Nach Angriff auf Venezuela: US-Behörde warnt Piloten bei Flügen über Mexiko und Südamerika
Piloten sollen über dem Pazifik und dem Golf von Kalifornien besonders wachsam sein. Die US-Luftfahrtbehörde warnt vor militärischen Aktivitäten, ohne diese konkreter auszuführen.
Zwei Wochen nach dem US-Militäreinsatz in Venezuela warnt die US-Luftfahrtbehörde Piloten bei Flügen über Mexiko sowie Teilen von Mittel- und Südamerika. Wegen Militäraktivität und möglicher Störungen für Navigationssysteme sollten US-Fluggesellschaften besonders vorsichtig bei Flügen in der Region über dem Pazifischen Ozean und über dem Golf von Kalifornien sein, hieß es in mehreren Hinweisen der Behörde.
Um welche militärischen Aktivitäten es sich dabei konkret handelt, blieb zunächst unklar. Die Warnungen betreffen unter anderem Gewässer vor Mexiko, Kolumbien, Panama und Ecuador und gelten für die Dauer von zwei Monaten. Seit viele US-Kriegsschiffe und Militärflugzeuge in Lateinamerika eingesetzt sind, häufen sich die Hinweise der US-Behörde für Piloten.
Trump: "Mit Mexiko wird etwas geschehen müssen"
Die USA hatten am 3. Januar Ziele in Venezuela angegriffen. Staatschef Nicolás Maduro wurde bei der Operation gefangen genommen und in die Vereinigten Staaten gebracht. In New York soll ihm wegen Drogendelikten der Prozess gemacht werden.
Nach dem Angriff in Venezuela erklärte US-Präsident Donald Trump erneut, Mexiko werde von Drogenkartellen regiert. "Mit Mexiko wird etwas geschehen müssen", sagte Trump. Seine Aussagen sorgten für Unruhe im südlichen Nachbarland der Vereinigten Staaten. Präsidentin Claudia Sheinbaum schloss nach einem Telefonat mit Trump einen US-Militäreinsatz in Mexiko aus.