustellen. Andernfalls droht Trump mit Angriffen auf Kraftwerke und die zivile Infrastruktur des Landes. "Eine ganze Zivilisation wird heute Nacht untergehen, um nie wieder zurückzukehren", schrieb Trump am Dienstag auf seiner Plattform Truth Social. Er wolle nicht, dass das passiert, aber es werde wahrscheinlich dazu kommen. Unklar ist, auf welchen direkten Wegen die USA und der Iran überhaupt kommunizieren. Zuletzt ist die pakistanische Regierung als Vermittler zwischen den Kriegsparteien aufgetreten. Weder die US-Regierung noch die Führung in Teheran haben sich bislang zu dem Bericht geäußert. Französisches Lehrerpaar nach Jahren aus Iran freigelassen Mitten im Iran-Krieg ist ein jahrelang in Teheran festgehaltenes französisches Lehrerpaar freigekommen. "Cécile Kohler und Jacques Paris sind frei und auf dem Weg nach Frankreich, nachdem sie dreieinhalb Jahre lang im Iran inhaftiert waren", teilte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron mit. Er dankte den Behörden des Oman für ihre Vermittlungsbemühungen. Der Fall hatte die Beziehungen zwischen Paris und Teheran schwer belastet. Frankreich hatte der iranischen Regierung vorgeworfen, die Franzosen als "Staatsgeiseln" zu halten. Das französische Paar wurde 2022 im Iran festgenommen und im Oktober 2025 wegen angeblicher Spionage für Israels Geheimdienst zu 17 und 20 Jahren Haft verurteilt. Anfang November wurden die beiden aus der Haft entlassen. Paris hatte zuvor eine Iranerin auf freien Fuß gesetzt, die in Frankreich wegen Terrorverherrlichung in Untersuchungshaft saß und auf ihren Prozess wartete. Das Lehrerpaar durfte noch nicht ausreisen, sondern hielt sich zuletzt in der französischen Botschaft in Teheran auf. Angestrebt war ein Austausch des französischen Lehrerpaars mit der Iranerin. Dazu kam es nicht mehr, weil der Iran-Krieg begann. Kohler (41) und Paris (72) waren in Teheran unter unwürdigen Bedingungen im berüchtigten Ewin-Gefängnis inhaftiert und erlebten dort während des Zwölf-Tage-Kriegs im vergangenen Sommer israelische Angriffe auf die Haftanstalt. Netanjahu: Israels Luftwaffe greift Bahnstrecken im Iran an Israels Luftwaffe hat nach Angaben des Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu im Iran Eisenbahnstrecken und Brücken angegriffen. Diese würden von den Revolutionsgarden genutzt und dafür "verwendet, Rohstoffe für Waffen, Waffen selbst sowie die operativen Kräfte zu transportieren, die uns, die USA und auch die Länder der Region angreifen – jene operativen Kräfte, die zugleich das iranische Volk unterdrücken", sagte Netanjahu nach Angaben seines Büros. Die Vorwürfe lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Die israelische Armee teilte mit, dass im Iran acht Brücken angegriffen worden seien, die für den Transport von Waffen und militärischer Ausrüstung genutzt werden. Darunter seien Brücken in Teheran, Karadsch, Tabris, Kaschan und Ghom. Die Übergänge seien angegriffen worden, um zu verhindern, dass die iranische Führung sie weiterhin für den Transport von Waffen und militärischer Ausrüstung nutzen könne. Es seien zuvor Maßnahmen ergriffen worden, um den Schaden für die Zivilbevölkerung zu minimieren. Netanjahu sagte ferner, man zerschlage den iranischen Machtapparat "mit zunehmend wachsender Kraft". Die israelischen Attacken zielten nicht darauf ab, das iranische Volk anzugreifen, bekräftigte der Regierungschef. "Im Gegenteil – sie sollen das Schreckensregime schwächen und zerschlagen, das sie seit 47 Jahren unterdrückt." Zur Lage in der Region nach mehr als fünf Wochen Krieg sagte er: "Das ist nicht mehr derselbe Iran, und es ist auch nicht mehr dasselbe Israel. Wir verändern das Kräfteverhältnis grundlegend." Katar warnt eindringlich vor Kontrollverlust im Iran-Krieg Angesichts der Drohungen von US-Präsident Donald Trump im Iran-Krieg hat Katar eindringlich vor einem Kontrollverlust in der Region gewarnt. Man stehe unmittelbar vor einem Punkt, an dem die Gewaltspirale nicht mehr zu stoppen sei, sagte Katars Außenamtssprecher Madschid al-Ansari in der Hauptstadt Doha. "Wir haben seit 2023 davor gewarnt, dass eine ungebremste Eskalation uns in eine Situation führen wird, die unkontrollierbar ist. Wir sind diesem Punkt nun sehr nahe." Er forderte alle beteiligten Parteien auf, den Krieg zu beenden, bevor er vollständig eskaliere. Al-Ansari verurteilte die andauernden Angriffe des Iran auf die Golfstaaten. "Die Eingriffe des Iran in unsere Souveränität sind in keiner Weise zu rechtfertigen", sagte er. "In diesem Krieg gibt es keine Gewinner, sondern nur Verlierer", betonte der Sprecher. Der Kreis der Betroffenen vergrößere sich durch die wirtschaftlichen Auswirkungen jeden Tag. Trump: "Ganze Zivilisation wird heute Nacht sterben" Stunden vor Ende seines Ultimatums hat US-Präsident Donald Trump noch einmal eine harsche Drohung an den Iran gerichtet. "Eine ganze Zivilisation wird heute Nacht untergehen, um nie wieder zurückzukehren", schrieb er auf seiner Plattform Truth Social. Er wolle nicht, dass das passiert, aber es werde wahrscheinlich dazu kommen. Trump bekräftigte in seinem Post allerdings auch seine bekannte Darstellung, dass im Iran bereits "Regime Change" stattgefunden habe und man es nun mit anderen, "klügeren und weniger radikalisierten" Personen zu tun habe. Vielleicht könne "etwas revolutionär Wunderbares geschehen", schrieb er und schob hinterher: "WER WEISS DAS SCHON?" Man werde es heute Nacht erfahren. Trump betonte, dass Jahrzehnte der Erpressung, Korruption und des Todes – herbeigeführt durch den Iran – zu Ende gehen würden. "Gott segne die großartigen Menschen des Iran!". Bereits am Vortag hatte er einerseits von guten Verhandlungen mit dem Iran gesprochen und dem Land andererseits mit einer militärischen Eskalation gedroht, sollte es nicht einlenken. Für diesen Fall drohte Trump mit einer schnellen Zerstörung aller Brücken und Kraftwerke. Er sagte, die USA könnten innerhalb von vier Stunden eine "völlige Zerstörung" herbeiführen. "Das ganze Land kann in einer Nacht ausgelöscht werden, und das könnte schon morgen Nacht sein." Die Frist, die er Teheran zur Öffnung der Straße von Hormus gesetzt hat, läuft nach deutscher Zeit um 2 Uhr in der Nacht zum Mittwoch ab. Israel: Haben weitere wichtige Brücke im Libanon zerstört Das israelische Militär hat nach eigenen Angaben eine weitere strategisch wichtige Brücke über den Litani-Fluss im Süden des Libanons zerstört. Die israelische Armee warf der Hisbollah-Miliz vor, darüber Waffen in den Süden des Landes geschmuggelt zu haben. Der Angriff fand demnach bereits am Montag statt. Nach israelischen Militärangaben wurden in den vergangenen Wochen sieben Brücken und Übergänge im Süden des Landes zerstört. Sie gehören zur zivilen Infrastruktur des Landes und verbinden den Süden mit dem restlichen Teil des Landes. Serie von Angriffen auf Verkehrswege im Iran Schon kurz vor Ablauf eines Ultimatums von US-Präsident Donald Trump an Teheran sind im Iran zahlreiche Verkehrswege und die Ölindustrie bombardiert worden. Der Iran meldete landesweite Angriffe auf seine Verkehrsinfrastruktur. Neben der Bombardierung einer Eisenbahnbrücke waren auch mehrere Autobahnen Ziel von Luftangriffen, wie die staatliche Nachrichtenagentur Irna berichtete. In der Provinz Ost-Aserbaidschan wurde eine Autobahn nach Einschlägen von Geschossen gesperrt, wie Irna berichtete. In derselben Provinz sei eine Autobahnbrücke auf der Strecke zwischen der Millionenstadt Tabris und der Hauptstadt der gleichnamigen Provinz Sandschan attackiert worden, meldete die Zeitung "Etemad". Nahe der Pilgerstadt Ghom wurde laut iranischen Medien eine Brücke an einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt angegriffen. Die staatliche und englischsprachige Zeitung "Tehran Times" meldete Angriffe auf das Schienennetz in Karadsch, einer Millionenstadt westlich von Teheran. Die mächtigen Revolutionsgarden drohten mit Vergeltung und kündigten Raketenangriffe auf Industrie, Infrastruktur und Militärziele in Israel an, wie die Nachrichtenagentur Tasnim berichtete. Revolutionsgarden drohen mit Angriffen außerhalb der Golfregion Die iranischen Revolutionsgarden drohen mit Angriffen außerhalb der Golfregion, sollten die USA rote Linien überschreiten. In einer Erklärung kündigten sie zudem an, die Infrastruktur der USA und deren Partner in der Region ins Visier zu nehmen. Die Öl- und Erdgasversorgung aus der Region könnte jahrelang unterbrochen werden, hieß es weiter. Man gebe die Zurückhaltung auf. US-Präsident Donald Trump hat dem Iran eine Frist bis Mittwoch, 2 Uhr MESZ, gesetzt, um die Straße von Hormus wieder freizugeben. Anderenfalls will er Brücken und Kraftwerke in der Islamischen Republik zerstören lassen. Iran meldet Explosionen auf Ölinsel Charg Der Schlagabtausch im Nahen Osten geht unvermindert weiter. Nun hat die US-Armee wohl erneut die wichtigste Insel des Regimes in Teheran angegriffen. Lesen Sie den ganzen Artikel hier . Schüsse vor Israels Konsulat in Istanbul – Tote Nahe dem israelischen Konsulat in Istanbul soll ein schwer bewaffneter Angreifer das Feuer eröffnet haben. Es folgte eine längere Schießerei mit der Polizei. Lesen Sie den ganzen Artikel hier . Hinweise auf schlechten Zustand Chameneis Spekulationen gibt es schon länger. Nun gibt es einen neuen Geheimdienstbericht, nach dem Mojtaba Chamenei offenbar schwer verletzt und nicht regierungsfähig ist. Lesen Sie den ganzen Artikel hier . Iran meldet Angriff auf Industriegebiet in Saudi-Arabien Der Iran hat nach eigenen Angaben eine petrochemische Anlage in Saudi-Arabien angegriffen. Die Meldung der halboffiziellen Nachrichtenagentur Fars bezieht sich auf den Komplex in Dschubail im Osten des Landes. Saudi-Arabien meldete unterdessen, die Angriffe aus dem Iran abgewehrt zu haben. In den vergangenen Stunden seien 18 Drohnen abgeschossen worden, teilte das Verteidigungsministerium am Morgen (Ortszeit) mit. Verletzte wurden zunächst nicht gemeldet. Die King Fahd Brücke, eine wichtige Verbindung zwischen Saudi-Arabien und Bahrain, war offiziellen Angaben zufolge wegen Angriffsdrohungen stundenlang geschlossen, wurde am Morgen aber wieder geöffnet. IEA: Ölkrise schwerwiegender als die von 1973, 1979 und 2002 zusammen Die aktuelle Öl- und Gaskrise, die durch die Blockade der Straße von Hormus ausgelöst wurde, ist dem Leiter der Internationalen Energieagentur (IEA) zufolge schwerwiegender als die Krisen von 1973, 1979 und 2002 zusammen. "Die Welt hat noch nie eine Unterbrechung der Energieversorgung dieses Ausmaßes erlebt", sagt Fatih Birol im Interview mit der französischen Zeitung "Le Figaro". Europa, Japan, Australien und andere würden dadurch belastet, aber die am stärksten betroffenen Länder seien die Entwicklungsländer. Die IEA-Mitgliedsländer hatten sich im vergangenen Monat zur Entlastung darauf geeinigt, einen Teil ihrer strategischen Reserven freizugeben. Ein Teil davon sei bereits freigegeben worden, und der Prozess gehe weiter, sagte Birol. Bedeutender Erdölindustrie-Komplex in Saudi-Arabien offenbar bei Angriffen beschädigt In Saudi-Arabien ist laut einem Augenzeugenbericht in der Nacht zum Dienstag ein bedeutendes Erdöl-Industriegebiet angegriffen und beschädigt worden. In den Industrieanlagen des Konzerns Saudi Basic Industries Corporation (Sabic) im ostsaudiarabischen Dschubail sei nach einem Angriff ein Brand ausgebrochen, es hätten sich "sehr starke Detonationen" ereignet, hieß es von einem Menschen vor Ort gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. Das Industriegebiet von Dschubail ist eines der größten der Welt. Dort befinden sich Stahlwerke, Erdölraffinerien und Fabriken für weitere Erdölprodukte, Schmieröl und Kunstdünger. Am Montag hatte die israelische Luftwaffe nach Angaben von Verteidigungsminister Israel Katz einen "heftigen Angriff" auf das iranische Erdölindustriegebiet Asalujeh am Persischen Golf geflogen. Saudi-Arabien wirft dem Iran seit dem Beginn des Nahost-Kriegs am 28. Februar regelmäßige Angriffe auf seine Infrastruktur vor. Israel spricht Warnung an iranische Bevölkerung aus Das israelische Militär hat die Bevölkerung im Iran davor gewarnt, mit dem Zug zu reisen oder sich in der Nähe von Bahnstrecken aufzuhalten. Wer sich dort aufhalte, gefährde sein Leben, hieß es in einem auf Farsi formulierten Post auf der Plattform X. Die Warnung gelte ab sofort bis 21.00 Uhr Ortszeit (19.30 Uhr MESZ). Die iranische Bevölkerung hat seit dem 28. Februar nur Zugang zu einem eingeschränkten internen Intranet, in dem es nur staatlich genehmigte Inhalte gibt. Die Iraner nutzen aber iranische Plattformen, die Telegram ähneln. Auf einer dieser Plattformen wurde die Warnung der Israelis sechs Minuten nach der Veröffentlichung auf X geteilt. Hintergrund sind die Drohungen von US-Präsident Donald Trump mit Angriffen auf Infrastruktur, die auch zivil genutzt wird oder zivilen Nutzen hat. Er hat dem Iran ein Ultimatum gestellt, die für den Öl- und Gashandel wichtige Straße von Hormus zu öffnen, das kommende Nacht ausläuft. Derzeit ist keine Einigung in Sicht. IWF-Chefin: Iran-Krieg wird Wachstum schwächen und Preise hochtreiben Der Krieg im Nahen Osten wird nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) zu höherer Inflation und einem langsameren globalen Wachstum führen. "Hätten wir diesen Krieg nicht, hätten wir eine leichte Anhebung unserer Wachstumsprognosen gesehen. Stattdessen führen nun alle Wege zu höheren Preisen und einem langsameren Wachstum", sagt IWF-Chefin Kristalina Georgieva der Nachrichtenagentur Reuters wenige Tage vor einer neuen IWF-Prognose für die Weltwirtschaft. Selbst ein rasches Ende des Krieges und eine schnelle Erholung würden zu einer geringen Abwärtskorrektur der Wachstumsprognose und einer Aufwärtskorrektur der Inflationsprognose führen, so Georgieva. Sollte sich der Krieg hinziehen, seien die Auswirkungen größer. Ohne den Krieg hätte der IWF eine leichte Anhebung seiner Prognose für das globale Wachstum auf 3,3 Prozent im Jahr 2026 und 3,2 Prozent im Jahr 2027 erwartet. Trump droht Journalisten mit Haft wegen Infos zu Piloten-Rettung Donald Trump fordert von einem Medium den Namen eines angeblichen Informanten zur Rettung der Kampfjet-Besatzung im Iran und droht mit Gefängnis. Er kündigte an, man werde zu dem Medienunternehmen gehen, das die Informationen veröffentlicht habe. Um welches Medium es geht, sagte er nicht. Er ergänzte, man werde unter Verweis auf die nationale Sicherheit die Herausgabe des Namens bei Androhung von Gefängnis verlangen. Das US-Militär hatte nacheinander zwei Besatzungsmitglieder des abgeschossenen Kampfjets gerettet. Der Einsatz zog sich über Tage. Trump verkündete am Sonntag den Abschluss der Rettung. Der Präsident sagte, man habe zunächst nicht über die erste Rettung – die des Piloten – gesprochen. Dann habe jemand etwas durchgestochen, ergänzte der Republikaner. Durch die Information zur Rettung des Piloten und deren Veröffentlichung sei im Iran klar gewesen, dass das zweite Besatzungsmitglied noch vermisst werde. Das habe die Rettung erschwert. Behörden: Iranische Drohne tötet zwei Menschen in Kurdenregion In der Kurdenregion im Nordirak sind Behördenangaben zufolge bei dem Einschlag einer Drohne aus dem Iran zwei Menschen getötet worden. Das Paar sei getötet worden, "als eine mit Sprengstoff beladene Drohne aus dem Iran in ein Wohnhaus im Unterbezirk Dara Schakran in der Provinz Erbil einschlug", erklärte der Anti-Terror-Dienst der autonomen Region am Dienstag. Ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP berichtete derweil von zwei Explosionen nahe dem Flughafen von Erbil. Wenige Stunden zuvor hatten Luftabwehrsysteme Sicherheitskreisen zufolge vier Raketen im Anflug auf den US-Konsulatskomplex in Erbil abgeschossen. Auf dem Flughafen der Stadt sind Soldaten der von den USA geführten Anti-Dschihadisten-Koalition stationiert. Israelische Armee gibt neue Angriffswelle gegen den Iran bekannt Die israelische Armee hat eine neue Angriffswelle gegen den Iran bekannt gegeben. Dabei sei "Infrastruktur des iranischen Terror-Regimes in Teheran und in zusätzlichen Gebieten im Iran" anvisiert worden, teilte die Armee am Dienstag im Onlinedienst X mit. Zugleich erklärte sie, die israelische Luftabwehr reagiere derzeit auf Raketenangriffe aus dem Iran. Iranische Staatsmedien meldeten derweil Explosionen in Teheran und der nahegelegenen Stadt Karadsch. Die iranischen staatlichen Nachrichtenagenturen Fars und Mehr gaben keine weiteren Details bekannt. Zuvor hatte die israelische Armee mitgeteilt, in der Nacht zum Montag hätten die israelischen Streitkräfte Angriffe auf drei Flughäfen in Teheran ausgeführt und dabei mehrere iranische Flugzeuge und Hubschrauber ins Visier genommen. Ziel der Angriffe seien die Teheraner Flughäfen Bahram, Mehrabad und Asmajesch gewesen. Der Flughafen Mehrabad werde von der Kuds-Einheit der iranischen Revolutionsgarden als Drehkreuz zur Lieferung von Waffen Explosionen über Damaskus In der syrischen Hauptstadt Damaskus und dem Umland sind Explosionen zu hören. Sie werden durch das israelische Abfangen iranischer Raketen verursacht, meldet das syrische Staatsfernsehen. Weitere Details liegen zunächst nicht vor. Iranische Armee weist Trumps "arrogante Rhetorik" zurück Nach den jüngsten Drohungen von US-Präsident Donald Trump gegen den Iran hat die iranische Armee dessen "arrogante Rhetorik" zurückgewiesen. "Die grobe und arrogante Rhetorik sowie die haltlosen Drohungen des verwirrten US-Präsidenten, der in einer Sackgasse steckt und die aufeinanderfolgenden Niederlagen der US-Armee rechtfertigt, haben keinen Einfluss auf die Fortsetzung der Offensive und der vernichtenden Einsätze" der iranischen Armee, erklärte ein Sprecher des zentralen Einsatzkommandos Chatam al-Anbija am Montag in einer von iranischen Staatsmedien verbreiteten Stellungnahme. Zuvor hatte Trump gedroht, die US-Armee könne innerhalb von vier Stunden die iranischen Brücken und Kraftwerke zerstören, falls Teheran die Straße von Hormus nicht bis Dienstag, 20 Uhr (Ortszeit, Mittwoch, 2 Uhr MESZ) freigebe. Seit Beginn des Iran-Krieges Ende Februar ist die Meerenge, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports verläuft, durch das iranische Militär de facto weitestgehend gesperrt. AKW Buschehr: IAEA warnt vor "sehr realer Bedrohung" Angesichts des bereits vierten Angriffs auf das Gelände des iranischen Atomkraftwerks Buschehr hat die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) vor einer "sehr realen Bedrohung für die nukleare Sicherheit" gewarnt. Luftangriffe auf ein in Betrieb befindliches AKW "könnten einen schweren radiologischen Unfall mit schädlichen Folgen für Mensch und Umwelt im Iran und darüber hinaus" verursachen, erklärte IAEA-Chef Rafael Grossi am Montag im Onlinedienst X. Diese "sehr reale Bedrohung" müsse aufhören. Russland warnte, die Angriffe könnten eine "radiologische Katastrophe" auslösen, die "verheerender" wäre als Tschernobyl. Das Außenministerium in Moskau erklärte, es fordere "ein weiteres Mal dringend eine sofortige Einstellung der Kampfhandlungen". Nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur Irna war am Samstag bei einem Angriff auf das Gelände von Buschehr ein Sicherheitsmann getötet worden. An den Atominstallationen seien jedoch keine Schäden entstanden. Der Einschlagsort sei jedoch lediglich 75 Meter vom AKW-Gelände entfernt gewesen, erklärte Grossi basierend auf einer IAEA-Auswertung von Satellitenbildern. "Eine Nuklearanlage und ihre Umgebung sollten niemals angegriffen werden", warnte er. Saudi-Arabien fängt sieben ballistische Raketen ab Saudi-Arabien hat nach eigenen Angaben sieben ballistische Raketen abgefangen, die auf die östliche Region des Landes abgefeuert wurden. Trümmer der abgefangenen Geschosse seien in der Nähe von Energieanlagen niedergegangen, teilte das Verteidigungsministerium mit. Die Behörden prüften mögliche Schäden. Wer die Raketen abgefeuert hat, teilte das Ministerium zunächst nicht mit. WHO: Mitarbeiter in Gaza getötet Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) setzt nach der Tötung eines freien Mitarbeiters in Gaza die Evakuierung Schwerkranker aus dem Küstenstreifen vorerst aus. "Eine Person, die im Auftrag der Organisation in Gaza tätig war", sei am Montag "bei einem Sicherheitsvorfall ums Leben gekommen", teilte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus auf der Plattform X mit. Zwei WHO-Mitarbeiter, die ebenfalls vor Ort waren, seien unverletzt geblieben. Der Vorfall werde derzeit von den zuständigen Behörden untersucht, schrieb Tedros weiter. Nach dem Vorfall habe die WHO die für Montag geplante medizinische Evakuierung von Patienten aus Gaza über den Grenzübergang Rafah nach Ägypten gestoppt. Medizinische Evakuierungen blieben bis auf Weiteres ausgesetzt. Montag, 6. April Trump: USA könnten "ganzen Iran in einer Nacht" auslöschen US-Präsident Donald Trump hat dem Iran erneut mit massiven und verheerenden Luftangriffen gedroht. "Das ganze Land könnte in einer Nacht ausgelöscht werden, und diese Nacht könnte morgen sein", sagte Trump am Montag bei einer Pressekonferenz zum Iran-Krieg im Weißen Haus. Mehr dazu lesen Sie hier. Iran lehnt Waffenruhe ab – Trump reagiert Teheran hat eine Waffenruhe abgelehnt. Der Iran besteht auf einem endgültigen Kriegsende – und stellte eine Liste mit Forderungen. Lesen Sie den ganzen Artikel hier . Trump beleidigt Iraner als "Tiere" US-Präsident Donald Trump hat sich respektlos über den Iran geäußert. Auf die Frage, warum ein Angriff auf die Infrastruktur des Landes kein Kriegsverbrechen sein soll, sagte Trump: "Weil sie Tiere sind". Trump behauptete zudem, die USA hätten einen Regimewechsel im Iran hin zu einer moderateren Führung im Land erreicht. Einen Gegenvorschlag Teherans für einen Waffenstillstand wies Trump als unzureichend zurück . Beobachter haben indes darauf verwiesen, dass nach der Tötung des iranischen geistlichen Oberhaupts, Ajatollah Ali Chamenei, kurz nach Ausbruch des Krieges, nun wohl die Revolutionsgarden größeren Einfluss hätten und diese radikaler seien. Offiziell ist der Sohn Chameneis, Motschtaba Chamenei, zum neuen geistlichen Oberhaupt ernannt worden. Er trat bislang aber selten in Erscheinung. Trump spricht im Weißen Haus über Iran-Vorschlag US-Präsident Donald Trump hat den jüngsten Vorschlag des Irans für ein Abkommen als unzureichend zurückgewiesen und auf seiner Frist bis Dienstag beharrt. "Sie haben einen Vorschlag gemacht, und es ist ein bedeutsamer Vorschlag", sagte Trump am Montag am Rande einer Osterveranstaltung im Weißen Haus. Dies sei zwar ein wichtiger Schritt, reiche jedoch nicht aus. Der Krieg könne sehr schnell enden, wenn die Führung in Teheran die notwendigen Bedingungen erfülle, erklärte der Präsident weiter über die aktuelle Lage im Iran-Krieg. Er gehe davon aus, dass der Iran in gutem Glauben verhandle. Trump hatte der Regierung in Teheran zuvor ein Ultimatum bis Dienstagabend (Ortszeit) gesetzt, um eine Einigung in dem Konflikt zu erzielen. Iran lehnt Waffenruhe ab – und schickt Papier mit Forderungen Der Iran hat Pakistan seine Antwort auf den US-Vorschlag zur Beendigung des Krieges geschickt und lehnt darin einen Waffenstillstand ab. Stattdessen betone die Regierung in Teheran die Notwendigkeit eines dauerhaften Kriegsendes, meldet die staatliche Nachrichtenagentur IRNA. Die Antwort bestehe aus zehn Punkten. Dazu zählten ein Ende der Konflikte in der Region, ein Protokoll für die sichere Durchfahrt durch die Straße von Hormus, die Aufhebung von Sanktionen sowie der Wiederaufbau, heißt es weiter. Gleichzeitig bekräftigte die iranische Armee ihren Durchhaltewillen. "Wir können den Krieg so lange fortsetzen, wie es die politisch Verantwortlichen für angebracht halten", sagte Armeesprecher Mohammed Akraminia am Montag der iranischen Nachrichtenagentur Isna. Der "Feind" müsse den Beginn der Angriffe gegen den Iran "bereuen", damit nach dem Krieg wieder Sicherheit hergestellt und ein "neuer Krieg" verhindert werden könne. Iran bringt Israels Flugabwehr an ihre Grenzen Iran feuert regelmäßig Raketen mit Streumunition auf Israel. Darum sind die Geschosse so schwer abzufangen. Lesen Sie den ganzen Artikel hier . Explosionen und Flammen an iranischen Energieanlagen Der Iran hat einen neuen Angriff auf die Gasindustrie am Persischen Golf gemeldet. Die Nachrichtenagentur Fars berichtete von mehreren Explosionen nahe einer Raffinerie in der Küstenstadt Asalujeh in der Provinz Buschehr. Diese gilt als Herz der iranischen Gasindustrie. Bereits Mitte März war sie Ziel israelisch-amerikanischer Luftangriffe. Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz teilte mit, die israelische Armee habe in Asalujeh "mit großer Intensität die größte petrochemische Anlage im Iran" angegriffen. Dies sei geschehen, nachdem bereits in der vergangenen Woche die zweite zentrale Anlage angegriffen worden sei. "Nun sind beide Anlagen, die zusammen für rund 85 Prozent der petrochemischen Exporte des Iran verantwortlich sind, außer Betrieb gesetzt und funktionieren nicht mehr", hieß es weiter in der Mitteilung. Es handele sich um einen schweren wirtschaftlichen Schlag für den iranischen Machtapparat. Darüber hinaus hat der Iran weitere Bombardierungen im Landeszentrum gemeldet. Ziel sei ein petrochemischer Komplex in der Stadt Marwdascht rund 45 Kilometer nordöstlich der Metropole Schiras gewesen, berichtete die Nachrichtenagentur Tasnim. Ein Feuer sei ausgebrochen, aber bereits unter Kontrolle, hieß es. Neue Angriffe auf Golfstaaten Fünf Wochen nach Beginn des Iran-Krieges gehen die Angriffe auf die Golfstaaten weiter. In Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten wurde nach einem Angriff auf eine Industrieanlage eine Person durch Trümmerteile eines abgeschossenen Geschosses verletzt, wie das zuständige Medienbüro am Morgen auf X mitteilte. In der Küstenstadt Fudschairah wurde nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur WAM ein Gebäude eines Telekommunikationsunternehmens mit einer iranischen Drohne angegriffen. Es gebe keine Verletzten. Auch Saudi-Arabien meldete Angriffe. Das Verteidigungsministerium teilte am Morgen auf X mit, zwei Drohnen seien abgefangen worden. Der Ort wurde nicht genannt. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Athen schoss eine griechische Patriot-Batterie eine Drohne in der saudischen Hafenstadt Janbu am Roten Meer ab. Die Entsendung der griechischen Patriot-Batterie nach Janbu geht auf eine bilaterale Vereinbarung zwischen Griechenland und Saudi-Arabien aus dem Jahr 2021 zurück. Israel droht: Werden Irans Infrastruktur "zerschlagen" Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz hat mit der Zerstörung der Infrastruktur des Irans gedroht, sollten Raketenangriffe auf israelische Zivilisten weitergehen. "Wir haben die Stahl-Infrastruktur und die petrochemische Industrie schwer getroffen – und heute und an jedem weiteren Tag wird es weitergehen", sagte Katz nach Angaben seines Büros. Man werde "die iranische nationale Infrastruktur weiter zerschlagen und das Terrorregime zermürben und zum Einsturz bringen – ebenso wie seine Fähigkeit, Terror voranzutreiben und auf den Staat Israel zu schießen", sagte der Verteidigungsminister nach neuen Raketenangriffen des Irans auf israelische Städte, darunter die Küstenmetropole Tel Aviv. Die "Jerusalem Post" berichtete, Israel und die Vereinigten Staaten hätten eine umfassende Liste strategischer Ziele ausgearbeitet, die im Iran angegriffen werden sollten, falls die Islamische Republik die Anforderungen des Ultimatums von US-Präsident Donald Trump nicht erfülle. Zwei weitere Tote nach Raketenangriff in Haifa geborgen Israelische Rettungskräfte haben nach Militärangaben zwei weitere Leichen aus einem Haus in der Hafenstadt Haifa geborgen, das bei einem iranischen Raketenangriff am Sonntag weitgehend zerstört worden war. Insgesamt wurden damit vier Personen, die unter den Trümmern verschüttet waren, tot aufgefunden. Dutzende Reservisten seien die ganze Nacht lang vor Ort im Einsatz gewesen, teilte die israelische Armee mit. Sie hätten verschiedene technologische Hilfsmittel eingesetzt, um die Eingeschlossenen so schnell wie möglich zu finden. Bei den Opfern handelte es sich nach Medienberichten um ein älteres Paar, etwa 80 Jahre alt, sowie um den rund 40 Jahre alten Sohn und dessen 35-jährige Partnerin. Die schwierigen Bergungsarbeiten dauerten etwa 18 Stunden. Bei dem Angriff war den Berichten zufolge auch ein 82-Jähriger schwer verletzt worden. Er sei operiert worden, derzeit sediert und werde künstlich beatmet. Zwei weitere Frauen und ein zehn Monate altes Baby hätten ebenfalls Verletzungen erlitten. Das Gebäude wurde bei dem Angriff am Sonntag massiv beschädigt, obwohl der Sprengkopf der Rakete, der Hunderte Kilogramm Sprengstoff enthielt, nach Angaben des israelischen Kan-Senders beim Einschlagen nicht detonierte. Die Raketenabwehr habe vergeblich versucht, das Geschoss abzufangen, berichtete der Sender unter Berufung auf Militärkreise. Iran meldet Tötung des Geheimdienstchefs der Revolutionsgarden Der Leiter des Geheimdienstes der sogenannten Islamischen Revolutionsgarden, Madschid Chademi, soll bei einem US-israelischen Luftangriff getötet worden sein. Das meldet die staatliche iranische Nachrichtenagentur Tasnim. Aus der Meldung geht nicht hervor, wo genau Chademi getötet wurde. Allerdings bombardierte die israelische Luftwaffe in der Nacht zu Montag mehrere Wohnviertel in der iranischen Hauptstadt Teheran. Medien: USA und Iran verhandeln über 45-tägige Waffenruhe Die USA , der Iran und regionale Vermittler verhandeln derzeit einem Medienbericht zufolge über die Bedingungen für eine mögliche 45-tägige Waffenruhe. Diese könnte zu einem dauerhaften Ende des Krieges führen, berichtete das Nachrichtenportal Axios am Sonntag (Ortszeit) unter Berufung auf vier US-amerikanische, israelische und regionale Insider, die mit den entsprechenden Gesprächen vertraut sind. Diskutiert werde ein Abkommen in zwei Phasen. Zunächst solle die 45-tägige Waffenruhe in Kraft treten, um über ein endgültiges Ende der Kämpfe zu verhandeln. In der zweiten Phase solle dann ein entsprechendes Abkommen geschlossen werden, heißt es in dem Bericht. Die Waffenruhe könne bei Bedarf verlängert werden. Die Nachrichtenagentur Reuters konnte den Bericht zunächst nicht unabhängig überprüfen. Das Weiße Haus und das US-Außenministerium reagierten nicht sofort auf Anfragen nach einer Stellungnahme. Ölpreis steigt auf mehr als 110 Dollar Vor dem Hintergrund des Iran-Krieges ist der Ölpreis am Montag weiter angestiegen. Zum Wochenauftakt legte der Preis für ein Barrel der US-Referenzsorte WTI um 1,86 Prozent auf 113,62 Dollar (98,71 Euro) zu. Die Nordseesorte Brent stieg um knapp 1,16 Prozent auf 110,30 Dollar. Sonntag, 5. April Trumps Wutanfall geht weiter: "Sonst jage ich alles in die Luft" Donald Trump hat nach seinem Post vom Mittag, in dem er den Iran wüst als "irre Bastarde" beleidigt hatte, nachgelegt – und erneut gedroht. In einem Gespräch mit dem Axios-Reporter Barak Ravid sagte Trump zwar, die Chancen auf eine Verhandlungslösung seien gut, warnte aber: "Wenn sie keinen Deal machen, dann jage ich alles da drüber in die Luft." In einem Post bei Truth Social nannte er außerdem eine neue Deadline für seine Forderung, die Straße von Hormus zu öffnen – nämlich Dienstagabend um 20 Uhr in Washington . Zuvor hatte Trump die Frist noch bis Montag gesetzt. Mehr zu Trumps Drohungen und der iranischen Reaktion lesen Sie hier. "Ihr irren Bastarde": Trump wütet über Iran Donald Trump hat dem Iran gedroht und dabei das Land wüst beleidigt. Der US-Präsident schrieb bei Truth Social: "Am Dienstag wird Kraftwerk- und Brückentag im Iran sein. Es wird so etwas noch nie gegeben haben!!! Öffnet die scheiß Straße (von Hormus, Anmerkung d. Red.), ihr irren Bastarde, oder ihr werden in der Hölle leben – wartet nur! Preiset Allah." Bereits am Samstag hatte Trump einen Post mit den Worten "Gepriesen sei Gott" beendet. Trump hatte zuvor gedroht, falls der Iran die Meerenge nicht vollständig und "ohne Drohungen" für den Schiffsverkehr öffnen sollte, werde er iranische Kraftwerke zerstören lassen. Sein Ultimatum dafür verschob er vergangene Woche noch einmal. Bis zum 6. April (US-Ortszeit; die Nacht zum 7. April deutscher Zeit) werde es keine Angriffe auf iranische Kraftwerke geben, kündigte der US-Präsident unter Verweis auf "sehr gute" Gespräche an. In den vergangenen Tagen gab es aber weiterhin heftige Angriffe beider Seiten. Der Schiffsverkehr durch die für den globalen Öl- und Gashandel wichtige Straße von Hormus liegt weiterhin weitgehend still. Ältere Nachrichten zum Krieg im Nahen Osten lesen Sie hier .

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