Weimer, Berlinale und Palästina: Warum Deutschland keine politische Kunst kann
Wenn man nach dem Zusammenhang von Kunst und Politik fragt, findet man sich relativ schnell zwischen zwei Polen wieder. Da gibt es einmal die Auffassung, dass Politik in der Kunst nichts verloren hätte, da das Politisch-Engagierte meist auf Kosten der ästhetischen Qualität gehe. Und anderseits die Position, dass Kunst immer politisch ist, vor allem, wenn sie so tut, als wäre sie es nicht.
Vor etwa zwei Jahren besuchte ich die Neue Nationalgalerie. Die dortige Ausstellung verhandelte den Unterschied zwischen westlicher und sowjetischer Nachkriegskunst und war nach dem Prinzip strukturiert, dass die westlichen, meist abstrakt-expressionistischen Arbeiten den sowjetischen, meist realistischen Arbeiten gegenübergestellt wurden. Daneben legten Informationstafeln nahe, da
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