Aus der Nationalmannschaft ist Elisa Senß seit einigen Jahren nicht mehr wegzudenken. Deshalb ist sie für die ganz großen Klubs interessant geworden. Frankfurts Mittelfeldspielerin Elisa Senß wird die Eintracht im kommenden Sommer wohl verlassen. Wie die "Sport Bild" in der aktuellen Ausgabe berichtet, zieht die deutsche Nationalspielerin ihre Ausstiegsklausel und schließt sich dem FC Bayern München an. Demnach zahlt der amtierende Double-Sieger rund 200.000 Euro Ablöse an die Eintracht, um sich die Dienste der 28-Jährigen zu sichern. In München soll Senß laut der "Sport Bild" die Nachfolge von Georgia Stanway antreten, die es zum Ende der Saison wieder in die Heimat nach England zieht. Senß würde sich beim FC Bayern in eine Liste von deutschen Nationalspielerinnen rund um Giulia Gwinn , Klara Bühl , Lena Oberdorf oder Ena Mahmutovic einreihen. Neben Senß: Weitere Abgänge drohen der Eintracht In Frankfurt ist Senß jedoch nicht der einzige Abgang, vielmehr erwartet die Hessinnen einen größeren Umbruch: Géraldine Reuteler lässt wohl ihren Vertrag auslaufen und schließt sich Arsenal an. Auch Lisanne Gräwe tendiert laut dem Magazin dazu, Anfragen englischer Klubs ernstzunehmen und auf die Insel zu gehen. Dazu steht Verteidigerin Nina Lührßen wohl auf der Wunschliste des VfL Wolfsburg und Angreiferin Nicole Anyomi zögert noch mit der Unterschrift unter ihre Vertragsverlängerung. Auch hier zeigen europäische Top-Klubs Interesse. Die 26-Jährige soll mittlerweile wohl einen Wechsel nach Frankreich zu Paris Saint-Germain bevorzugen. Eintracht Frankfurt will Lehren aus den möglicherweise ablösefreien Abgängen von Anyomi und Reuteler ziehen: In Zukunft sollen eher Dreijahresverträge ausgehandelt werden, statt der bislang üblichen Zweijahreskontrakte.