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Mario Basler: Tirade gegen Frauenfußball – Wie ein trotziges Kind

Mario Basler ist kein Fan von Frauenfußball. Das muss er zum Glück auch nicht sein. Denn der Sport braucht ihn und seine Haltung nicht. Es ist noch gar nicht so lange her, da war Fußball auf allen Ebenen ziemlich einfach gestrickt: In den großen Stadien spielten Männer, im Fernsehen analysierten Männer, in den Verbänden entschieden Männer. Frauenfußball lief höchstens nebenbei, mit mickrigen Etats, kleineren Bühnen und deutlich weniger Aufmerksamkeit. Wer vor ein paar Jahren im Profigeschäft groß wurde, lernte also vor allem eines: Fußball ist Männersache. Dass sich diese Realität grundlegend verändert hat, scheint nicht bei allen angekommen zu sein. Manche argumentieren noch immer so, als habe sich der Fußball – und die Gesellschaft – nicht weiterentwickelt. Das ist allerdings weniger ein Problem für den Sport als für jene, die daran festhalten. So wie Mario Basler . Dreimaliger deutscher Meister mit dem FC Bayern , Pokalsieger mit Werder Bremen und Europameister von 1996. Basler "argumentiert" gegen die Realität Vor 13 Jahren erklärte er bereits: "Fußball ist nichts für Frauen." Zwei Jahre zuvor hatte er angeregt, Torhüterinnen könnten während der Spiele ihre Wäsche an der Torlatte aufhängen. 2025 sprach er von "Augenkrebs", wenn er Frauenfußball verfolgen würde. Und heute? Baslers Meinung ist unverändert: "Das hat mit Fußball nichts zu tun. Allein wenn die Frauen rennen, wenn sie schießen, wenn sie grätschen", betonte er am Dienstag seine noch immer anhaltende Abneigung gegen den Sport. Bemerkenswert daran ist: Inzwischen ist der Frauenfußball fortgeschritten. Stadien sind diverser, Zielgruppen breiter und wirtschaftliche Strategien komplexer. Der Sport hat sich professionalisiert und globalisiert. So wie Mario Basler allerdings über Frauenfußball spricht, wirkt es so, als sei die Entwicklung an ihm vorbeigegangen. Denn mit seinen Worten "argumentiert" Basler nicht etwa gegen einen Trend. Nein, er "argumentiert" gegen die Realität. Das Entscheidende dabei: Seine Tiraden sind keine Bedrohung für den Sport. Sie zeigen vor allem, wie wenig Einfluss solche Stimmen noch auf die Entwicklung haben. Frauenfußball boomt – auch in Deutschland. Inzwischen gibt es Highlightspiele in den großen Stadien: Das Bundesliga-Saisonauftaktspiel zwischen dem FC Bayern und Bayer Leverkusen (2:0) verfolgten knapp 58.000 Zuschauer in der Allianz Arena. Also in dem Stadion, das "den Männern" gehört. Und international? Die Gesamtzuschauerzahl bei der Europameisterschaft 2025 in der Schweiz hat nach dem ersten Halbfinale über 600.000 Zuschauer erreicht und damit bereits zwei Spiele vor Ende des Turniers den Rekord gebrochen. Er schließt einen gesamten Sport aus Der Sportmarkt hat sich aufgrund von Angebot und Nachfrage also weiterentwickelt, Mario Basler dagegen nicht. Im Gegenteil. Baslers sexistische Haltung zeigt: Er ist in der Vergangenheit stecken geblieben. In patriarchalen Strukturen, die in der heutigen Gesellschaft längst nichts mehr verloren haben. Anstatt die Entwicklung zur Kenntnis zu nehmen, reagiert Basler mit Abwehr und verhält sich wie ein trotziges Kind. "Es ist kein Frauensport", sagt er. Das ist keine Argumentation, er schließt schlichtweg einen gesamten Sport mitsamt seinen Spielerinnen aus. Und seine Provokationen bewirken genau das Gegenteil dessen, was er eigentlich kleinreden will: Jede empörende Aussage, jede Debatte darüber lenkt zusätzliche Aufmerksamkeit auf den Frauenfußball als festen Bestandteil der heutigen Sportwelt. Das eigentliche Problem ist also nicht, dass Basler Frauenfußball nicht mag. Es ist die Selbstverständlichkeit, mit der er einen gesamten Sport für ungültig erklären will. Als würde Mario Basler, der 1996 Europameister geworden ist und dafür nicht mal eine Minute auf dem Platz gestanden hat, die gesellschaftliche und wirtschaftliche Entfaltung im Alleingang aufhalten können. Lotte Specht gründete 1930 das erste Frauenteam, weil Frauen auch das können, was Männer können – im Falle Baslers sogar noch besser. Alexandra Popp wurde 13 Mal Pokalsiegerin, Vizeeuropameisterin und siebenmal deutsche Meisterin. Ariane Hingst sogar zweimal Weltmeisterin und viermal Europameisterin. Der Frauenfußball braucht keine Legitimation mehr, er ist längst etabliert. Wer das nicht aushält, beschreibt in erster Linie den eigenen Stillstand.

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