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DFB-Frauen: Janina Minge begrüßt Torhüterinnen-Entscheidung pro Berger

In Wolfsburg und bei der Nationalelf ist Janina Minge die Chefin auf dem Platz. Mit t-online spricht sie über ihre Sehnsucht nach einem großen Titel. Viel fehlt bei Janina Minge eigentlich nicht, um schon jetzt von einer mehr als gelungenen Karriere zu sprechen. Die 26-Jährige ist sowohl beim VfL Wolfsburg als auch bei den DFB-Frauen unangefochtene Stammkraft – und eine etablierte Anführerin. Beide Teams führte sie schon als Kapitänin aufs Feld. Mit der Nationalelf gewann sie bei den Olympischen Spielen 2024 zudem die Bronzemedaille. Einen großen Titel auf Klubebene sucht man in Minges Vita aber noch vergeblich. In dieser Saison möchte die Abwehrspielerin dieses Manko unbedingt beheben. Vor dem Wolfsburger Rückrundenstart in Jena (Samstag, 14 Uhr) erklärt Minge, wie das gelingen soll. t-online: Janina Minge, kurz vor Weihnachten sagten Sie auf Instagram, dass Sie sich auf das neue Jahr freuen und hoffen, dass Ihre Träume wahr werden. Welche Träume haben Sie für 2026? Janina Minge: Ich will meinen ersten Titel gewinnen. Deswegen bin ich zum VfL Wolfsburg gekommen – und deswegen spielt man auch Fußball. Bislang hat es mit einem Titel im Verein bei mir noch nicht funktioniert. Aber ich hoffe Jahr für Jahr, dass sich das ändert. In der Theorie hat der VfL Wolfsburg noch Chancen auf drei Trophäen in dieser Saison: die Meisterschaft, den DFB-Pokal und die Champions League . Welcher Titel steht im nächsten Sommer definitiv in Ihrer Vita? Am realistischsten ist aktuell der DFB-Pokal (Wolfsburg steht im Viertelfinale, Anm. d. Red. ). In der Liga sind wir leider auch auf andere angewiesen. Uns ist bewusst, dass es mit der Meisterschaft in diesem Jahr deshalb schwierig wird. Was die Champions League angeht: Das ist der hochkarätigste Titel, aber eben auch mit Abstand der härteste Wettbewerb. Es müsste sehr viel in unsere Richtung laufen, damit wir den am Ende gewinnen. Der VfL hat in der Bundesliga aktuell sechs Punkte Rückstand auf den Spitzenreiter FC Bayern . Ein Grund dafür ist auch die Defensive (Bayern hat 16 Gegentore weniger). Wie sehr ärgert es Sie als Verteidigerin, dass die Abwehrdefizite womöglich den Titel kosten? 20 Gegentore zu kassieren, ist nicht unser Anspruch. Spiele und Titel lassen sich auch nur mit einer guten Defensive gewinnen. In diesem Bereich müssen wir uns deshalb definitiv steigern. Zur Wahrheit gehört aber auch: Es waren in der ersten Saisonhälfte sehr viele unglückliche Gegentreffer dabei. Die hätten wir auf der einen Seite verhindern können, auf der anderen haben unsere Gegner einfach einige sehr sehenswerte Tore gegen uns erzielt. Unterscheidet die Defensivschwäche den VfL Wolfsburg aktuell in der Qualität vom FC Bayern? Das tut sie. Es ist doch ganz einfach: Wenn wir kein Gegentor bekommen, können wir auch kein Spiel verlieren. Da ist uns der FC Bayern aktuell voraus. Die Bayern könnten zum vierten Mal in Serie Meister werden, haben in der vergangenen Saison auch den DFB-Pokal gewonnen und damit die jahrelange Dominanz des VfL Wolfsburg gebrochen. Sind die Münchnerinnen Ihrem Team aktuell wirklich so überlegen? Generell sind die Bayern nicht besser als wir. Als wir gegen sie im Oktober gespielt haben (1:3, Anm. d. Red. ), gab es keinen erkennbaren Klassenunterschied. Der Knackpunkt ist die Abwehr, und in der stehen die Bayern im Moment deutlich stabiler. Die Bundesliga hat nun 14 Teams (26 Spiele statt 22) und die Champions League einen neuen Modus. Spüren Sie, dass die körperliche und geistige Belastung zunimmt? Ich merke die paar zusätzlichen Spiele nicht wirklich. Wir hatten beim VfL Wolfsburg schon immer ein enorm hohes Pensum. Unser Kader ist aber groß, wir konnten in dieser Saison dementsprechend schon viel rotieren. Deswegen ist die zusätzliche Belastung für uns auch in Ordnung. Grundsätzlich birgt eine höhere Belastung auch ein höheres Verletzungsrisiko. 15 Spielerinnen fehlen in der Bundesliga aktuell beispielsweise aufgrund eines Kreuzbandrisses. War die Aufstockung der Liga womöglich ein Fehler? Die Verletzungen treten nicht nur in der Bundesliga auf, sondern in allen internationalen Top-Ligen. Deswegen lässt sich das nicht pauschal auf die Aufstockung hier in Deutschland herunterbrechen. Die vielen Verletzungen hängen aber sicherlich auch damit zusammen, dass es immer mehr Spiele gibt. Ihre DFB-Kollegin und Ex-Wolfsburgerin Lena Oberdorf erlitt im vergangenen Jahr erneut einen Kreuzbandriss. Wie haben Sie auf die Nachricht reagiert? Das Ganze ist damals kurz vor einem Nationalmannschafts-Lehrgang passiert. Ich hatte mit dem VfL ein Spiel in Leverkusen. Die erste Nachricht nach der Partie war: "Obi" (Spitzname von Oberdorf, Anm. d. Red. ) musste bei Bayerns Spiel gegen Köln ausgewechselt werden, hat sich verletzt. Das war ein riesiger Schockmoment. In Wolfsburg hat sie nach wie vor einen hohen Stellenwert. Ihre Verletzung hat dementsprechend alle bei uns mitgenommen. Jeder leidet mit ihr. Ich habe ihr danach auch direkt geschrieben. Was schreibt man jemandem, der sich schon zum zweiten Mal so schwer verletzt? Ich weiß nicht mehr genau, was ich ihr damals gesagt habe. Was man genau schreibt, ist auch gar nicht entscheidend. Wichtig ist nur, dass die Spielerin merkt, dass man an sie denkt und mitleidet. Rund um die Nationalelf wurde Ende des Jahres bekannt: Ann-Katrin Berger bleibt DFB-Nummer eins, ihre Wolfsburger Kollegin Stina Johannes muss sich weiter hinten anstellen. Wie stehen Sie zu dieser Entscheidung? Im DFB-Team sind wir alle froh darüber, dass "Anne" (Spitzname von Berger, Anm. d. Red. ) weitermacht. Sie hat uns bei den vergangenen beiden Turnieren extrem viel gegeben. Wenn Stina im Tor gestanden hätte, wäre das wahrscheinlich nicht anders gewesen. Dennoch hat "Anne" in den vergangenen Jahren gezeigt, wie wichtig sie für dieses Team ist – als Torhüterin, aber vor allem auch als Mensch. Für Johannes ist die Situation aber trotzdem bitter. Natürlich ist das für Stina schade. Aber so ist der Fußball. Ich weiß, dass sie nicht auf "Anne" böse ist, weil sie weiterspielen möchte. Die Chance, dass Stina irgendwann die deutsche Nummer eins ist, ist mit Sicherheit da. 2025 hat die DFB-Elf dreimal gegen Spanien verloren, einmal im EM-Halbfinale, zweimal in den Endspielen der Nations League . Wie erleichtert sind Sie, dass es in diesem Jahr wohl nicht gegen die Weltmeisterinnen geht? Ehrlich gesagt habe ich noch mehr Lust darauf bekommen, gegen die Spanierinnen zu spielen. Es war zuletzt zu erkennen, dass wir mit ihnen mithalten können. Teilweise waren wir in den Spielen sogar besser. Es wäre auf jeden Fall bald mal an der Zeit, Spanien zu schlagen. Spätestens bei der WM 2027 in Brasilien? Wenn wir da auf sie treffen, dann ja. Kommen wir von der Fußballerin Janina Minge zur Ordnungshüterin. Sie sind seit 2022 ausgebildete Polizistin und wollen vermutlich nach der Karriere zurück in den Dienst. Sehen wir also nie die Trainerin oder Managerin Janina Minge? Ich würde einen Job im Fußball nicht komplett ausschließen. Den Polizeiberuf habe ich aber bewusst gewählt, um für die Zeit nach dem Karriereende abgesichert zu sein. Die Aufgabe macht mir außerdem viel Spaß. Ich weiß jedoch nicht, was in fünf oder zehn Jahren ist und was sich dann vielleicht ergibt. Es lässt sich nicht immer alles planen. In Wolfsburg bilden Sie mit Alexandra Popp und Svenja Huth ein Kapitäninnen-Trio. Auch beim DFB haben Sie bereits mehrfach die Binde übernommen. Wie sehr hat Ihnen der Polizeiberuf auf dem Weg zur Führungsspielerin geholfen? Als Polizistin muss ich selbstbestimmt auftreten, auch mal meine Meinung sagen. Es geht um eine gewisse Ausstrahlung, die man haben sollte, sonst nimmt dich niemand ernst. Das lässt sich wahrscheinlich auch mit den Qualitäten vergleichen, die eine Führungsspielerin haben sollte. In Deutschland geraten die Polizei und Fußballfans häufig aneinander. Hamburgs Polizeipräsident Falk Schnabel sagte Ende 2025 diesbezüglich, der Fußball habe seit vielen Jahren ein Gewaltproblem. Hat er recht? Fußball ist in Deutschland auf jeden Fall der Sport mit den meisten Fans. Die Aufmerksamkeit ist dementsprechend hoch. Ich fände es schön, wenn bei Spielen alles friedlich zugeht, die Fans sich die Partie anschauen, ihr Team unterstützen und sich nicht gegeneinander aufhetzen – oder gegen die Polizei gehen. Das bringt schlussendlich niemandem etwas. Dennoch zeigen sich viele deutsche Fans mit dem Vorgehen der Polizei im Rahmen von Fußballspielen frustriert. Das Ziel der Polizei ist es, dass es friedlich zugeht und niemand in Gefahr gerät. Das ist ihr Job. Die Polizei will den Fans doch nichts Böses. Am Ende geht es darum, dass es gar nicht erst zu Streitereien und Ausschreitungen kommt. Sehen Sie sich in Zukunft auch mal als Polizistin bei einem Bundesligaspiel im Einsatz? Das wäre tatsächlich nicht meine präferierte Aufgabe. Vom Spiel bekomme ich dann nämlich nicht wirklich etwas mit.

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