Schon im November 2024 erstattete Collien Fernandes Anzeige gegen unbekannt. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen wieder aufgenommen und nennt Details. Im Fall der von der Schauspielerin Collien Fernandes erhobenen Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen sieht die Staatsanwaltschaft Itzehoe einen Anfangsverdacht gegen Ulmen. Die Auswertung der Berichterstattung des Magazins "Spiegel" über den Fall habe zu einer Bejahung des Anfangsverdachts geführt, erklärte die Ermittlungsbehörde am Freitag. Im Juni 2025 waren die Ermittlungen zunächst eingestellt worden. "Weil seinerzeit Ermittlungsansätze zur Identifizierung des Täters fehlten", heißt es in einer Presseerklärung, die t-online vorliegt. Nach der Berichterstattung wurden sie jedoch wieder aufgenommen und "richten sich nunmehr gegen die benannte Person". Fernandes gegen Ulmen: Der Tsunami Rätsel um Ermittlungen: Warum es im Fall Fernandes hakt Strafrechtlich gehe es um den Vorwurf der Nachstellung. Laut Strafgesetzbuch muss hierbei mit einer Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe gerechnet werden. In besonders schweren Fällen sind bis zu fünf Jahre Haft möglich. Die Ereignisse beim Thema digitale Gewalt gegen Frauen überschlagen sich, seitdem Collien Fernandes ihrem Ex vorwirft, über Jahre Fake-Profile in ihrem Namen erstellt und darüber mit zahlreichen Männern kommuniziert zu haben. Christian Ulmen soll laut Fernandes pornografische Inhalte, die ihr ähnelten, verbreitet haben. Es gilt nach wie vor die Unschuldsvermutung. Ulmen reagiert auf Anfrage nicht und lässt die Berichterstattung über seinen Anwalt als "rechtswidrig" abstreiten.