Kommunalwahlen: Stichwahlen: Etwas niedrigere Beteiligung in großen Städten
In 29 Landkreisen und mehr als 250 Städten müssen die Wähler in die Verlängerung. Am Vormittag bleibt die Wahlbeteiligung leicht unter der des ersten Wahlgangs vor zwei Wochen.
Bei strahlendem Sonnenschein kommen die Stichwahlen in Bayern erst eher langsam in Gang. In den drei größten bayerischen Städten lag die Wahlbeteiligung am Vormittag unter der vor zwei Wochen.
In München meldete das Kreisverwaltungsreferat Stand 12.30 Uhr eine Wahlbeteiligung von 34,1 Prozent inklusive Briefwählern. Das waren 5,2 Prozentpunkte weniger als vor zwei Wochen.
In Nürnberg waren es um 12.00 Uhr 19,5 Prozent inklusive eines Anteiles der Briefwähler. Das war zwar mehr als 2020 zum gleichen Zeitpunkt, allerdings waren es 1,2 Prozentpunkte weniger als im ersten Wahlgang vor zwei Wochen. In Augsburg waren es bis 12.00 Uhr 8,1 Prozent nach 14,7 Prozent zum gleichen Zeitpunkt vor zwei Wochen.
Die Stichwahlen laufen noch bis 18.00 Uhr - im ersten Wahlgang vor zwei Wochen hatte die Wahlbeteiligung bayernweit bei 63,4 Prozent gelegen - 4,7 Prozent höher als bei der Kommunalwahl davor, die damals aber auch in die Frühphase der Corona-Pandemie fiel.
In München stehen sich der amtierende Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) und Dominik Krause (Grüne) gegenüber. In Nürnberg kommt es zur Stichwahl zwischen Amtsinhaber Marcus König von der CSU und dem SPD-Herausforderer Nasser Ahmed. In Augsburg muss Oberbürgermeisterin Eva Weber (CSU) in der Stichwahl gegen den SPD-Kandidaten Florian Freund antreten.