Im Biathlon deutet sich ein prominenter Trainerwechsel an. Siegfried Mazet steht laut einem Bericht vor dem Abschied aus Norwegen. Zwischen Norwegen und Frankreich bahnt sich offenbar ein Wechsel an, der für Aufmerksamkeit im Biathlon sorgen dürfte. Siegfried Mazet, seit Jahren Schießtrainer der norwegischen Nationalmannschaft, steht laut der Sportzeitung "L’Équipe" vor einem Engagement beim französischen Verband. Der Wechsel sei demnach so gut wie beschlossen. Die offizielle Bestätigung werde wohl in wenigen Wochen erwartet. Mazet prägte seit 2016 die norwegische Erfolgsära entscheidend mit. In diesem Zeitraum holte das Team mehr als 150 Weltcup-Siege sowie über 40 Goldmedaillen bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen. "Ein Dahinvegetieren": Olympiasieger offenbart Depressionen Kuriose Aktion: Leichtathlet für provokante Geste disqualifiziert Präsident hatte gewitzelt: US-Eishockey-Frauen schlagen Trump-Einladung aus Siegfried Mazet genießt seit Jahren den Ruf als einer der angesehensten Schießtrainer im Biathlon. In Frankreich würde er auf eine Mannschaft treffen, die als Maßstab in der Weltklasse gilt. Mit Athletinnen und Athleten wie Julia Simon, Lou Jeanmonnot, Quentin Fillon Maillet und Éric Perrot demonstrierte das Team bei den Olympischen Spielen eindrucksvoll seine derzeitige Dominanz. Hartnäckige Spekulationen Auch strukturell kündigen sich Veränderungen an. Mit Blick auf die Olympischen Winterspiele 2030 im eigenen Land bietet sich für Frankreich eine besondere Perspektive, die Siegfried Mazet nach eigenen Aussagen besonders reizt. Zudem hatte er bereits zu Beginn der Saison 2025/26 erklärt, seine Tätigkeit in Norwegen beenden zu wollen. Der französische Verband stellte ebenfalls früh personelle Weichen: Die Trainer Jean-Pierre Amat und Jean-Paul Giachino räumen ihre Posten zum Saisonende. Seit dieser Ankündigung halten sich Spekulationen über eine Rückkehr Mazets hartnäckig.