Bei der Eröffnung der Olympischen Spiele ist auch viel Politprominenz dabei. Als einer der Ersten landet der Stellvertreter von Donald Trump. Das löst Proteste aus. Als einer der ersten Staatsgäste aus aller Welt ist US-Vizepräsident JD Vance am Austragungsort der Olympischen Winterspielen eingetroffen. Der Stellvertreter von Präsident Donald Trump landete mit der Sondermaschine Air Force Two am Vormittag in Mailand. Sein Besuch findet – wie die gesamten Spiele – unter strengen Sicherheitsvorkehrungen statt. ICE-Beamte sorgen für Ärger Für Ärger sorgte vor Olympia , dass in der großen US-Delegation auch Beamte der Einwanderungsbehörde ICE dabei sind. Vance nimmt zusammen mit US-Außenminister Marco Rubio am Freitagabend an der zentralen Eröffnungsfeier im San-Siro-Stadion von Mailand teil. Italiens Finanz- und Wirtschaftsmetropole richtet die Spiele zusammen mit Cortina d'Ampezzo in den Dolomiten aus. Nach Medienberichten wird sich der US-Vize bis Montag in Italien aufhalten. Auch bei einem Rom-Besuch vor einigen Monaten hatten die umfangreichen Sicherheitsvorkehrungen für Vance Unmut ausgelöst. Neuen Ärger gab es dieses Mal, weil zum Schutz von US-Offiziellen auch ICE-Beamte dabei sind. Die Einwanderungsbehörde steht wegen ihres teils brutalen Vorgehens gegen Migranten, bei dem in der Großstadt Minneapolis zwei Menschen erschossen wurden, in der Kritik. Die Regierung in Rom versicherte mehrfach, dass zum Schutz der öffentlichen Ordnung während der Spiele ausschließlich italienische Sicherheitskräfte zum Einsatz kommen werden. Bei einer Demonstration waren Plakate wie "No Ice in Milano" ("Kein Ice in Mailand") zu sehen. Insgesamt sind mehr als 6.000 Sicherheitskräfte im Einsatz.