Champions League: Leverkusens Ziel bei Olympiakos: "Stimmung unterdrücken"
Im Hexenkessel von Piräus will Bayer Leverkusen diesmal cool bleiben. Wie Kapitän Robert Andrich die feurige Stimmung bremsen und seine Mannschaft ins Achtelfinale führen will.
Bei der Revanche in der Champions League bei Olympiakos Piräus will Bayer Leverkusens von den Erfahrungen beim griechischen Meister profitieren und die hitzige Atmosphäre im Stadion frühzeitig bremsen. "Mit der eigenen Spielweise und natürlich mit einem eigenen Tor kannst du so eine Stimmung auch ein bisschen unterdrücken. Das versuchen wir, damit es nicht wie beim letzten Mal so ausartet mit der Stimmung", sagte Bayer-Kapitän Robert Andrich vor der Partie am Mittwochabend (21.00 Uhr/DAZN).
Das Karaiskakis-Stadion gilt als eines der stimmungsvollsten in Europa. Dies bekam Bayer im Januar deutlich zu spüren, als sie in der Ligaphase mit 0:2 in Piräus verloren und dabei bereits nach 92 Sekunden durch ein Tor früh ins Hintertreffen gerieten "Vor allem das man die Atmosphäre schon erlebt hat, kann nur ein Vorteil sein. Wir wollen ganz anders ins Spiel starten. Das trägt auch zur Atmosphäre bei", sagte Andrich vor dem Playoff-Hinspiel.
Bayer will ins Achtelfinale
Auf dem Weg ins Achtelfinale dachte der Nationalspieler aber auch schon an das Rückspiel am kommenden Dienstag in Leverkusen. "Wir haben zwei schwierige Spiele. Wenn wir hier gegen einen guten Gegner und in heißer Atmosphäre mit einem guten Ergebnis wegfahren, haben wir gute Chancen, eine Runde weiterzukommen. Das ist am Ende das Ziel für uns", sagte Andrich. Sollte Bayer in die Runde der besten 16 Mannschaften einziehen, würde im Achtelfinale entweder der FC Arsenal oder der FC Bayern München warten.