Der rechtsnationale ungarische Regierung von Viktor Orbán nimmt seit ihrem Amtsantritt 2010 die Freiheit der Medien auf vielerlei Weise ins Visier. Das geht aus einer Studie des ungarischen Pressefreiheits-Thinktanks Mérték Media Monitor (MMM) gemeinsam mit der New York University School of Law hervor. Sie nennt neben dem gezielten Aufkauf von Medien durch regierungsnahe Akteure gesetzliche Maßnahmen, Schmutzkampagnen, illegale Überwachung oder Cyberangriffe als Beispiele.