Der deutsche Automarkt sortiert sich neu. Eine Marke stürzt fast auf null ab, eine andere verkauft kein einziges Auto und Tesla schießt mit dreistelligen Zuwächsen an die Traditionshersteller heran. Die neuen Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) für den März 2026 belegen einen deutlichen Aufwärtstrend: Der deutsche Markt wächst mit 294.161 Neuzulassungen um 16 Prozent. Hinter dem satten Plus verbirgt sich eine Umverteilung der Marktanteile. Die Wachablösung hinter VW An VW führt weiterhin kein Weg vorbei. Mit 52.556 Fahrzeugen und fast 18 Prozent Marktanteil bleiben die Wolfsburger die klare Nummer eins. Die Sensation folgt auf Platz zwei: Skoda zieht erneut an der gesamten deutschen Premium-Elite vorbei. Mit einem Absatzplus von 34 Prozent verweist die tschechische VW-Tochter BMW , Mercedes und Audi auf die hinteren Plätze. Pragmatismus über Gräbern: Der beste VW kommt aus Tschechien Tesla und China-Marken im Aufschwung Besonders bei den Elektro-Anbietern zeigt die Kurve steil nach oben. Tesla meldet sich mit einem Rekordwachstum von 315,1 Prozent (9.252 Autos) zurück und liegt damit fast gleichauf mit Ford. Auch Marken aus China gewinnen rasant an Boden: BYD und Leapmotor steigern ihre Zulassungen jeweils um mehr als 300 Prozent. Tesla: +315,1 Prozent (9.252 Autos) BYD: +327,1 Prozent (3.438 Autos) Leapmotor: +318,1 Prozent (1.388 Autos) Xpeng: +211,9 Prozent (549 Autos) Der Nullpunkt für Lada Unter den deutschen Herstellern punktet vor allem Opel mit einem Plus von 43 Prozent. Doch die Statistik zeigt auch tiefe Krater: Volvo , Nissan und Seat verlieren gegen den Markttrend. Ein Desaster erlebt die chinesische Marke Nio: Nur zwei verkaufte Autos bedeuten einen Einbruch von über 90 Prozent. Noch düsterer sieht es bei Lada aus – die Russen verkauften in Deutschland im März kein einziges Fahrzeug . Kein Wunder: Der Importeur hat Insolvenz angemeldet und hat den Betrieb eingestellt.