Nach ihrer Goldmedaille bei den Olympischen Spielen will Mikaela Shiffrin auch den Gesamtweltcup gewinnen. Wenn sie über ihre Zukunft spricht, wird es nebulös. Die US-Wintersportlerin Mikaela Shiffrin hat offengelassen, ob sie ihre Karriere auch in der kommenden Saison fortsetzen wird. "Ich spüre, dass sich in meiner Karriere eine Art Übergang nähert, aber ich weiß nicht, wie dieser aussehen wird, und ich weiß nicht, wie ich es ausdrücken soll", sagte sie der Nachrichtenagentur Reuters. Solange ihr der Alltag Spaß bereitet, wolle sie jedoch weitermachen. "Ich gehe jeden Tag zum Training und ich liebe es. Ich liebe Skifahren, ich liebe Training und ich liebe es zu üben", fügte die 30-Jährige hinzu. Bereits vor zwei Jahren erzählte sie, dass sie irgendwann eine Familie gründen und andere Dinge erleben möchte. Shiffrin ist mit dem norwegischen Skifahrer Aleksander Aamodt Kilde verlobt und hat mit ihm im österreichischen Innsbruck ein dauerhaftes Quartier für den Winter. Tränenausbruch nach Gold : Olympiasiegerin trauert um ihren Vater Auf einen konkreten Zeitpunkt für ein Ende ihrer Karriere möchte sie sich aber nicht festlegen. Daher erteilte sie einer Teilnahme an den Olympischen Spielen 2030 keine Absage. "Vier Jahre fühlen sich wie eine wirklich lange Zeit an, aber sie vergehen auch so schnell. Ich könnte jetzt etwas sagen, und dann wären wir in vier Jahren da und würden sagen: 'Oh. Ups.'" Vorerst richtet sie ihren Fokus auf die Gegenwart und den Gesamtweltcup, den sie bisher fünfmal gewonnen hat. Mit einem weiteren Erfolg würde sie mit Rekordsiegerin Annemarie Moser-Pröll gleichziehen. Aktuell führt sie die Rangliste mit 1133 Punkten an und steht 170 Zähler vor Camile Rast. Den Slalom-Weltcup hat sie bereits zum neunten Mal schon zwei Rennen vor dem Saisonende gewonnen.