Wer die Dschungelkrone will, der muss abliefern! In den vergangenen Jahren sorgte jedoch nicht jeder Promi für die erhoffte Unterhaltung. Das Dschungelcamp hat seine Pforten geöffnet. Die 19. Staffel von "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus" ist in vollem Gange und ganz Deutschland fragt sich, wer denn wohl in diesem Jahr für die meiste Unterhaltung sorgen wird. Zur Auswahl stehen neben gestandenen Promis wie Hardy Krüger jr., Mirja du Mont und Nicole Belstler-Boettcher auch einige Reality-TV-Sternchen wie beispielsweise Umut Tekin, Eva Benetatou und Patrick Romer , die sich allesamt in der Vergangenheit schon für so manches Drama verantwortlich zeigten. RTL setzt bei der Besetzung immer häufiger auf Reality-Stars statt auf namhafte Größen aus der Filmbranche oder dem Musikgeschäft. Und das zurecht. Denn in den vergangenen Jahren gab es bereits einige Bewohner, von denen sich die Zuschauer viel erhofft hatten, aber nur enttäuscht wurden. Nicht jeder, der ins Dschungelcamp einzieht, ist ein Garant für bestes Entertainment. Seit 2004 gab es einige Kandidaten, die die Erwartungen nicht erfüllen konnten. Im Januar 2013 beispielsweise musste "Kaufhaus-Erpresser" Arno "Dagobert" Funke schon frühzeitig das Camp verlassen. Ganz Deutschland erhoffte sich lange Lagerfeuerabende mit spannenden Kriminalgeschichten. Aber der gebürtige Berliner zog im Camp lieber die Rolle des stillen Beobachters vor. So reichte es am Ende nur zu einem neunten Platz: "Arno, ganz ehrlich, du gehst hier raus ohne eine einzige Prüfung", zeigte sich Georgina Fleur bei dessen Auszug enttäuscht. "Die wollen mich leiden sehen" Ein Jahr später belegte die ehemalige "RTL Samstag Nacht"-Größe Tanja Schumann den vierten Platz – und das trotz viel Kritik aus der Heimat. Von der einstigen Comedy-Queen war im Dschungel nichts zu sehen. Tanja Schumann schaltet tagelang auf stumm. Der Denkzettel ließ nicht lange auf sich warten. Die heute 63-Jährige wäre gerne vorher rausgewählt worden, aber statt sie zu erlösen, schickten die Zuschauer sie in eine Prüfung nach der anderen – sehr zum Leidwesen der Lüneburgerin. Als der Sänger Marco Angelini rausgewählt wurde, sagte Tanja Schumann mit glasigen Augen: "Die wollen mich leiden sehen!" In der zwölften Staffel war es Natascha Ochsenknecht , die das Rampenlicht scheute, sich lieber von Lästereien fernhielt und stattdessen die Küchenarbeit übernahm. "Vielleicht war ich den Leuten auch einfach zu nett, zu langweilig, vielleicht wurde aber auch einfach zu wenig gezeigt. Vielleicht habe ich zu wenig abgeliefert, was man von mir eigentlich gerne gesehen hätte", resümierte die Ex-Frau von Schauspieler Uwe Ochsenknecht nach der Sendung im Interview mit t-online . Es gibt nur einen Thorsten Legat In derselben Staffel kam auch der ehemalige Fußball-Profi Ansgar Brinkmann nicht über die Rolle des Statisten hinaus. Anders als Berufskollege Thorsten Legat, der zwei Jahre zuvor mit seinen Sprüchen, wie "Pisst hier einer im Stehen, und ich sollte das sehen, knall ich den weg!", für viel Gesprächsstoff sorgte, präsentierte sich Ansgar Brinkmann handzahm und unauffällig. Die neuen IBES-Promis: Das ist eine Schande für das Dschungelcamp Samira Yavuz im "Playboy": Dschungelcamp-Kandidatin zieht kurz vor TV-Start blank Die Gründe für die enttäuschenden Auftritte einiger IBES-Stars sind vielfältig. "Ich habe im Dschungel die Schnarchnase gespielt", sagte Tanja Schumann im Interview mit der "Gala". Soap-Schauspieler Michael Meziani, der in der vierten Staffel den letzten Platz belegte, gab dagegen der Format-Regie die Schuld: "Ich hätte gerne gezeigt, wie ich wirklich bin, was ich kann. Ich habe gehört, es gab zu wenig Bilder von mir. Man quatscht da 24 Stunden, aber hat keinen Einfluss auf die Bilder. Es gab kaum welche von mir. Jetzt denken alle, ich sei langweilig", so der Darsteller kurz nach seinem Ausscheiden im Interview mit der "Welt". Mal schauen, wer in der aktuellen Dschungelcamp-Staffel das Ruder des Entertainments in die Hand nimmt und wer sich lieber im Hintergrund aufhält.