Zwei Tage lang gibt es zum Unmut von Pendlern in der Radeberger Vorstadt häufig Staus, mit Wartezeiten von bis zu einer Stunde. Nun hat die Stadt reagiert. Wer am Montagnachmittag auf der Fischhausstraße Richtung Dresden in den Feierabend fahren wollte, brauchte starke Nerven. Etwa zwei Kilometer vor dem Ortseingang standen die Autos Stoßstange an Stoßstange. Der Grund: eine falsch eingestellte Baustellenampel. Die Baustelle befindet sich in Höhe des Gasthauses "Historisches Fischhaus". Sachsen Energie verlegt dort eine neue Trinkwasserleitung. Die Arbeiten sollen bis zum 5. Juli dauern, teilte die Stadt mit. Stau auf Fischhausstraße: Pendler wartete fast 40 Minuten Ein Pendler aus Dresden berichtete t-online von seinem Erlebnis. Normalerweise passiere er den Baustellenabschnitt in wenigen Minuten. Am Montagabend brauchte er fast 40 Minuten. "Erst war ich froh, dass es kein Unfall, sondern nur eine Baustelle war, aber am Ende war ich auch sauer", so der Mann, der jeden Tag von Dresden nach Großröhrsdorf und zurück pendelt. "Die Straße war nur abgesperrt, da waren keine Bauarbeiter, und die Straße war eigentlich frei", sagt er. Am nächsten Morgen fuhr er die Strecke wieder Richtung Radeberg zur Arbeit. Der Stau Richtung Dresden habe die Autofahrer wohl diesmal über eine Stunde gekostet, so der Pendler. Die Ampel habe den Berufsverkehr ausgebremst und sei falsch eingestellt gewesen. "Sie war gleich getaktet und hat ignoriert, dass am Morgen viel mehr Autofahrer nach Dresden rein- statt herausfahren", sagt er. Offenbar sind daraufhin einige Beschwerden bei der Stadt eingegangen. Auf Nachfrage teilte die Stadt mit: "Nach Einrichtung der Baustelle wurde die Ampelschaltung nochmals angepasst. Dadurch konnten die Stauerscheinungen reduziert werden". Seit Mittwoch läuft der Verkehr wieder flüssiger.