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Opel, Fiat, Peugeot und Co: Rückruf für Tausende Stellantis-Autos

Bei mehreren Marken des Stellantis-Konzerns müssen Fahrzeuge in die Werkstatt. Bei beiden Rückrufen ist das Brandrisiko erhöht – es geht nicht um E-Autos. Der Autobauer Stellantis muss gleich zwei Rückrufe organisieren. Diese betreffen zahlreiche Marken von Citroën über Opel bis Peugeot. Während eine Maßnahme verpflichtend und vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) überwacht wird, handelt es sich bei der anderen um eine freiwillige Serviceaktion. Gemeinsam ist bei beiden Rückrufen, dass im schlimmsten Fall das Auto in Flammen aufgehen kann. Verpflichtender Rückruf für Diesel-Modelle Der verpflichtende Rückruf betrifft mehrere Modelle mit Dieselmotor. Bei Fahrzeugen mit dem Dieselmotor mit der Kennzeichnung DV5R kann Kraftstoff aus einer undichten Kraftstoffleitung austreten. Gelangt der Kraftstoff an heiße Bauteile, besteht Brandgefahr. In Deutschland sind rund 3.000 Fahrzeuge betroffen. Betroffen sind Modelle, die zwischen Juli und Oktober 2025 produziert wurden, darunter etwa der Citroën Berlingo und C5 Aircross, der Peugeot 308 sowie Opel Astra und Vivaro. Auch Modelle von Fiat und Toyota gehören dazu. Halter können anhand der Fahrzeugidentifikationsnummer (VIN) auf der jeweiligen Webseite des Herstellers prüfen, ob ihr Auto betroffen ist. Bereits 2025 hatte es einen deutlich größeren Rückruf gegeben: Damals mussten weltweit rund 760.000 Fahrzeuge wegen Problemen an der Kraftstoffleitung überprüft werden, mehr als 85.000 davon in Deutschland. Überdies waren Tausende Transporter aus dem Konzern wegen Problemen bei der Abgasnachbehandlung und entsprechend zu hohem Schadstoffausstoß in die Werkstätten beordert worden . Probleme mit weitverbreitetem Benzinmotor Parallel dazu läuft eine zweite Rückrufaktion im Stellantis-Konzern – diesmal auf freiwilliger Basis. Betroffen sind Fahrzeuge mit dem 1,2-Liter-Mildhybrid-Benzinmotor der neuesten Generation (PureTech Gen3). Nach Informationen von "Auto Motor Sport" kann es in bestimmten Fällen zu einem technischen Problem im Bereich des 48-Volt-Systems kommen. Der Abstand zwischen dem Rohr des Benzinpartikelfilters und einer Schutzkappe des Riemenstartergenerators ist möglicherweise zu gering. Treffen beide Bauteile aufeinander, kann unter feuchten Bedingungen Wasser eindringen. In der Folge kann ein elektrischer Funke entstehen, der zu Überhitzung führt. Im Extremfall besteht auch hier Brandgefahr im Motorraum. Der Rückruf betrifft zahlreiche Marken des Konzerns, darunter Peugeot, Citroën, DS, Opel, Alfa Romeo , Fiat, Jeep und Lancia. Die betroffenen Fahrzeuge stammen aus den Baujahren 2023 bis 2026. In Deutschland sind nach Angaben von Stellantis rund 80.000 Fahrzeuge betroffen. Europaweit dürfte die Zahl deutlich höher liegen – allein in Frankreich sollen es rund 211.000 Fahrzeuge sein. Stellantis erklärte in "Auto Motor Sport", dass es sich um eine freiwillige Maßnahme handele. In der Werkstatt wird die Schutzkappe des Generators ausgetauscht und der Abstand der Bauteile überprüft. Der Eingriff dauert etwa 30 Minuten und ist für Kunden kostenlos. Überwacht und freiwillig: Das ist der Unterschied Verpflichtende Rückrufe werden vom Kraftfahrt-Bundesamt angeordnet, wenn ein sicherheitsrelevanter Mangel vorliegt. Halter sind in solchen Fällen verpflichtet, ihr Fahrzeug überprüfen zu lassen. Wer mehrfach nicht reagiert, riskiert im Extremfall die Stilllegung des Autos. Freiwillige Maßnahmen hingegen werden von den Herstellern selbst initiiert. Sie betreffen häufig weniger akute Probleme oder mögliche Risiken. Eine Pflicht zur Teilnahme besteht nicht. Empfohlen wird der Werkstattbesuch dennoch, um Folgeschäden zu vermeiden. Immer häufiger Rückrufe Rückrufe wie diese sind bei Weitem kein Einzelfall. Nach Auswertungen des ADAC auf Basis von Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamts wurden 2025 in Deutschland 532 Rückrufaktionen gezählt – fast dreimal so viele wie noch 2010. Auch die Zahl der betroffenen Fahrzeuge steigt deutlich. 2024 waren es rund 2,84 Millionen Autos, ein Plus von 48 Prozent im Vergleich zum Jahr davor. Der ADAC nennt mehrere Gründe für diese Entwicklung. Hersteller bringen heute mehr Modelle in kürzeren Abständen auf den Markt. Gleichzeitig wird die Technik komplexer, etwa durch zusätzliche Assistenzsysteme oder elektrifizierte Antriebe. Das erhöht die Fehleranfälligkeit. Hinzu kommen neue Anbieter, vor allem aus Asien, die die Angebotspalette erweitern. Große Rückrufaktionen wie im Zusammenhang mit defekten Airbags oder dem Abgasskandal haben die Zahlen ebenfalls nach oben getrieben. Gleichzeitig gehen Hersteller heute offener mit Problemen um. Auch kleinere Mängel führen häufiger zu Rückrufen als früher, was letztlich der Sicherheit dient.

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