Die Düsseldorfer Verkehrsüberwachung brachte der Stadt 2025 rund 33,6 Millionen Euro an Bußgeldern ein. Besonders gravierend waren Tempoverstöße mit 157 km/h im Tunnel und 204 km/h auf der Autobahn. Das Düsseldorfer Ordnungsamt hat im Jahr 2025 insgesamt 550.307 Falschparker und 330.892 Temposünder zur Kasse gebeten. Die Zahl der geahndeten Verkehrsverstöße blieb damit auf ähnlichem Niveau wie im Vorjahr. Eine Neuerung stellte der Einsatz eines Silhouettenblitzers dar. Ab Juli 2025 kontrollierte die Stadt damit erstmals die Einhaltung von Gewichtsbeschränkungen auf der Josef-Kardinal-Frings-Brücke. Das Gerät erfasste insgesamt 8.656 Verstöße. Nach aktuellen Schätzungen werden sich die Gesamteinnahmen aus Bußgeldern und Verwaltungsgebühren für 2025 auf rund 33,6 Millionen Euro belaufen. Dem stehen Ausgaben für Personal und Material in Höhe von rund 18,6 Millionen Euro gegenüber. Schnelles Fahren gefährdet Ordnungsdezernent Christian Zaum betont: "Zu schnelles Fahren und Falschparken sind kein Kavaliersdelikt. Sie gefährden Menschen direkt im Straßenverkehr oder behindern Rettungseinsätze, wenn Feuerwehrzufahrten zugeparkt werden." Unter den Temposündern wurden auch extreme Verstöße registriert. Im Rheinufertunnel wurde ein Autofahrer mit 157 km/h statt der erlaubten 60 km/h gemessen. Auf der Autobahn A44 fuhr ein Raser sogar mit 204 km/h bei erlaubten 100 km/h. Kontrolle bei Parkverstößen Die städtische Verkehrsüberwachung beschäftigt derzeit 173 Dienstkräfte. Sie kontrollieren den ruhenden Verkehr sowie die Einhaltung von Geschwindigkeitsbegrenzungen und Ampelsignalen. Bürger erstatteten im vergangenen Jahr 21.406 Anzeigen wegen Verkehrsverstößen. In 12.324 Fällen ließ die Stadt Fahrzeuge abschleppen, weil diese besonders verkehrswidrig abgestellt waren. Ordnungsdezernent Zaum kündigte an, dass die Stadt auch im Jahr 2026 engmaschig kontrollieren und bei schweren Verstößen entschieden durchgreifen werde.