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Musk, Milei, Meloni – deutscher CEO war bei Trumps Amtseinführung

Ein deutscher Unternehmer war bei Trumps Amtseinführung dabei – und arbeitet eng mit dem US-Militär zusammen. Nun erklärt er, was ihn an der Trump-Regierung beeindruckt. Die Bilder gingen um die Welt: Italiens Premierministerin Giorgia Meloni und Argentiniens Präsident Javier Milei feixend nebeneinander, Tech-CEO Elon Musk siegestrunken, Mark Zuckerberg und Jeff Bezos mit ernstem Gesicht – sie alle waren nach Washington gekommen, um der zweiten Amtseinführung Donald Trumps beizuwohnen. Einer der wenigen deutschen Firmenchefs, der vor mehr als einem Jahr auch dabei war, ist Markus Pflitsch. Der Quantenphysiker erzählt im Interview mit t-online, wie er Trumps Umfeld erlebt hat, warum er der Wirtschaftspolitik des US-Präsidenten etwas abgewinnen kann und wie seine Firma mit dem US-Militär zusammenarbeitet. Newsblog : Alle aktuellen Nachrichten zu Donald Trump und den USA Experte rechnet mit Kampfjet-Projekt ab : "Dafür trägt Angela Merkel die Verantwortung" t-online: Herr Pflitsch, Sie waren bei Donald Trumps Amtseinführung. Wie sind Sie da hingekommen? Markus Pflitsch : Durch ein gutes Netzwerk, das ich mir über Jahre aufgebaut habe. Ich war schon oft in den USA . Auch in Trumps Club Mar-a-Lago war ich bereits eingeladen. So ergab sich dann die Chance, bei der Amtseinführung dabei zu sein und in diesem Zuge auch noch ins Herz des Kongresses – auf den Capitol Hill – zu gehen und mich dort mit US-Politikern auszutauschen. Das war für mich eine besondere Ehre. Wer hat Sie eingeladen? Das kann und möchte ich nicht offenlegen. So funktionieren diese Netzwerke nun einmal. Wie haben Sie Trump und sein Umfeld dort erlebt? Als hochprofessionell und sehr umsetzungsorientiert. Ich habe in Mar-a-Lago und später in Washington viele Gespräche geführt. Mein Eindruck war, dass dort strategischer gedacht und vor allem schneller gehandelt wird als oft in Deutschland oder Europa. Ich sage deshalb: Wir können uns diesbezüglich etwas von der Trump-Regierung abschauen. Was gefällt Ihnen an Trumps Wirtschaftspolitik? Vor allem Geschwindigkeit und den Willen zur Umsetzung. Für unser Geschäft spielen Zölle keine große Rolle. Wichtiger ist: Wer schafft den Markt und setzt die Standards dafür? Wer zwingt kritische Infrastrukturen dazu, auf neue Technologien umzusteigen? Da macht die US-Politik in meinem Bereich sehr viel richtig. Was macht Europa aus Ihrer Sicht falsch? Die KI-Regulierung der EU ist für mich ein Gegenbeispiel. Was auch immer die moralischen Beweggründe waren – der praktische Effekt ist, dass Forschung und Entwicklung aus dem europäischen Raum abwandern. Wir schaffen damit keinen globalen Ordnungsrahmen, sondern schwächen uns selbst. Im Bereich Künstliche Intelligenz haben wir auch deshalb den Anschluss weitgehend verloren. Beim Thema Quantum dürfen wir diesen Fehler nicht noch einmal machen. Und was macht Deutschland falsch? Der deutschen Politik gelingt es oft nicht, ihre eigenen Interessen klar zu artikulieren. Das ist ein Problem. Wer dazu nicht in der Lage ist, darf auch nicht erwarten, dass die aktuelle US-Regierung darauf Rücksicht nimmt. Wie nah kommen Sie an die US-Administration tatsächlich heran? Die Trump-Regierung nimmt das Quantum-Thema sehr ernst. Weil wir in diesem Bereich wettbewerbsfähige Produkte anbieten, sitzen wir dort mit am Tisch. Der erste Regierungsauftrag für uns kam jedenfalls aus den USA, nicht aus Deutschland. Das sollte hierzulande zu denken geben. Die Aufmerksamkeit der Amerikaner ist besonders groß, weil sich die USA mit China in einem globalen Wettbewerb um die Marktführerschaft befinden. Wer hat da die Nase vorn? China fördert mit viel staatlichem Geld akademische Institute und ist in der Forschung weit vorn mit dabei. Doch wenn es um die Kommerzialisierung geht, also darum, mit Quantum-Technologie auch Geld zu verdienen, sind die Amerikaner spitze. Da sind sie China und Europa klar voraus. Sie haben einen Auftrag der US Air Force erhalten. Worum geht es da? Wir helfen dabei, Sicherheitsstandards auf eine Zeit vorzubereiten, in der klassische Verschlüsselungsverfahren durch leistungsfähigere Quantentechnologie angreifbar werden könnten. Müssten das dann nicht alle tun? Ja. In den USA müssen perspektivisch Hunderttausende Unternehmen mit kritischer Infrastruktur auf neue Verschlüsselungsstandards umstellen. Das ist kein fernes Zukunftsthema, sondern jetzt schon ein riesiger Markt. Für viele normale Verbraucher klingt das trotzdem sehr abstrakt. Wann merkt man etwas davon im Alltag? Im Idealfall gar nicht. Digitale Dienste sollten einfach sicher bleiben. Das Problem beginnt erst dann, wenn Unternehmen die Umstellung verschlafen. Was droht uns dann? Das ist ein sehr reales Risiko. Daten können schon heute abgegriffen und auf Halde gelegt werden, um sie später mit leistungsfähigeren Quantenchips zu entschlüsseln. Im schlimmsten Fall reden wir über ein Black-Swan-Ereignis – also einen seltenen, aber massiven Schock für das weltweite Finanzsystem. Dann könnten die gesamten Bank- und Kreditkarten-Daten geknackt und offengelegt werden. Wann könnte das passieren? Wenn man den US-Behörden folgt, dann ist 2030 ein realistischer Zeithorizont, ab dem Teile der klassischen Verschlüsselungsverfahren angreifbar sind. Seit Jahren wird der große Durchbruch beim Quantencomputer angekündigt. Was, wenn er doch nicht kommt? Dann verschiebt sich manches nach hinten. Aber die Entwicklung steht nicht still. Wenn Sie sich die Hardware-Entwicklung der großen Tech-Konzerne ansehen, sehen Sie eine kontinuierliche Verbesserung. Mein Eindruck ist: Quantum kommt schneller, als viele denken. Vielen Dank für das Gespräch.

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