Der Gangsterboss, der das Verbrechen organisierte
- warum Lucky Luciano als "sizilianischer Robin Hood" gilt,
- was ihn von Al Capone unterscheidet,
- wie Luciano es an die Spitze seiner Organisation schafft,
- warum er in der Geschichte der Mafia eine bedeutende Rolle spielt,
- warum er nach Italien abgeschoben wird.
Erst dealt er mit Heroin, dann steigt er ins Alkohol-Geschäft ein. Schließlich kommen noch Glücksspiel und Prostitution hinzu: Lucky Luciano ist in den 1920er und frühen 1930er Jahren einer der mächtigsten Gangsterbosse New Yorks. Wie andere Mafiosi auch sieht er sich selbst weniger als Kriminellen denn als Geschäftsmann. Luciano entwirft eine völlig neue Art von Mafia-Organisation: "die Kommission", organisiert wie ein Aktienunternehmen.
Doch Mitte der 1930er Jahre dreht sich der Wind in New York. Luciano wird verhaftet und zu mindestens 30 Jahren Haft verurteilt. Doch die muss er nicht in den USA absitzen. 1946 wird er nach Italien überführt. Dort ist er wenig später zwar ein freier, aber auch ein deprimierter Mann, weil er nie wieder in die USA zurückkehren kann.
Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:
- Christian Cipollini, True-Crime-Historiker, San José
- Claire White, Historikerin, The National Mob Museum, Las Vegas
- Christian Cipollini: Lucky Luciano. Mysterious Tales of a Gangland Legend, Strategic Media Inc., Rock Hill 2014
Weiterführende Links:
- The Mob Museum: Eighty years ago, Lucky Luciano traded prison for exile
- Stichtag 05.12.1933: Aufhebung der Prohibition in den USA
- Zeitzeichen 25.01.1947: Mafia-Boss Al Capone stirbt in Miami Beach
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Die Macher hinter diesem Zeitzeichen:
Autor: Martin Herzog
Redaktion: Frank Zirpins ]]>