In Washington treffen sich am Donnerstag internationale Politiker aus dem rechten politischen Spektrum. Auch Vertreter der AfD werden erwartet. Unter dem Motto "Allianz Souveräner Nationen" findet am Donnerstag in Washington eine Konferenz von Politikern aus dem rechten politischen Spektrum statt. Eingeladen sind neben Unterstützern von US-Präsident Donald Trump auch Vertreter der AfD . Das Treffen findet zwei Tage nach dem Besuch von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) bei Trump statt. Veranstaltet wird die Konferenz von der Jugendorganisation Turning Point. Sie geht auf den ultrarechten Aktivisten Charlie Kirk zurück, der im September bei einem Anschlag getötet wurde. Als Teilnehmer angekündigt ist unter anderem der AfD-Politiker Markus Frohnmaier. Der außenpolitische Sprecher der Bundestagsfraktion ist zugleich Spitzenkandidat seiner Partei bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg am Sonntag. "Auf die Stirn geknallt": AfD-Politiker erhebt Gewaltvorwurf gegen von Storch Affäre um Vetternwirtschaft: AfD-Spitzenkandidat rutscht immer tiefer Außerdem hat sich eine Delegation bayerischer AfD-Landtagsabgeordneter unter Leitung der Fraktionsvorsitzenden Katrin Ebner-Steiner angekündigt. Auf der US-Seite wollen nach Angaben der Veranstalter der republikanische Mehrheitsführer im Repräsentantenhaus, Mike Johnson, sowie mehrere republikanische Abgeordnete teilnehmen. US-Außenministerium empfing AfD-Spitzenkandidaten Die Regierung von Präsident Trump pflegt enge Kontakte zu der AfD und anderen rechten Parteien in Europa. In Deutschland sorgten zuletzt Äußerungen des US-Vizepräsidenten JD Vance und Außenminister Marco Rubio für Aufmerksamkeit. Nachdem der deutsche Verfassungsschutz die AfD im Mai zunächst als "gesichert rechtsextremistisch" eingestuft hatte, sprach Rubio von "verkappter Tyrannei". Frohnmaier war Mitte Dezember bereits im US-Außenministerium empfangen worden. Dort traf er die Staatssekretärin für öffentliche Diplomatie, Sarah Rogers. Sie knüpft im Auftrag der US-Regierung Kontakte zu politischen Akteuren in Europa und kritisiert nach eigenen Angaben Einschränkungen der Meinungsfreiheit. Rogers äußerte sich unter anderem zu einem inzwischen eingestellten Ermittlungsverfahren gegen einen Rentner in Heilbronn , der Bundeskanzler Merz als "Pinocchio" bezeichnet hatte. Ende Februar schrieb sie im Onlinedienst X, in Deutschland löse nicht nur Holocaustleugnung "scharfe polizeiliche Maßnahmen" aus. Das Vorgehen gegen den Rentner erinnere sie an "Majestätsbeleidigung". Die Staatssekretärin äußerte sich zudem mehrfach zur deutschen Innenpolitik . Mitte Januar schrieb sie auf X, Deutschland habe unter der früheren Bundeskanzlerin Angela Merkel "barbarische, vergewaltigende Horden importiert". Die Trump-Regierung begründet mit ähnlichen Aussagen ihre Politik strenger Abschiebungen. Einige Differenzen zwischen AfD und Trump-Regierung Solche Positionen spiegeln sich auch in der neuen US-Sicherheitsstrategie vom Dezember wider. Darin heißt es, die "Ära der Masseneinwanderung" müsse enden. Außerdem kritisieren die USA eine angebliche Einschränkung der Meinungsfreiheit und der politischen Opposition in Europa. Außenpolitisch gibt es jedoch auch Differenzen zwischen AfD und US-Regierung. Der AfD-Co-Vorsitzende Tino Chrupalla kritisierte in dieser Woche, der Angriff der USA und Israels auf den Iran sei "völkerrechtlich nicht gedeckt". Zuvor hatte die AfD-Spitze Trumps Politik gegenüber Venezuela und Grönland als "Wildwest-Methoden" bezeichnet.