In der Vorbereitung zu seinem ersten Rennen in der IndyCar-Serie erlebt Mick Schumacher ein turbulentes Training – und konnte gar nichts dafür. Mick Schumacher hat seine ersten Runden im IndyCar-Boliden in Florida gedreht – und dabei ein Trainingsresultat eingefahren, das auf den ersten Blick unscheinbar wirkt. Der Deutsche, der für das Team Rahal Letterman Lanigan Racing fährt, wurde Drittletzter. Doch der Auftakt in St. Petersburg hatte es in sich. Mit 37 Umläufen spulte der 26-Jährige die meisten Runden aller Fahrer ab. Immer wieder wurde das Training allerdings von Roten Flaggen unterbrochen. Schon zu Beginn der ersten 40-minütigen Session flog bei Dennis Hauger (Dale Coyne Racing) eine Feder weg. Später krachte der zweimalige Champion Josef Newgarden (Team Penske) in einen Reifenstapel. Zweite Session wurde abgebrochen Und auch die zweite Einheit lief nicht planmäßig. Eigentlich waren zwei Abschnitte à zwölf Minuten vorgesehen, in denen jeweils die Hälfte des Feldes auf die Strecke gehen sollte. Stattdessen wurden alle Autos gemeinsam auf die Strecke geschickt. Dort zerstörte Altmeister Scott Dixon (Chip Genassi Racing) sein Auto komplett – die Session wurde abgebrochen. Im letzten Segment verursachte schließlich Schumachers Teamkollege Louis Foster die letzte Unterbrechung des Tages. Immerhin positiv für Schumacher: Der IndyCar-Rookie blieb jedoch ohne Zwischenfall und sammelte wichtige Kilometer. Am Ende fehlten ihm 1,069 Sekunden auf die Bestzeit. Am Samstag steht um 22:30 Uhr das Qualifying für das Rennen am Sonntag an. Schumachers Wechsel in die IndyCar-Serie zog auch Kritik nach sich – aus der eigenen Familie: Onkel Ralf Schumacher bezeichnete den Schritt als "unnötig" .