Trotz eines Verbots nahmen im Juni, wie berichtet, Zehntausende Menschen an dem sogenannten Pride-Marsch in Budapest teil, darunter auch zahlreiche Spitzenpolitiker aus ganz Europa. Die ungarischen Behörden nahmen nach der LGBTQ-Veranstaltung Ermittlungen gegen Veranstalter und Verantwortliche auf. Im Fokus der Ermittlungen stand unter anderem der liberale Bürgermeister Gergely Karácsony. Nun ist er auch angeklagt worden.