Touristensteuer-Ranking : 5,50 Euro pro Gast und Nacht – hier tut die Kurtaxe wirklich weh
Mit der Kurtaxe hübschen sich Touristenorte etwas auf. Doch nicht selten langen die Gemeinden ordentlich zu – wo die günstigsten und die höchsten Abgaben fällig werden.
Kurtaxe, Gästebeitrag, Bettensteuer oder Infrastruktur-Förderabgabe: Es gibt zahllose Namen für die Extra-Euros, die Besucher und Touristen zahlen müssen. Manchmal ist nur der Zugang zum Strand enthalten, oft sind Toiletten und Wlan-Zugänge mit drin und manchmal gewähren Museen und Konzerte einen Rabatt auf den Einkaufspreis. Aber immer gilt: erst zahlen, dann nutzen.
Wer als Paar zum Beispiel eine Woche auf der Ostsee-Halbinsel Zingst verbringen will, muss zum Hotel/Ferienhaus-Preis noch einmal 36 Euro zusätzlich drauflegen. Sind noch zwei Kinder dabei, kommen weitere 18 Euro hinzu, also insgesamt 54 Euro. Im Vergleich zu Deutschlands teuerstem Kurtaxe-Ort Spiekeroog ist das aber beinahe günstig. Auf der Nordseeinsel kostet der entsprechende Aufenthalt eine vierköpfige Familie 93,60 Euro.
Wo die Kurtaxe richtig reinhaut – und wo nicht
Das Urlaubsportal HolidayCheck hat die Touristenabgaben von 390 deutschen Gemeinden analysiert. An der Nordsee ist es am teuersten, wenn auch nicht auf Sylt. Einige Orte haben ihre Kurtaxe um fast 140 Prozent angehoben und dann gibt es Ecken, die ihre „Eintrittspreise“ sogar gesenkt haben oder die so niedrig sind, dass sie viele Urlauber gar kaum merken.
Hier wird die Gästeabgabe teuer, hier wurde sie ordentlich angehoben und hier fällt sie kaum auf: